Hainan: Ein Mikrokosmos der Öffnung Chinas

29.05.2026

HAIKOU, China, 29. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Ein Bericht des Hainan International Media Center:

Am 18. Dezember 2025 leitete Hainan, eine Inselprovinz vor der Südspitze des chinesischen Festlands, spezielle Zollmaßnahmen ein. Es handelt sich um eine wegweisende Initiative im Rahmen der Bemühungen des Landes, die Öffnung auf hohem Niveau voranzutreiben, wobei die Insel – die in ihrer Gesamtheit als Freihandelshafen Hainan ausgewiesen ist – im Mittelpunkt steht.

Über die bahnbrechenden Entwicklungen, die seitdem stattgefunden haben, berichten Hinews.cn und das Hainan International Media Center. Im Rahmen der internationalen Online-Kommunikationsveranstaltung An Open Future-Hainan's Answers to Global Questions.  beleuchten sie die politischen Maßnahmen und die Menschen aus aller Welt, die davon profitieren.

Posters for the three series of Decoding the Hainan FTP

 

Decoding the Hainan FTP: Special Customs Operations nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise durch die wichtigsten Maßnahmen, die das Modell von Hainan so einzigartig machen: Wie viel Geld können Unternehmen an Steuern sparen? Wie schnell können Waren im internationalen Handel den Zoll passieren? Wie einfach ist es, über das QDLP-Programm und das EF-Kontosystem Geld grenzüberschreitend zu überweisen? Vom geschäftigen Hafenbereich des Yangpu Container Terminals bis hin zur mehrsprachigen 12345-Hotline für Behördendienstleistungen – erfahren Sie mehr darüber, was den besonderen Zollbetrieb am Laufen hält. (Hier ansehen: https://www.youtube.com/playlist?list=PLk3RJ_5TEtr3bXEQU9sYyLb8H241dNS02) 

In Decoding the Hainan FTP: Chasing Dreams sehen Sie die Geschichte von 10 jungen internationalen Unternehmern, die dank Hainans Politik erfolgreich eine Karriere auf der Insel verfolgen. Da ist Albina, die als Vloggerin und Botschafterin für den internationalen Tourismus in Hainan arbeitet, Imani und Gloria, die Hainans Waren über Livestreaming mit globalen Märkten verbinden, und Musa, der zwei internationale Patente und Projektfinanzierung von der National Natural Science Foundation Chinas erhalten hat. (Hier ansehen: https://www.youtube.com/playlist?list=PLk3RJ_5TEtr3VZLxFl0He8AETSHcha47D) 

In Decoding the Hainan FTP: Building Businesses erfahren Sie, wie sich steuerliche Vergünstigungen in greifbare Vorteile verwandeln. sehen Sie, wie sich steuerliche Vergünstigungen in greifbare Vorteile verwandeln. Jia Green Chocolate Works, ein Unternehmen mit Wurzeln in Kanada, spart dank einer Politik der wertschöpfenden Verarbeitung, die Einfuhrzölle eliminiert, rund 10 % an Kosten. Unterdessen eröffnete die malaysische Schuhmarke Fipper nach ihrer Teilnahme an der China International Consumer Products Expo ihr erstes Geschäft in Hainan und spart im Vergleich zu anderen Freihandelszonen 10–15 % an Importkosten. (Hier ansehen: https://www.youtube.com/playlist?list=PLk3RJ_5TEtr0lozF6igEdM4Fz7sM2yjkt) 

Die Tatsache, dass globale Talente und Unternehmen nach Hainan strömen, spricht für sich: Chinas mutige Schritte auf dieser kleinen Insel zahlen sich sowohl für das Land als auch für die Beteiligten aus.

Foto - https://mma.prnewswire.com/media/2989964/image1.jpg

Video - https://www.youtube.com/watch?v=7CloTU0qV8U

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ETH Zürich und RWTH Aachen erzeugen künstliche Erschütterungen im Furka-Baustollen

30.04.2026

Im Gotthardmassiv im Tessin ist einem internationalen Forschungsteam erstmals gelungen, die Erde kontrolliert zum Beben zu bringen. Im Untergrundlabor "Bedrettolab", das in einem ehemaligen Baustollen des Furkatunnels eingerichtet wurde, lösten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gezielt eine Serie von Mikrobeben aus. Die beteiligte Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH Aachen) sprach von einem "sehr erfolgreichen" Versuch.

Über mehrere Tage injizierten Fachleute der ETH Zürich, der RWTH Aachen und des italienischen Nationalen Instituts für Geophysik und Vulkanologie (INGV) Wasser mit hohem Druck in eine natürliche Bruchzone tief im Fels. Ziel des Experiments war es, Spannungsänderungen im Gestein hervorzurufen und damit kleinste Erschütterungen auszulösen. Genau das trat ein: Registriert wurde eine ganze Serie von Mikrobeben, teilweise mit Magnituden knapp unterhalb von 0. An der Erdoberfläche waren diese Ereignisse nicht zu spüren.

Um die künstlich erzeugten Beben detailliert zu erfassen, installierte das Team Hunderte hochsensibler Sensoren in unmittelbarer Nähe der Verwerfung. Die Messinstrumente reagierten so feinfühlig, dass im Bedrettolab sogar das Erdbeben in Japan vom 20. April präzise aufgezeichnet werden konnte. Durch die direkte Platzierung an der Bruchzone konnte die Entstehung der Erschütterungen erstmals am Ursprungsort und nicht wie sonst üblich an der Erdoberfläche verfolgt werden. Die aufgezeichneten Signale seien "unglaublich", sagte Projektleiter Florian Amann von der RWTH Aachen, man erhalte einen einzigartigen Einblick in die Erdbebenphysik.

Das Experiment ist Teil des Projekts "FEAR" – kurz für "Fault Activation and Earthquake Rupture". Langfristig sollen die Daten dazu beitragen, die Vorhersagbarkeit von Erdbeben zu verbessern. Im Fokus steht die Frage, was im Gestein passiert, bevor ein größeres Beben einsetzt. Nach Angaben der Forschenden gehen starken Erdbeben typischerweise tausende kleine Ereignisse voraus. Deren Entwicklung im Labor nachzuzeichnen, soll helfen, die physikalischen Prozesse entlang natürlicher Störungszonen besser zu verstehen und Frühindikatoren für künftige Beben zu identifizieren.