
Die Glarner Kantonalbank (GLKB) hat ihren Geschäftsbericht sowie den Nachhaltigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2025 publiziert. Die Unterlagen, die sowohl finanzielle als auch nichtfinanzielle Aspekte des vergangenen Jahres abdecken, stehen ab sofort online zur Verfügung. Mit der gleichzeitigen Veröffentlichung der beiden Berichte unterstreicht die Regionalbank ihren Anspruch auf erhöhte Transparenz gegenüber Kapitalmarkt, Kundschaft und weiteren Anspruchsgruppen.
Der Geschäftsbericht 2025 umfasst neben dem Aktionärsbrief den Lage- und Finanzbericht sowie eine ausführliche Darstellung der Unternehmensführung. Leserinnen und Leser erhalten Einblick in die Geschäftstätigkeit, die strategische Ausrichtung und die wichtigsten Kennzahlen der Bank. Der Bericht liefert zudem Informationen zu Mitarbeitenden und zur unternehmerischen Verantwortung. Zusammen mit dem Offenlegungsbericht kann das Dokument über die Website glkb.ch/geschaeftsbericht heruntergeladen werden.
Parallel dazu legt die GLKB ihren Nachhaltigkeitsbericht 2025 vor, der auf den Vorgaben der Global Reporting Initiative (GRI) basiert. Der Bericht beschreibt das Nachhaltigkeitsmanagement der Bank und deren Bemühungen in diesem Bereich. Im Fokus stehen dabei die Offenlegung von Zielen, Massnahmen und Strukturen im Nachhaltigkeitskontext. Der Bericht ist unter glkb.ch/nachhaltigkeitsbericht verfügbar und ergänzt die finanzielle Berichterstattung um ökologische und soziale Dimensionen.
Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung vom 24. April 2026, den im Geschäftsbericht enthaltenen Lagebericht und die Jahresrechnung sowie den Nachhaltigkeitsbericht zu genehmigen. Alle im Aktienregister eingetragenen Aktionärinnen und Aktionäre erhalten zusammen mit der Einladung zur Generalversammlung den Aktionärsbrief zugestellt, in dem auf die beiden publizierten Berichte verwiesen wird. Damit schafft die Bank die formelle Grundlage, um finanzielle Performance und Nachhaltigkeitsaktivitäten gemeinsam zur Beschlussfassung vorzulegen.
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Europas Aktienmärkte haben zum Wochenauftakt eine abrupte Kehrtwende hingelegt. Nach teils deutlichen Anfangsverlusten schlossen die wichtigsten Indizes am Montag überwiegend im Plus. Auslöser der starken Schwankungen war die angespannte Lage im Nahen Osten. US-Präsident Donald Trump verschob nach eigenen Angaben angekündigte Angriffe auf iranische Energieanlagen, weil es "produktive Gespräche" mit Teheran gebe. Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf wies dies zurück und erklärte, es habe keine Verhandlungen mit den USA gegeben.
Der Leitindex der Eurozone, der EuroStoxx 50, rutschte am Vormittag zunächst auf 5376 Punkte ab und markierte damit den niedrigsten Stand seit September. Hintergrund waren Befürchtungen, der Iran könnte zur Vergeltung weitere Öl- und Gasanlagen in der Golfregion angreifen und die für den globalen Energiehandel zentrale Straße von Hormus vollständig schließen. Nach Trumps Ankündigung eines befristeten Aufschubs der Angriffe setzten jedoch kräftige Käufe ein: Zur Mittagszeit drehte der Index zeitweise um 2,5 Prozent ins Plus auf 5635 Punkte, zum Handelsschluss stand noch ein Gewinn von 1,33 Prozent auf 5574,32 Zähler zu Buche.
Auch andere große Handelsplätze in Europa pendelten heftig. In Frankfurt weitete der DAX nach einem zwischenzeitlichen Sturz auf 21.863 Punkte – ein Tief seit April 2025 – seine Verluste nicht weiter aus, sondern legte bis zum Mittag um 2,61 Prozent auf 22.964 Zähler zu. In der Schweiz drehte der SMI nach schwachem Start ins Plus und schloss 0,56 Prozent höher bei 12.389,68 Punkten, zur Mittagszeit hatte er mit einem Aufschlag von 1,2 Prozent sogar noch stärker zugelegt. In London fiel die Erholung deutlich moderater aus: Der FTSE 100 konnte sich zwar zeitweise um 0,3 Prozent auf 9952 Punkte verbessern, beendete den Handel letztlich aber 0,24 Prozent leichter bei 9894,15 Zählern.
Branchenweit standen zunächst alle Sektoren unter Druck, bevor die Stimmung mit den Signalen aus Washington kippte. Viele in den vergangenen Tagen deutlich gefallene Sektorindizes drehten deutlich ins Plus, am stärksten der Rohstoffsektor mit einem Zuwachs von 2,6 Prozent. Experten der UBS beschrieben die Anleger bereits am Morgen in einem Dilemma: Einerseits sorge die gespannte Lage an den Energiemärkten für hohe Unsicherheit, andererseits eröffne jede Andeutung einer Entspannung im Konflikt Chancen auf eine rasche technische Erholung. Die heftigen Ausschläge am Montag illustrierten, wie sensibel die europäischen Börsen derzeit auf jede neue geopolitische Nachricht aus dem Golf reagieren.