LUXEMBURG, 29. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Die internationale Investmentgruppe Alpac Capital und Summer Parent S.à r.l., die oberste Anteilseignerin der United Group („die Group") bestätigen heute, dass eine Vereinbarung über den Verkauf von Adria News S.à r.l. erzielt wurde.
Alpac Capital verfügt über langjährige und fundierte Erfahrung im Betrieb von Nachrichtenmedien auf internationaler Ebene. Das Unternehmen hält die Mehrheitsbeteiligung an Euronews, einem der weltweit größten Nachrichtensender, der über 1,5 Milliarden Menschen in mehr als 160 Ländern erreicht und in 19 Sprachen sendet. Diese Übernahme verschafft dem Adria News Network („ANN") eine starke Plattform und einen Eigentümer, der mit seinen redaktionellen Grundsätzen im Einklang steht, wodurch die langfristige Unabhängigkeit dieser wichtigen Nachrichtenressourcen gesichert wird. Alpac Capital setzt sich, wie seine Beteiligung an Euronews zeigt, für die Förderung eines neutralen, faktenbasierten Journalismus ein, der höchsten redaktionellen Standards entspricht.
Die United Group ist der führende Telekommunikations- und Medienanbieter in Südosteuropa und befindet sich mehrheitlich im Besitz der globalen Investmentgesellschaft BC Partners.
Im Februar 2026 fasste die United Group ihre Nachrichtenressourcen in Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Montenegro, Serbien und Slowenien unter einer einzigen unabhängigen Marke namens ANN zusammen, die über einen eigenen, völlig unabhängigen Vorstand verfügt und von einem Redaktionsrat aus erfahrenen internationalen Medienfachleuten beaufsichtigt wird. Die etablierten und preisgekrönten Marken von ANN, darunter N1, Nova S, Vijesti und Danas, liefern plattformübergreifende Nachrichten an ein Gesamtpublikum von über 16 Millionen Menschen und beschäftigen mehr als 1.000 Journalisten und Mitarbeiter. Das zeitgleich eingeführte Governance-Rahmenwerk wurde als der wirksamste Weg identifiziert, um die redaktionelle Unabhängigkeit zu wahren und gleichzeitig Stabilität, Transparenz und Widerstandsfähigkeit für das Unternehmen zu gewährleisten – im Einklang mit den Verpflichtungen, die BC Partners und die Geschäftsführung der United Group im Jahr 2025 eingegangen sind. Das Adria News Network ist innerhalb der Europäischen Union zugelassen und reguliert, wobei die Lizenzen Garantien für die redaktionelle Unabhängigkeit beinhalten.
Nach der Gründung von ANN erhielt die United Group mehrere unaufgeforderte Interessensbekundungen von Parteien, die diese Nachrichtenressourcen erwerben wollten.
Alpac Capital wurde ausgewählt, da das Unternehmen den höchsten Wert bot und gleichzeitig die von Anfang an festgelegten Grundsätze der Unternehmensführung und Unabhängigkeit erfüllte. Der Aktienkaufvertrag enthält vertragliche Schutzklauseln, die die redaktionelle und funktionale Unabhängigkeit von ANN gewährleisten, eine klare Trennung zwischen redaktionellen und kommerziellen Interessen vorsehen sowie die Beibehaltung eines unabhängigen externen Beratungsgremiums sicherstellen.
Die United Group konzentriert sich weiterhin auf die Umsetzung ihrer Strategie in den Kernmärkten der EU, die Weiterentwicklung ihrer Wachstumsagenda in den Bereichen Telekommunikation und Medien sowie die Schaffung langfristiger Werte für alle ihre Stakeholder. Die jüngsten starken Ergebnisse des ersten Quartals belegen das anhaltende Wachstum und die Wertschöpfung der Group.
Eine Sprecherin der United Group sagte:
„Diese Transaktion dient der Verwirklichung eines klaren Ziels, das sich die Gruppe für das Jahr 2025 gesetzt hat, nämlich die langfristige Unabhängigkeit unserer Nachrichtenressourcen zu sichern. Nach Abschluss der Transaktion wird sich die United Group voll und ganz darauf konzentrieren, in ihren Telekommunikations-, Medien- und Technologiegeschäften auf den europäischen Märkten Wert für alle Stakeholder zu schaffen."
Eine Sprecherin von Alpac Capital sagte:
„ANN stellt eine wichtige Ergänzung unseres Medienportfolios dar, in das wir weiterhin investieren werden, um Wachstum und Entwicklung sicherzustellen. Wir bei ALPAC glauben an faktenbasierten, neutralen und unabhängigen Journalismus mit soliden und nachhaltigen Betriebsabläufen und Finanzergebnissen. Dies sind keine leeren Worte, sondern sie werden täglich durch die Arbeit unserer Journalisten unter Beweis gestellt und von allen unabhängigen und glaubwürdigen Organisationen auf dem Markt anerkannt. Wir sind zudem stolz auf unsere offene, europäische Haltung und uns der Bedeutung der EU-Erweiterung für den Westbalkan bewusst. Dieses Engagement wird sich auch in den redaktionellen Werten und der langfristigen Ausrichtung von ANN widerspiegeln. ALPAC ist entschlossen und sich der hohen Bedeutung dieser Transaktion sehr wohl bewusst und ist fest davon überzeugt, dass sie einen sehr positiven Beitrag für die Länder leisten wird, in die nun weiter investiert wird."
Diese Transaktionen unterliegen den üblichen behördlichen Genehmigungen und werden voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2026 abgeschlossen sein.
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Sandoz hat im ersten Quartal 2026 trotz erheblicher Verwerfungen im Penicillin-Geschäft weiteres Wachstum erzielt. Der Umsatz des Schweizer Generika- und Biosimilar-Spezialisten belief sich zwischen Januar und März auf 2,76 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zu konstanten Wechselkursen legten die Erlöse um 3 Prozent zu. Der Konzern bestätigt nach eigenen Angaben seinen Ausblick für das Gesamtjahr.
Treiber der Entwicklung war vor allem das höhermargige Biosimilar-Geschäft, das die frühere Novartis-Tochter weiter ausgebaut hat. Dagegen stand die grössere Generika-Sparte erneut unter Druck, weil sich die Marktverwerfungen im Penicillin-Segment fortsetzten. Klammerte man die negativen Auswirkungen aus dem Antibiotika-Geschäft aus, hätte das Umsatzplus zu konstanten Wechselkursen bei rund 5 Prozent gelegen und damit im Rahmen der Unternehmensprognose.
Die Belastungen resultieren aus einem anhaltenden Preisverfall bei wichtigen Penicillin-Wirkstoffen (Active Pharmaceutical Ingredients), der bereits im Vorjahr eingesetzt hatte. Hintergrund sind US-Zölle, die chinesische Anbieter dazu veranlasst haben, ihre Penicillin-Mengen verstärkt nach Europa umzuleiten. Das zusätzliche Angebot hat dort die Preise deutlich gedrückt. Parallel dazu führten in Indien eingeführte Mindestpreisvorschriften dazu, dass weniger chinesische Ware in diesen Markt floss, was den Wettbewerbsdruck in Europa zusätzlich verschärfte und den Preisdruck weiter verstärkte.
Laut Sandoz konzentrieren sich die heftigsten Auswirkungen dieser Entwicklung auf das erste Quartal, die verbleibenden Effekte sollen sich nun schrittweise abschwächen. Analysten verweisen darauf, dass das Unternehmen ohne den Antibiotika-Gegenwind im Rahmen seiner Guidance gewachsen wäre. Der Konzern bleibt damit auf Wachstumskurs, muss sich im Generika-Kerngeschäft jedoch weiterhin in einem von handelspolitischen Eingriffen und regulatorischen Änderungen verzerrten Marktumfeld behaupten.