CHANGSHA, China, 11. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Zoomlion Heavy Industry Science & Technology Co., Ltd. („Zoomlion") baut sein Geschäft mit Bergbaumaschinen aus und stärkt seine internationalen Aktivitäten. Im ersten Halbjahr 2026 wuchs das Geschäft mit Bergbaumaschinen im Jahresvergleich um mehr als 57,20 %, während der internationale Umsatz des Gesamtunternehmens um 12,45 % auf 15,535 Mrd. RMB stieg und damit 57,25 % des Gesamtumsatzes ausmachte.

Zoomlion baut seine Geschäftsbereiche für Bau-, Landwirtschafts- und Bergbaumaschinen in drei wichtigen globalen Maschinenmärkten aus. Das Bergbauportfolio umfasst Aushub, Verladung, Transport, Zerkleinerung und Siebung.
Zu den Flaggschiffmodellen zählen der ZE4000G, ein 400-Tonnen-Bergbaubagger, und der hybridelektrisch angetriebene Bergbaulaster ZTE520 mit einer Nennnutzlast von 300 Tonnen.
Die Wurzeln von Zoomlion im Bergbau reichen Jahrzehnte zurück. 1987 erhielt der Vorgänger des Unternehmens, das Changsha Construction Machinery Research Institute, eine Auszeichnung des Staatsrats für die Entwicklung eines kompletten Tagebausystems mit einer Kapazität von 10 Millionen Tonnen pro Jahr.
Zoomlion führt das jüngste Wachstum seines Bergbaugeschäfts auf seinen Fokus zurück, die Betriebskosten der Maschinen durch kontinuierliche Produktentwicklung, Praxistests und neue Technologien zu senken.
Das Unternehmen entwickelt seine Maschinen auf der Grundlage der Bedingungen in aktiven Bergwerken. In einem zuvor berichteten Halbjahreszeitraum besuchten die Forschungsteams von Zoomlion rund 150 Bergwerke weltweit, identifizierten und lösten mehr als 50 technische Herausforderungen und ließen die Erkenntnisse aus der Praxis in die Produktentwicklung einfließen.
„Wir berechnen die Betriebskosten über den gesamten Lebenszyklus der Maschinen, damit Kunden den wirtschaftlichen Nutzen erkennen können", sagte Wu Yuanfeng, stellvertretender Geschäftsführer von Zoomlion Mining Machinery. „Unsere rein elektrischen Produkte können die Kosten um mehr als 50 % senken, und Hybridmodelle können die Rentabilität um 15 % oder mehr steigern, was Bergwerken dabei hilft, effizienter und qualitativ hochwertiger zu arbeiten."
Elektrifizierte Bergbaumaschinen stehen ebenfalls zunehmend im Fokus von Zoomlion. Die Hybrid-Muldenkipper des Unternehmens können den Kraftstoffverbrauch um bis zu 40 % senken, während die batterieelektrischen Muldenkipper der 100-Tonnen-Klasse bereits mehr als 8.000 Stunden stabilen Betrieb verzeichnet haben. Der Hybrid-Muldenkipper ZT160HEV kann bis zu 18 Stunden lang autonom im Dauerbetrieb eingesetzt werden.
Zoomlion nutzt zudem Automatisierung und digitale Technologien, um die Produktivität im Bergbau zu steigern. Das Unternehmen hat autonome Lkw, ferngesteuerte Bagger und ein System zur Koordination von Bergbauflotten eingesetzt. In einem großen Metall-Tagebau im Norden Chinas steigerte das System laut Zoomlion die durchschnittliche Anzahl der täglichen Fahrten pro Lkw um über 10 %.
Das Geschäft hat auch auf mehreren internationalen Märkten an Fahrt gewonnen: Elektrifizierte Maschinen wurden an Kohlebergwerke in Indonesien, Tagebaubetriebe in Argentinien sowie an Projekte in Ecuador und mehreren afrikanischen Ländern geliefert.
Im ersten Halbjahr 2026 erreichte der internationale Umsatz von Zoomlion 15,535 Milliarden RMB, was einem Anstieg von 12,45 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Das internationale Geschäft machte 57,25 % des Gesamtumsatzes aus, was einem Anstieg um 1,67 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Unternehmen gab an, dass das Wachstum in Südamerika, Europa, Südostasien, Afrika und Ostasien die internationale Gesamtwachstumsrate übertraf.
Zur Unterstützung seines internationalen Geschäfts baut Zoomlion seine lokalen Fertigungs-, Vertriebs- und Servicekapazitäten aus. Zum 30. Juni 2026 betrieb das Unternehmen weltweit mehr als 30 Hauptgeschäftszentren, über 530 Sekundär- und Tertiärniederlassungen sowie mehr als 300 Ersatzteillager. Das ungarische Werk für Hubarbeitsbühnen nahm die Produktion auf, während das deutsche Werk erweitert und zu einem Mehrzweckstandort ausgebaut wurde.
„Unsere operativen Teams vor Ort und die Backoffice-Teams im Ausland sind nun digital vernetzt, was eine nahtlose Koordination rund um die Uhr ermöglicht", sagte Liu Jianqiang, Marketingdirektor bei Zoomlion und stellvertretender Geschäftsführer für das Auslandsgeschäft.
Der Ausbau des Geschäfts mit Bergbaumaschinen und das anhaltende Wachstum der internationalen Aktivitäten erweitern die Einnahmequellen von Zoomlion. Im ersten Halbjahr 2026 wuchs das Bergbaumaschinengeschäft im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als 57,20 %, während das Unternehmen weiterhin lokale Kompetenzen in den Auslandsmärkten aufbaute.
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Mit einem betont unterhaltsamen und zugleich programmatischen Auftritt hat der Kanton Schwyz seine Rolle als Gastkanton an der 83. Olma in St. Gallen übernommen. Bereits die offizielle Eröffnungsfeier im Theater St. Gallen zeigte, wie breit sich der Innerschweizer Kanton präsentieren will – kulturell, politisch und touristisch. Unter dem Motto «Schwyz liefert» rückt der Kanton während elf Tagen ein gutes Stück weiter nach Osten und nutzt die Publikumsmesse als Schaufenster für seine Produkte, sein Brauchtum und seine Eigenheiten.
Musikalisch setzte Schwyz zum Auftakt auf vertraute Namen mit regionalen Wurzeln: Unter der geistreichen, pointierten Moderation der Schwyzer Dirigentin Graziella Contratto spannten Jodlerin Nadja Räss, Schwyzerörgeler Markus Flückiger, Kontrabassist Pirmin Huber, Violinist Raphael Nussbaumer, das Ensemble Kulturschock mit Mezzosopranistin Lydia Opilik sowie Sängerin Linda Elys den Bogen von Volksmusik über Klassik bis Pop. Das Publikum im Stadttheater dankte den Schwyzer Klängen, die sonst eher zwischen Mythen und Rigi zuhause sind, mit tosendem Applaus.
Auch die Bundespolitik war prominent vertreten. Bundesrat Guy Parmelin eröffnete die Messe traditionsgemäss mit einem Ferkel – in diesem Jahr mit Säuli Vivienne, das sich beim Fototermin mit lautem Quieken gegen den Auftritt wehrte. Der Landwirtschaftsminister nutzte die Bühne, um die Olma als «herausragenden Begegnungsort» zwischen Konsumenten und Landwirtschaft zu würdigen und sprach von einer «Schweiz im Kleinformat», in der Fachleute, Familien, Politiker und Tiere zusammenkommen. Gleichzeitig verwies er auf die «Ernsthaftigkeit der Lage» für die Landwirtschaft, etwa mit Blick auf Trockenheit und grosse Hitze im vergangenen Sommer.
Der Schwyzer Landammann Sandro Patierno und Regierungsrätin Petra Steimen-Rickenbacher, Präsidentin des Organisationskomitees für den Gastkanton-Auftritt, stellten den Kanton ins Zentrum. Patierno zeigte sich besonders stolz auf den in Übergrösse ausgestellten Bundesbrief, das Hölloch und die legendären Wetterpropheten und spielte im Bühnengespräch mit Contratto mit dem Motto «Schwyz liefert». Humor bewies er auch, als er – gefragt nach seinen Lieblingstieren – Wildsäue, Wölfe und die Asiatische Hornisse nannte und festhielt, der Kanton Schwyz «liefere» auch in dieser Hinsicht. Verwaltungsratspräsident Markus Streckeisen erklärte die Olma schliesslich offiziell für eröffnet und erinnerte daran, dass die Messe aus dem Zusammenspiel vieler Menschen und Partnerschaften entstehe.
Während der elf Messetage, die in St. Gallen als «fünfte Jahreszeit» gelten, setzt der Gastkanton auf ein Konzept mit zahlreichen Boxen, in denen Besucher Produkte und Bräuche aus Schwyz entdecken können. Neben Klassikern wie der Degustationshalle bleibt auch das traditionelle Säulirennen um 16 Uhr ein Publikumsmagnet. Für Bundesrat Parmelin, der direkt von einem Staatsbesuch in Neu-Delhi an den «etwas kleineren Flughafen» Altenrhein reiste, ist der Gang durch die Olma mehr als Folklore: Er bezeichnete den offenen Dialog zwischen Produzenten, Verarbeitern, Händlern, Konsumenten und Regulierungsbehörden als zentral – eine Botschaft, die zum Selbstverständnis der Messe und zum Auftritt des Gastkantons gleichermassen passt.