NUREMBERG, Germany , 18. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Wenn Walking Acts durch die Hallen ziehen, Marken aufeinandertreffen und die spannendsten Lizenzthemen der kommenden Jahre diskutiert werden, ist wieder BRANDmania Zeit! Am 24. und 25. Juni versammelt Europas größtes B2B-Networking Festival für Lizenzen und Kooperationen die wichtigsten Akteure der Branche auf dem Gelände der Zeche Zollverein in Essen. Mit einem erweiterten Programm, neuen Erlebnisflächen und einem wachsenden Teilnehmerkreis aus unterschiedlichen Branchen setzt die Spielwarenmesse Group als Veranstalter die Erfolgsgeschichte fort.
Vielversprechender Auftakt
Mit einer großen Maskottchen-Parade startet die BRANDmania in das Markenfestival. Im Anschluss begrüßt Katrin Störr, Head of BRANDmania, die Teilnehmenden und hat Insights parat: Immer mehr internationale Lizenzgeber und Markenunternehmen wie Hasbro, NBC Universal und Mattel nutzen den Rahmen der Plattform für ihre eigenen, exklusiven Screenings. „Am Vortag geben sie ihren Partnern einen Ausblick darauf, welche Themen, Charaktere und Franchises die Märkte in den kommenden zwei Jahren prägen werden. Damit etabliert sich die BRANDmania zunehmend als ein Ort für frühzeitige Trend- und Zukunftsanalysen", freut sich Katrin Störr. Gleichzeitig wächst das Event über seine bisherigen Branchengrenzen hinaus und verzeichnet verstärkt Teilnehmende aus den Bereichen Fashion, Textil, Food und auch Heimtierbedarf. Die erneute Zusage aller relevanten Retailer unterstreicht die Bedeutung als zentralen Treffpunkt für Networking, Kooperationen und neue Geschäftspotenziale.
Alles, was Rang und Namen hat
Die BRANDmania vereint auch in diesem Jahr die ganze Vielfalt der Branche. Keyplayer wie Hasbro, Mattel, Paramount Global, RTL Consumer Products, Seven.One Commerce, Universal Products & Experiences und Warner Bros. Discovery sind ebenso vertreten wie The Pokémon Company International, Studio 100 und Sesame Workshop. Gleichzeitig sorgen Newcomer wie F.C. Industries (Pakistan), Joy&Toy (Polen) JETRO (Japan External Trade Organisation), Kinder GPT, Living Puppets und TÜV Rheinland für zusätzliche Perspektiven. So entstehen wertvolle Verbindungen zwischen Entertainment, Fashion, Food, Medien, Publishing, Spielwaren, Spielzeugsicherheit und Sport. Wie solche erfolgreichen Partnerschaften am Markt umgesetzt werden, zeigt die „BRANDbaby Lounge" anhand ausgewählter Produktbeispiele.
Inspiration auf großer Bühne
„The Stage" ist der zentrale Treffpunkt für aktuelles Branchenwissen, neue Impulse und praxisnahe Einblicke. Das von Licensing International Germany präsentierte Programm vereint Vorträge, Panels und Best-Practice-Beispiele zu den drei Schwerpunktthemen „Licensing & Collabs", „Brands, Fans & Audiences" sowie „Brands @ Retail". Petra Strobl, Managing Director Licensing International Germany, startet mit Einblicken in die „Global Licensing Industry Study 2026". Für zusätzliche Spannung sorgt das beliebte „blindmate®"-Format der MarkenKuppler. In diesem Jahr begibt sich die Sprachlern-App Duolingo auf die Suche nach dem perfekten Marken-Match. Zeit für intensiven Austausch mit neuen Perspektiven bietet die „Collab Culture Lounge". Eines der Programm-Highlights hier: der „Metal Business Club" – ein lockeres Networking-Treffen für alle Begeisterten dieses Musik-Genres.
Markenwelten mittendrin
Die BRANDmania steht für Erlebnisse. Zahlreiche Markenaktivierungen zu verschiedenen Themen wie beispielsweise „Der Hobbit", „Let's Dance", „SpongeBob Schwammkopf" oder „Die Glücksbärchis" laden zum Mitmachen und Entdecken ein. Neu hinzu kommt das BRANDmania Ink Lab, wo Kreativität wortwörtlich unter die Haut geht: Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, sich ihr Lieblings-Lizenzmotiv kostenfrei tätowieren zu lassen. Und auch kulinarisch setzt die BRANDmania Akzente: Von Streetfood über Candybar und Coffee Bike bis hin zur beliebten Bar ist das gesamte Angebot im Ticket inbegriffen. Besucherinnen lassen sich in der neuen „Glow Up Area" entspannt für den Abend stylen, bevor die Urban Club Band mit Live-Musik für den krönenden Abschluss des ersten Veranstaltungstages sorgt. Die legendäre BRANDmania Party verbindet Industriekultur, Innovation und Festival-Feeling.
„Das Angebot der BRANDmania steht exemplarisch für den Mut, Marken überraschend erlebbar zu machen. Die Veranstaltung verbindet hochkarätigen Content, wertvolle Geschäftskontakte und außergewöhnliche Erlebnisse zu einem Branchenformat, das in Europa einzigartig ist", resümiert Christian Ulrich, Vorstandssprecher der Spielwarenmesse eG.
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Die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs sorgt in der Handelsschifffahrt für vorsichtige Erleichterung. Besonders im Fokus steht die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Seepassagen für den weltweiten Öl- und Flüssiggas-Handel. Seit Beginn des Konflikts Ende Februar ist die Meerenge weitgehend blockiert, zahlreiche Handelsschiffe sitzen im Persischen Golf fest. Nun soll die Passage nach der geplanten Unterzeichnung des Abkommens wieder geöffnet werden.
US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass die Straße von Hormus nach dem Abschluss der Vereinbarung wieder für den Verkehr freigegeben werden solle. Die Unterzeichnung ist für Freitag in Genf vorgesehen. Für die deutsche Handelsschifffahrt wäre dies ein entscheidender Schritt zur Normalisierung. „Die Signale aus den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran machen auch der Schifffahrt Hoffnung“, sagte Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR). Zugleich mahnte er, es müsse sich erst zeigen, ob die Passage dauerhaft sicher befahrbar sein werde. Man sei „vorsichtig optimistisch“.
Die Branche hat allen Grund, auf rasche Entspannung zu hoffen. Nach Angaben des VDR sitzen aktuell noch 46 Schiffe deutscher Reedereien mit rund 1.000 Seeleuten im Persischen Golf fest. Die Blockade der Meerenge trifft nicht nur die Reedereien, sondern bremst den globalen Energiehandel. Die UN-Sonderorganisation für Seeschifffahrt (IMO) begrüßte die Einigung ausdrücklich. Seit Ausbruch des Konflikts wurden der IMO zufolge 46 Angriffe auf Handelsschiffe in der Region bestätigt, bei denen 14 Seeleute ums Leben kamen.
Trotz der diplomatischen Fortschritte sehen Branchenverbände die Lage in der Region weiter kritisch. Der internationale Schifffahrtsverband Bimco bewertet die Sicherheitslage in der Straße von Hormus auch nach Bekanntwerden des Rahmenabkommens als instabil. Eine Durchfahrt bleibe sehr riskant, heißt es aus dem Verband. Für Reeder und Charterer stellt sich damit die Frage, wie schnell und in welchem Umfang sie ihre Routen wieder über die Meerenge führen können – oder ob Ausweichrouten zumindest mittelfristig bestehen bleiben müssen.
Für den Moment überwiegt in der Schifffahrt die Hoffnung, dass die geplante Vereinbarung in Genf die Voraussetzungen für eine nachhaltige Entspannung an einem der neuralgischsten Punkte des globalen Seehandels schafft. Ob und wie schnell sich die Zahl der festliegenden Schiffe reduziert und sich die Risikoeinschätzungen der Versicherer und Verbände anpassen, dürfte entscheidend dafür sein, wann sich der Verkehr durch die Straße von Hormus wieder weitgehend normalisiert.