Zendure präsentiert das KI-Energieökosystem ZEN+ HOME auf der Intersolar 2026

22.06.2026

MÜNCHEN, 22. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Zendure, der globale Pionier für Plug-in-HEMS, präsentiert auf der Intersolar 2026 in München (Stand C1.280) seine neueste Vision für die Energieversorgung im Eigenheim: ZEN+ HOME. Unter dem Messemotto „Power Tomorrow, Start at Home" zeigt Zendure, wie KI, intelligente Energieorchestrierung und flexible Speicherlösungen Haushalte von passiven Energieverbrauchern zu aktiven, energieunabhängigen Akteuren machen.

(PRNewsfoto/Zendure)

Die Intelligenz des Plug-in-HEMS

Das Herzstück von ZEN+ HOME ist ZENKI™, der KI-Energieagent von Zendure, der auf dem firmeneigenen Zeitreihenmodell ZenPulse basiert. Durch die Analyse von Solarerzeugung, Haushaltsverbrauch und dynamischen Strompreisen prognostiziert ZENKI™ den Energiebedarf für 24 Stunden und entwickelt automatisch die optimale Strategie.

Vom intelligenten Laden und der Batterieplanung bis hin zum automatischen Notstromschutz optimiert ZENKI™ die Energieflüsse kontinuierlich in Echtzeit und hilft Hausbesitzern, mehr zu sparen, die Ausfallsicherheit zu erhöhen und mühelos Energieunabhängigkeit zu erreichen.

Ein Zuhause. Ein Energieherz

Das Zentrum des Ökosystems und das Herz von ZEN+ HOME ist der PowerHub, eine einheitliche Plattform zur Energiekoordination, die Solarerzeugung, Batteriespeicher, Netzstrom, EV-Ladegeräte, Wärmepumpen und Smart-Home-Geräte miteinander verbindet.

Gemeinsam mit der SolarFlow Serie ermöglicht der PowerHub ein Energiemanagement für das gesamte Zuhause und eine intelligente Energieorchestrierung:

  • SolarFlow 4000 Mix Series – eine bidirektionale, KI-gesteuerte 4000-W-All-in-One-Plug-in-Heimspeicherplattform, die in den PowerHub integriert ist und fortschrittliche Balkon-, AC-gekoppelte Dach- und mobile Stromlösungen in einem erweiterbaren Ökosystem vereint.
  • SolarFlow 3000 Mix AC+ – eine Plug-and-Play-Lösung, optimiert für AC-gekoppelte Aufdach-Solaranlagen und Energiespeicher, die eine flexible Installation ohne komplexen Aufwand ermöglicht.
  • SolarFlow 2400 Series – eine bidirektionale, KI-gesteuerte 2400-W-Hybridspeicherplattform mit PowerHub-Anbindung und Plug-and-Play-Konfigurationen, die Balkon- und Dach-Solarlösungen in einem Ökosystem vereint.

Flexibilität – immer im besten Tarif

Durch dynamische ZenWave™-Tarife und Partnerschaften mit Energieanbietern passt sich ZEN+ HOME an die Echtzeit-Marktpreise an und hilft Haushalten, die Stromkosten zu senken und aus jeder Kilowattstunde den größten Wert zu ziehen.

Zuverlässig. Offen. Transparent.

Aufgebaut auf der HEMS-2.0-Architektur, verbindet ZEN+ HOME Cloud-Intelligenz mit lokaler Steuerung. Selbst bei Internetunterbrechungen laufen wesentliche Energiefunktionen lokal weiter, während der PowerHub eine nahtlose 10-ms-USV-Notstromversorgung und Black-Start-Fähigkeit für die Energiesicherheit gewährleistet.

ZEN+ HOME lässt sich mit Sensoren und Steuerungen von Shelly integrieren, um Wärmepumpen über Relais anzubinden und über die SG-Ready-Schnittstelle Wasser und Wohnräume mit überschüssigem Solarstrom oder günstigem Netzstrom vorzuwärmen.

Mit Unterstützung für über 5.000 Wärmepumpenmodelle koordiniert ZEN+ HOME die intelligente Planung für Haushalte mit Wärmepumpen und E-Autos und nutzt vorrangig Solarüberschüsse oder Niedrigtarifzeiten für Heizung und Ladung.

Um die Transparenz zu erhöhen, führt Zendure eine neu gestaltete Benutzeroberfläche ein, die KI-Entscheidungen über einen klaren 24-Stunden-Energieplan sichtbar macht und die KI von einer „Black Box" in einen Assistenten verwandelt, den die Nutzer verstehen und dem sie vertrauen können.

Über das Zuhause hinaus: nachhaltige Mobilität

Zendure erweitert das ZEN+ Ökosystem auch auf nachhaltige Mobilität – mit Zendure Cargo, seiner E-Cargo-Mobilitätslösung, und EV-Ladeprodukten wie EVFlow AC, die in HEMS 2.0 integriert sind, und verbindet so die saubere Energieerzeugung zu Hause mit der Elektromobilität.

Auf der Intersolar Europe 2026 spricht Bryan Liu, CEO und Gründer von Zendure, am 23. Juni um 12:10 Uhr beim Side-Event IBESA Day @ ees Forum und präsentiert „Redefining Plug-in HEMS: Zendure's Approach to Competitive, AI-Driven Residential Solutions".

Über Zendure

Zendure wurde 2017 gegründet und ist der globale Pionier für Plug-in-HEMS mit Technologiezentren im Silicon Valley (USA), in der Greater Bay Area (China), in Japan und in Deutschland. Die Mission von Zendure ist es, Haushalte mit zuverlässiger und bezahlbarer sauberer Energie zu versorgen, indem das Unternehmen die neueste Energietechnologie vorantreibt. Das revolutionäre Balkon-Energiespeichersystem SolarFlow verwandelt Sonnenlicht in eine sichere, zuverlässige und widerstandsfähige Energiequelle für den Alltag.

 

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AmiGo-Projekt: Autonome Postautos sollen ab 2027 fahrerlos fahren

15.06.2026

Postauto treibt den Einsatz autonomer Fahrzeuge in der Ostschweiz voran und bereitet nach eigenen Angaben Europas grösstes Robo-Taxi-Netz vor. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat dem Unternehmen eine Ausnahmebewilligung erteilt, damit die speziell ausgerüsteten E-Autos im St. Galler Rheintal sowie in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden automatisch verkehren dürfen. Seit dem 1. Juni sind die Fahrzeuge in einem rund 80 Quadratkilometer grossen Gebiet unterwegs – vorerst noch zu Testzwecken und mit Sicherheitsfahrerinnen und -fahrern an Bord.

Herzstück des Projekts ist die Flotte von bis zu 25 sogenannten "AmiGo"-Fahrzeugen, die im Endausbau mit Automatisierungsgrad Level 4 fahren sollen. Postauto kooperiert dafür mit Apollo Go, der Robotaxi-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu. Die Fahrzeuge werden im typischen Postauto-Gelb lackiert und elektrisch betrieben. Während der Testphase dürfen die Sicherheitsfahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen; sie können jedoch jederzeit eingreifen, wenn die Situation es erfordert – etwa an unübersichtlichen Verzweigungen oder bei forsch auftretendem Gegenverkehr.

Im Alltagstest auf einer festgelegten Route in Altstätten (SG) zeigt sich das System laut Projektbeteiligten bereits weitgehend stabil, auch wenn der Fahrkomfort in Kurven noch nicht an einen menschlichen Chauffeur heranreicht. Auffällig ist das sehr defensive Verhalten, etwa vor Fussgängerstreifen, wo das Fahrzeug früh abbremst, selbst wenn sich Personen noch in einiger Entfernung befinden. Gesteuert wird der Betrieb zusätzlich aus einer Leitstelle, in der Operatorinnen und Operatoren die Fahrten überwachen und bei Bedarf aus der Ferne eingreifen können.

Der reguläre Betrieb mit fahrerlosen Fahrzeugen ist ab 2027 vorgesehen. Postauto plant, dass Fahrgäste in der Region ihre autonome Fahrt dann probeweise per App buchen können. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger sieht im automatisierten Fahren eine grosse Chance und spricht dem Projekt das Potenzial eines "Gamechangers" zu. Es ist nicht der erste Versuch mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Schweiz, aber nach Umfang und Einsatzgebiet der bislang weitreichendste. Die Technologie soll schrittweise verfeinert und insbesondere für ländliche Regionen erprobt werden, in denen flexible, bedarfsgesteuerte Angebote die bestehende Grunderschliessung ergänzen könnten.