BEIJING, 3. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Quanzhou, ein an der Küste gelegenes Zentrum für die Herstellung von Bekleidung und Schuhen in der südostchinesischen Provinz Fujian, weitet den Handel mit lokaler Sportbekleidung und Schuhen durch die Förderung von Mode und Kultur aus.

Heute verfügt die Stadt, in der rund ein Drittel der nationalen Sportbekleidung hergestellt wird, über ein dynamisches, wettbewerbsfähiges Textilindustriecluster, das seine Stärke nicht nur aus seinen Produktionsvorteilen, sondern auch aus neuen Wachstumsfaktoren bezieht.
Unter anderem ist die Mode ein wirksamer Wachstumskatalysator. Im März 2025 schlug Quanzhou in einem 3-Jahres-Aktionsplan vor, sich bis 2027 zu einer internationalen Modehauptstadt zu entwickeln, um einen brandneuen Wachstumsmotor für die lokale Bekleidungs- und Schuhbranche zu schaffen.
In dem Dokument verpflichtete sie sich, eine einzigartige, internationalisierte Ökologie der Modeindustrie zu schaffen, indem sie ihre Stärken in den Bereichen Modeindustrie, Design, Kultur, Handel, Konsum und Lebensstil ausbaut.
In Zusammenarbeit mit führenden lokalen Herstellern haben kulturelle Faktoren wie Elemente der maritimen Seidenstraße, immaterielles Kulturerbe und traditionelle Kultur wie blumengeschmückte Haarnadeln und traditionelle Motive aus Süd-Fujian den lokalen Herstellern geholfen, ihren eigenen Stil zu entwickeln.
In der Zwischenzeit werden die Forschungs- und Entwicklungskapazitäten ständig verbessert und neue Sportbekleidungsstoffe entstehen zusammen mit einer erweiterten Produktpalette für den Profisport, den Outdoor-Konsum und andere Bereiche.
Diese Bemühungen haben dazu beigetragen, dass sich die Stadt von einem reinen Hersteller von Sportbekleidung und -schuhen zu einem Schrittmacher der Branche entwickelt hat, der sich auf einen Korb bekannter Bekleidungs- und Schuhmarken wie ANTA, 361° und PEAK stützt.
Gegenwärtig verfügt die Stadt über komplette Teilbereiche der Bekleidungs- und Schuhindustrie, einschließlich Spinnerei, Weberei, Schuhmaterialproduktion, Formgebung, Herstellung, Verpackung, Logistik und Marketing.
Unter diesen Umständen bewegt sich das „Made in Quanzhou" schneller in Richtung Export-Branding lokaler Hersteller, und der grenzüberschreitende elektronische Handel, die Lager in Übersee und der lokale Betrieb werden zu wichtigen Wachstumsfaktoren.
Seit dem 29. Oktober 2021, als die Quanzhou Comprehensive Bonded Area den „9610"-Modus einführte, der kleinen Betreibern des grenzüberschreitenden B2C-E-Commerce dienen soll, stieg der Warenexport, der vor allem Schuhe und Kleidungsstücke umfasst, im Rahmen dieses Modus deutlich an.
Das Logistiksystem, das internationale Linien- und Luftverkehrslogistikdienste und damit zusammenhängende Maßnahmen zur Erleichterung des grenzüberschreitenden Handels umfasst, hat ebenfalls wesentlich zur Verbesserung der weltweiten Lieferkapazität und Effizienz beigetragen.
Zusammen mit Direktverkaufsstellen in Übersee, regionalen Betriebszentren und lokalen Teams, die von lokalen Herstellern eingesetzt werden, verkauft Quanzhou modische Sportbekleidung und Schuhe in über 100 Länder und Regionen auf der ganzen Welt.
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Die UBS treibt ihre strategische Neuausrichtung in den USA voran und will sich dort von einem spezialisierten Vermögensverwalter zu einer Universalbank entwickeln. Im Rahmen des Projekts «Build the Bank» plant die Schweizer Großbank, ab Ende 2027 Zahlungen sowie Privat- und Sparkonten anzubieten, wie sie auf Anfrage der «NZZ am Sonntag» mitteilte. Zu einem späteren Zeitpunkt könnten auch Kreditprodukte folgen. Möglich wird der Schritt durch eine nationale Banklizenz, die UBS in den USA vor kurzem erhalten hat und die ihr erlaubt, das Dienstleistungsangebot deutlich zu verbreitern.
Bislang müssen UBS-Kunden in den Vereinigten Staaten für klassische Retail-Banking-Dienstleistungen wie Giro- oder Sparkonten zu Wettbewerbern wie JPMorgan Chase oder Wells Fargo ausweichen. Mit dem Einstieg in dieses Geschäftsfeld zielt UBS darauf ab, ihre Kundenbasis auszuweiten und zusätzliche Ertragsquellen im wichtigsten Finanzmarkt der Welt zu erschließen. Konzernchef Sergio Ermotti will sich laut Medienberichten auch von politischem Gegenwind aus Bern nicht von den Wachstumsplänen in den USA abbringen lassen.
Die Bank ist in Nordamerika bereits stark präsent: Rund 25.000 Mitarbeitende arbeiten dort für UBS, darunter etwa 5.700 Finanzberater – deutlich mehr als in anderen Regionen. Dieses Modell bringt jedoch Strukturprobleme mit sich. Viele der Berater agieren faktisch wie unabhängige Unternehmer, die mit UBS zusammenarbeiten und Zugang zu deren Plattform und Produkten erhalten. Die Kundenbeziehung liegt damit in erster Linie bei den Beratern, nicht bei der Bank. UBS versucht seit Jahren, diese Abhängigkeit zu reduzieren und die Macht der Finanzberater zu begrenzen, verlor laut Branchenportal «Advisor Hub» jedoch 2025 so viele Berater wie keine andere Bank.
Die Personalstruktur in der Region «Americas» hatte spürbare Folgen für das Geschäft. Im vierten Quartal 2025 kam es im Vermögensverwaltungsgeschäft zu Nettoabflüssen von Kundengeldern, was das Management unter anderem auf die Beraterproblematik zurückführte. Dennoch rechnet UBS für das Gesamtjahr 2026 wieder mit Neugeldzuflüssen. Parallel dazu versucht die Bank, im intensiven Wettbewerb um Top-Berater die Weichen neu zu stellen: Sie hat die Vergütungen angehoben und ein Rekrutierungsprogramm mit hohen Antrittsprämien aufgelegt. Diese sollen ausgewählten Finanzberatern den Wechsel schmackhaft machen und die Position der Bank im hart umkämpften US-Markt stärken, während sie gleichzeitig den Übergang vom reinen Vermögensverwalter zur Universalbank vorbereitet.