QINGDAO, China, 18. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Kantar, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Markendaten und Strategieberatung, hat vor kurzem sein BrandZ 2026 Top 100 Most Valuable Global Brands Ranking veröffentlicht. In der Rangliste wurde die Haier Group im achten Jahr in Folge als einzige IoT-Ökosystem-Marke der Welt bezeichnet und stieg auf Platz 53 .

Das Ranking bewertet nicht nur die finanzielle Leistung, sondern legt auch großen Wert auf die Stärke der Eigenkapitalposition und das zukünftige Wachstumspotenzial einer Marke in der Wahrnehmung der Verbraucherinnen und Verbraucher. Trotz der wirtschaftlichen Volatilität stieg der Gesamtwert der 100 größten Marken der Welt 2026 im Vergleich zum Vorjahr um 22 % auf 13,1 Billionen USD. Dreizehn chinesische Marken haben es auf die Liste geschafft, während die globalen Tech-Giganten Google, Apple, Microsoft und Amazon weiterhin an der Spitze stehen. In diesem Jahr erzielten chinesische Marken besonders gute Ergebnisse und verzeichneten einen durchschnittlichen Anstieg des Markenwerts von 32 % im Vergleich zum Vorjahr.
Seit seinem Debüt in der Rangliste 2019 ist Haier kontinuierlich von Platz 89 auf Platz 53 weltweit geklettert, wobei sein Markenwert 52,949 Milliarden USD erreicht hat, was die Widerstandsfähigkeit und den langfristigen Wert seines Ökosystem-Markenmodells unter Beweis stellt.
„Haier hat sich von einem reinen Haushaltsgerätehersteller zu einem diversifizierten Unternehmen entwickelt, das sechs industrielle Ökosysteme abdeckt, mit deutlichen Fortschritten in seiner Ökosystem-Markenstrategie. Durch die Kombination von Stärke in der Lieferkette und kultureller Anpassungsfähigkeit liefert Haier echten Produktwert und überbrückt gleichzeitig globale Märkte durch kulturelle Integration und emotionale Bindung. Damit bietet das Unternehmen ein hervorragendes Modell für chinesische Industrieunternehmen, die Weltklasse-Marken aufbauen", so Wang Xing, CEO von Kantar Greater China und Global Chair von Kantar BrandZ.
Wachstumsdynamik der Marke durch sechs Ökosysteme angetrieben
Hinter dem steigenden Markenwert von Haier steht eine solide operative Performance. 2025 erzielte die Haier Group einen weltweiten Umsatz von 426,8 Mrd. RMB (ca. 59,8 Mrd. USD), was einem Anstieg von 6,3 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der weltweite Gewinn erreichte 32,2 Mrd. RMB (ca. 4,5 Mrd. USD), was einem Anstieg von 6,7 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht und einen stabilen Wachstumskurs in einem komplexen Umfeld darstellt.
Der Anstieg des Markenwerts von Haier ist auf seine Ökosystem-Markenstrategie zurückzuführen, die sich auf die Stärkung der Kerngeschäfte, die Ausweitung der Größenordnung und die Stärkung der Führungsposition konzentriert, da die künftige Wettbewerbsfähigkeit weniger von eigenständigen Fähigkeiten als vielmehr von der Dynamik des Ökosystems abhängt.
Haier hat seine Ökosystem-Zusammenarbeit von einer „parallelen Flotte" zu einer integrierten „organischen Einheit" weiterentwickelt und drei Sektoren in sechs industrielle Ökosysteme unterteilt:
Die koordinierte Entwicklung der sechs industriellen Ökosysteme von Haier hat nicht nur eine starke Wachstumsdynamik für die Ökosystemmarken ausgelöst, sondern auch den Markenwert durch kontinuierliche Szenario-Innovation gesteigert. Dadurch ist es Haier gelungen, sich in der globalen Markenlandschaft einen einzigartigen und schwer nachzuahmenden Wettbewerbsvorteil zu sichern.
Von der globalen Markenbildung zum „Ecosystem Empowerment"
Inmitten globaler wirtschaftlicher Veränderungen beschleunigen chinesische Marken den Übergang vom „Produktexport" zum „Markenexport", wobei der Aufbau unabhängiger Marken und technologische Innovationen zu den wichtigsten Faktoren für die globale Wettbewerbsfähigkeit werden.
Bei der Globalisierung geht es nicht darum, andere auszustechen, sondern darum, weltweite Anerkennung und Respekt für die Produkte chinesischer Hersteller zu gewinnen. Haier leistete in den 1990er Jahren Pionierarbeit, indem es OEM-Angebote zugunsten einer langfristigen, unabhängigen Markenstrategie ablehnte. Seitdem hat das Unternehmen sein eigenes globales Fundament aufgebaut und den Weg für andere chinesische Marken geebnet.
Heute ist Haier in mehr als 200 Ländern und Regionen vertreten und belegt seit 17 Jahren in Folge den ersten Platz in der weltweiten Euromonitor-Rangliste für Großgeräte. In acht Ländern (darunter die USA und Thailand) steht haier auf Platz 1, in zwölf Ländern (darunter Japan und Italien) auf Platz 3 und in acht Ländern (darunter Deutschland und Saudi-Arabien) auf Platz 5, was einen starken globalen Einfluss der Marke belegt.
Das globale Engagement von Haier geht über Haushaltsgeräte hinaus. Hainayun hat Smart-City-Fähigkeiten für die globale Infrastrukturentwicklung in Projekten wie der Panama-Brücke eingesetzt, während Haier Biomedical weiterhin wichtige Projekte in Übersee durchführt, darunter die UK Biobank, die in sieben Ländern, darunter Großbritannien, den höchsten Marktanteil hat.
KI ist heute eine entscheidende Kraft und die neue DNA von Unternehmen, Betriebsabläufen und Innovation. 2025 war für Haier das erste Jahr der KI-Anwendung, in dem die gesamte Belegschaft in allen Prozessen KI einsetzte. 2026 will Haier ein KI-natives Unternehmen aufbauen. Mit dem Übergang von „Made in China" zu „Created in China" steht Haier für ein Entwicklungsmodell, das chinesische Stärken mit globaler Anpassungsfähigkeit verbindet.
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Die UBS treibt ihre strategische Neuausrichtung in den USA voran und will sich dort von einem spezialisierten Vermögensverwalter zu einer Universalbank entwickeln. Im Rahmen des Projekts «Build the Bank» plant die Schweizer Großbank, ab Ende 2027 Zahlungen sowie Privat- und Sparkonten anzubieten, wie sie auf Anfrage der «NZZ am Sonntag» mitteilte. Zu einem späteren Zeitpunkt könnten auch Kreditprodukte folgen. Möglich wird der Schritt durch eine nationale Banklizenz, die UBS in den USA vor kurzem erhalten hat und die ihr erlaubt, das Dienstleistungsangebot deutlich zu verbreitern.
Bislang müssen UBS-Kunden in den Vereinigten Staaten für klassische Retail-Banking-Dienstleistungen wie Giro- oder Sparkonten zu Wettbewerbern wie JPMorgan Chase oder Wells Fargo ausweichen. Mit dem Einstieg in dieses Geschäftsfeld zielt UBS darauf ab, ihre Kundenbasis auszuweiten und zusätzliche Ertragsquellen im wichtigsten Finanzmarkt der Welt zu erschließen. Konzernchef Sergio Ermotti will sich laut Medienberichten auch von politischem Gegenwind aus Bern nicht von den Wachstumsplänen in den USA abbringen lassen.
Die Bank ist in Nordamerika bereits stark präsent: Rund 25.000 Mitarbeitende arbeiten dort für UBS, darunter etwa 5.700 Finanzberater – deutlich mehr als in anderen Regionen. Dieses Modell bringt jedoch Strukturprobleme mit sich. Viele der Berater agieren faktisch wie unabhängige Unternehmer, die mit UBS zusammenarbeiten und Zugang zu deren Plattform und Produkten erhalten. Die Kundenbeziehung liegt damit in erster Linie bei den Beratern, nicht bei der Bank. UBS versucht seit Jahren, diese Abhängigkeit zu reduzieren und die Macht der Finanzberater zu begrenzen, verlor laut Branchenportal «Advisor Hub» jedoch 2025 so viele Berater wie keine andere Bank.
Die Personalstruktur in der Region «Americas» hatte spürbare Folgen für das Geschäft. Im vierten Quartal 2025 kam es im Vermögensverwaltungsgeschäft zu Nettoabflüssen von Kundengeldern, was das Management unter anderem auf die Beraterproblematik zurückführte. Dennoch rechnet UBS für das Gesamtjahr 2026 wieder mit Neugeldzuflüssen. Parallel dazu versucht die Bank, im intensiven Wettbewerb um Top-Berater die Weichen neu zu stellen: Sie hat die Vergütungen angehoben und ein Rekrutierungsprogramm mit hohen Antrittsprämien aufgelegt. Diese sollen ausgewählten Finanzberatern den Wechsel schmackhaft machen und die Position der Bank im hart umkämpften US-Markt stärken, während sie gleichzeitig den Übergang vom reinen Vermögensverwalter zur Universalbank vorbereitet.