Vusion baut seine Partnerschaft mit JYSK europaweit aus

16.06.2026

Der weltweit führende Anbieter KI-gestützter Digitalisierungslösungen für den Handel baut seine langjährige Zusammenarbeit mit dem führenden europäischen Einrichtungshaus aus

  • Umrüstung von 450 Stores in Skandinavien (~1,2 Mio. ESLs) auf die neueste Vusion Technologie
  • Ausweitung auf 750 weitere Stores in ganz Europa (~3 Mio. ESLs)
  • Vollständige Umstellung der gesamten Flotte auf VusionCloud – bis 2027 wird eine Ausweitung auf 2.500 Stores in den nordischen Ländern, der DACH-Region und den Benelux-Ländern erwartet

PARIS, 16. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Vusion (VU - FR0010282822), der weltweit führende Anbieter von KI-gestützten Digitalisierungslösungen für den stationären Handel, gab heute die Ausweitung seiner langjährigen Partnerschaft mit JYSK, einem der führenden Einrichtungshäuser Europas, bekannt. Im Rahmen der neuen, umfassenden Vereinbarung wird Vusion das Einzelhandels-Unternehmen bei der nächsten Phase der Store-Modernisierung und seiner Cloud-Transformations-Strategie unterstützen.

JYSK

Die Vereinbarung umfasst die Modernisierung der elektronischen Regaletiketten in den 450 bereits mit der Vusion Technologie ausgestatteten JYSK-Stores in den nordischen Ländern, die Einführung von Vusion-Lösungen in 750 weiteren Stores in ganz Europa sowie die vollständige Migration der bisherigen lokalen Plattform von JYSK auf die VusionCloud. Bis 2027 soll die Lösung voraussichtlich auf rund 2.500 Stores in den Regionen Nordeuropa, DACH und BENELUX ausgeweitet werden.

Durch die Umstellung auf VusionCloud wird JYSK von einer skalierbareren und zentralisierten Plattform profitieren, die schnellere Bereitstellungszyklen, vereinfachte Storeprozesse, eine verbesserte Leistung und größere Flexibilität ermöglicht, um künftige Innovationen im Einzelhandel in großem Maßstab zu unterstützen. Die cloudbasierte Architektur wird zudem die einheitliche Abwicklung der Geschäftsabläufe über alle Märkte hinweg stärken und gleichzeitig die Komplexität der Infrastruktur verringern.

Das Projekt untermauert die Strategie von Vusion, die Umstellung der bestehenden Kundenbasis auf cloudnative Lösungen voranzutreiben und gleichzeitig die langfristigen Kundenbeziehungen durch operative Exzellenz, lokalen Support und kontinuierliche Innovation zu festigen.

„JYSK arbeitet seit mehr als 10 Jahren mit Vusion zusammen, und diese neue Vereinbarung spiegelt sowohl die Stärke unserer Zusammenarbeit wider als auch den Mehrwert, den wir in der Umstellung auf eine fortschrittlichere cloudbasierte Plattform sehen", sagt Carsten Nørgreen Weinkouff, Executive Vice President Retail Development, Marketing, E-commerce & Omnichannel bei JYSK: „Im Zuge der weiteren Modernisierung unserer Filialen in ganz Europa investieren wir in Lösungen, die uns für die Zukunft mehr Skalierbarkeit, betriebliche Effizienz und Flexibilität bieten. Die Technologie und die Teams von Vusion haben immer wieder bewiesen, dass sie über die Zuverlässigkeit und den Support verfügen, die wir für ein Unternehmen unserer Größe benötigen."

„Dieser neue Meilenstein mit JYSK verdeutlicht die Stärke langfristiger Kundenpartnerschaften und den sich beschleunigenden Wandel hin zu cloud-nativen Einzelhandelsplattformen", sagt Sébastien Fourcy, SEVP EMEA bei Vusion: „Durch den Umstieg auf VusionCloud erhält JYSK eine skalierbare Infrastruktur, die darauf ausgelegt ist, die betriebliche Effizienz kontinuierlich zu verbessern und Innovationen in Tausenden von Stores zu fördern. Wir sind stolz darauf, JYSK mit einer Kombination aus technologischer Führungskompetenz, lokaler Umsetzung und langfristigem Engagement zu unterstützen."

Über Vusion: https://www.vusion.com/ 

 

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AmiGo-Projekt: Autonome Postautos sollen ab 2027 fahrerlos fahren

15.06.2026

Postauto treibt den Einsatz autonomer Fahrzeuge in der Ostschweiz voran und bereitet nach eigenen Angaben Europas grösstes Robo-Taxi-Netz vor. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat dem Unternehmen eine Ausnahmebewilligung erteilt, damit die speziell ausgerüsteten E-Autos im St. Galler Rheintal sowie in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden automatisch verkehren dürfen. Seit dem 1. Juni sind die Fahrzeuge in einem rund 80 Quadratkilometer grossen Gebiet unterwegs – vorerst noch zu Testzwecken und mit Sicherheitsfahrerinnen und -fahrern an Bord.

Herzstück des Projekts ist die Flotte von bis zu 25 sogenannten "AmiGo"-Fahrzeugen, die im Endausbau mit Automatisierungsgrad Level 4 fahren sollen. Postauto kooperiert dafür mit Apollo Go, der Robotaxi-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu. Die Fahrzeuge werden im typischen Postauto-Gelb lackiert und elektrisch betrieben. Während der Testphase dürfen die Sicherheitsfahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen; sie können jedoch jederzeit eingreifen, wenn die Situation es erfordert – etwa an unübersichtlichen Verzweigungen oder bei forsch auftretendem Gegenverkehr.

Im Alltagstest auf einer festgelegten Route in Altstätten (SG) zeigt sich das System laut Projektbeteiligten bereits weitgehend stabil, auch wenn der Fahrkomfort in Kurven noch nicht an einen menschlichen Chauffeur heranreicht. Auffällig ist das sehr defensive Verhalten, etwa vor Fussgängerstreifen, wo das Fahrzeug früh abbremst, selbst wenn sich Personen noch in einiger Entfernung befinden. Gesteuert wird der Betrieb zusätzlich aus einer Leitstelle, in der Operatorinnen und Operatoren die Fahrten überwachen und bei Bedarf aus der Ferne eingreifen können.

Der reguläre Betrieb mit fahrerlosen Fahrzeugen ist ab 2027 vorgesehen. Postauto plant, dass Fahrgäste in der Region ihre autonome Fahrt dann probeweise per App buchen können. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger sieht im automatisierten Fahren eine grosse Chance und spricht dem Projekt das Potenzial eines "Gamechangers" zu. Es ist nicht der erste Versuch mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Schweiz, aber nach Umfang und Einsatzgebiet der bislang weitreichendste. Die Technologie soll schrittweise verfeinert und insbesondere für ländliche Regionen erprobt werden, in denen flexible, bedarfsgesteuerte Angebote die bestehende Grunderschliessung ergänzen könnten.