WCIFIT eröffnet in Chongqing mit 1.400 Unternehmen aus aller Welt und präsentiert Roboter, fliegende Autos und lokale Küche

21.05.2026

CHONGQING, China, 21. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Ein Bericht von iChongqing – Die 8. Internationale Investitions- und Handelsmesse für Westchina (WCIFIT) wurde am 21. Mai in Chongqing eröffnet. An der Veranstaltung nahmen fast 1.400 Unternehmen aus 50 Ländern und Regionen teil, um neue Möglichkeiten für Investitionen, Handel und industrielle Zusammenarbeit in Westchina zu erkunden.

Die viertägige Messe dauert bis zum 24. Mai und beleuchtet die fortschreitende industrielle Modernisierung sowie die gewachsenen Dienstleistungskapazitäten der Region. Auf einer Ausstellungsfläche von 150.000 Quadratmetern werden fortschrittliche Fertigungsverfahren und Spitzentechnologien präsentiert, ergänzt durch fast 40 Veranstaltungen. Besucher können Innovationen wie Unitree-Roboter und fliegende Autos von Changan bewundern, internationale Produkte entdecken und authentische Küche aus Chongqing genießen.

A DexForce humanoid robot on display at the 8th WCIFIT in Chongqing.

Das Vereinigte Königreich ist das Ehrengastland, die Provinz Sichuan ist die ständige Gastprovinz und die südkoreanische Provinz Gyeonggi ist die Gaststadt; das Vereinigte Königreich entsendet unter anderem Vertreter von McLaren, GSK, HSBC, Standard Chartered und der InterContinental Hotels Group.

„Chongqing hat sich von einem Zentrum der Schwerindustrie zu einem dynamischen Knotenpunkt für Hightech-Fertigung, digitale Innovation und moderne Dienstleistungen entwickelt", sagte Peter Wilson CMG, britischer Botschafter in China, bei der Eröffnungsfeier. „Es ist heute ein Tor zum Westen Chinas, ein Motor für das regionale Wachstum und ein zunehmend wichtiger Knotenpunkt in globalen Lieferketten."

Wilson erklärte, diese Entwicklungen stünden im Einklang mit den Prioritäten des Vereinigten Königreichs. „Wir konzentrieren uns auf fortschrittliche Fertigung, Digitalisierung, umweltfreundliches Wachstum und innovationsgetriebene Entwicklung", sagte er. „Diese Abstimmung bietet uns eine wesentlich bessere Grundlage für die Zusammenarbeit."

Kim Dae-soon, Vizegouverneur der Provinz Gyeonggi, erklärte, Gyeonggi und Chongqing seien zu vertrauenswürdigen Wirtschafts- und Handelspartnern geworden. Unter Berufung auf das chinesische Sprichwort „Ein naher Nachbar ist besser als ein entfernter Verwandter" erklärte er, die Veranstaltung könne dazu beitragen, die Zusammenarbeit zwischen den beiden Regionen zu vertiefen und die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen China und der Republik Korea zu stärken.

Bei der Eröffnungsfeier veröffentlichte Chongqing erstmals die Liste der Investitionsmöglichkeiten, die 277 Projekte im Wert von fast 580 Milliarden Yuan in fünf Bereichen umfasst: das moderne Fertigungscluster-System „33618", wissenschaftliche und technologische Innovation, die Entwicklung von Zentren für neue Energien und Datenverarbeitung, das Zentrum für die Öffnung des Landesinneren sowie die Verwaltung von Megastädten und die Modernisierung der Städte.

Im Rahmen der Eröffnungsfeier fand zudem eine Unterzeichnungszeremonie für Großprojekte statt; auf der diesjährigen WCIFIT wurden insgesamt 212 Projekte in Bereichen wie intelligente, vernetzte Fahrzeuge mit alternativen Antrieben, elektronische Informationstechnologie der nächsten Generation und Biomedizin unterzeichnet.

Weitere Informationen über WCIFIT finden Sie hier.

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Klingbeil treibt Steuerreform voran – Streit um Mehrbelastung für Topverdiener

04.05.2026

SPD-Chef und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil erhöht den Druck bei der geplanten Reform der Einkommenssteuer. In den kommenden Wochen will er sein Konzept vorlegen, an dem nach seinen Worten "mit Hochdruck" gearbeitet wird. Ziel ist eine signifikante finanzielle Besserstellung für Haushalte mit geringen und mittleren Einkommen. "Diejenigen, die jeden Tag den Laden am Laufen halten, müssen am Ende mehr in der Tasche haben", sagte Klingbeil der Süddeutschen Zeitung.

Die Koalitionspartner SPD und Union haben sich darauf verständigt, eine umfassende Änderung der Einkommensteuer zum 1. Januar 2027 in Kraft zu setzen. Nach bisherigen Aussagen Klingbeils sollen bis zu 95 Prozent der Arbeitnehmer entlastet werden – "merklich, mit einigen hundert Euro im Jahr". Für viele Beschäftigte, etwa in Ballungsräumen wie Köln, könnte das eine spürbare Verbesserung der finanziellen Spielräume bedeuten. Über die konkrete Ausgestaltung der Tarife ist bislang jedoch nichts entschieden.

Strittig ist vor allem die Gegenfinanzierung der Reform, deren Volumen auf einen Milliardenbetrag geschätzt wird. Klingbeil stellt klar, dass aus seiner Sicht Spitzenverdiener mit sechsstelligen Gehältern stärker herangezogen werden sollen: "Spitzenverdiener mit sechsstelligen Gehältern müssen hierzu ihren Beitrag leisten." Die Sozialdemokraten favorisieren grundsätzlich eine stärkere Besteuerung hoher Einkommen sowie von Erbschaften, um die Entlastung der unteren und mittleren Einkommensgruppen zu ermöglichen.

Aus der Union kommt Widerstand gegen diesen Umverteilungskurs. Kritiker dort verlangen, ein wesentlicher Teil der Finanzierung müsse über Einsparungen im Bundeshaushalt erfolgen. Der CDU-Abgeordnete Mathias Middelberg sieht insbesondere bei Finanzhilfen des Bundes für Länder und Gemeinden Spielraum. Diese Zuweisungen seien in den vergangenen sieben Jahren von rund acht auf fast 60 Milliarden Euro angestiegen. Die unterschiedlichen Vorstellungen über Steuererhöhungen für Topverdiener einerseits und Ausgabenkürzungen andererseits markieren die zentrale Konfliktlinie, bevor Klingbeil sein Reformkonzept offiziell vorlegt.