NEUILLY-SUR-SEINE, Frankreich, 15. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Der Versicherungsbroker Verlingue baut seine internationale Präsenz weiter aus: Verlingue Portugal wird Mitglied des Worldwide Broker Network (WBN), dem weltweit führenden Netzwerk unabhängiger Versicherungsbroker. Damit können international tätige Unternehmen ihre Versicherungslösungen in Portugal und weiteren Märkten noch besser koordinieren. Dieser Schritt ist Teil der Strategie «Better Future 28» der Adelaïde Gruppe, die Verlingue zum führenden unabhängigen, familiengeführten Versicherungsbroker Europas machen will.

«Unternehmen erwarten heute einen Partner, der einen globalen Überblick mit lokaler Expertise verbindet. Mit unseren Standorten in Europa, unserer Branchenexpertise und unserem weltweiten Partnernetzwerk unterstützen wir sie bei ihrer internationalen Expansion. Die Aufnahme von Verlingue Portugal ins WBN stärkt dieses Angebot zum Nutzen unserer Kundinnen und Kunden und steht im Einklang mit den Zielen von Better Future 28», erklärt Vincent Harel, CEO von Verlingue Frankreich & International.
Ein internationales Angebot, das auf komplementären Kompetenzen beruht
Verlingue gehört seit der Gründung des WBN im Jahr 1989 zu dessen Gründungsmitgliedern und hat sein internationales Angebot seither kontinuierlich ausgebaut. Das Unternehmen stützt sich dabei auf seine Teams in Frankreich, Grossbritannien, der Schweiz, Portugal und Italien sowie auf ein Netzwerk unabhängiger Broker in mehr als 100 Ländern.
Diese internationale Struktur ermöglicht es Verlingue, Kundinnen und Kunden bei der Entwicklung ihrer Versicherungsstrategie, der Identifikation länderspezifischer Risiken und der Umsetzung lokal abgestimmter Lösungen zu begleiten. Dabei verbindet Verlingue fundierte Kenntnisse der jeweiligen Märkte und regulatorischen Anforderungen mit der Fähigkeit, internationale Versicherungsprogramme zentral zu koordinieren.
Das Angebot trägt damit der zunehmenden Komplexität und Vernetzung unternehmerischer Risiken Rechnung. Dazu gehören regulatorische, geopolitische, klimabedingte und Cyberrisiken ebenso wie Fragen rund um die Absicherung der Mitarbeitenden.
Verlingue Portugal tritt dem WBN-Netzwerk bei
Durch den Beitritt zum WBN kann Verlingue Portugal die Zusammenarbeit mit den weiteren Mitgliedern des Netzwerks vertiefen. Davon profitieren insbesondere Unternehmen, die in Portugal oder auf der Iberischen Halbinsel tätig sind.
Für die Kundinnen und Kunden von Verlingue wird es damit einfacher, ihre Versicherungsprogramme in Frankreich, Portugal und weiteren Ländern aufeinander abzustimmen. So lassen sich eine globale Versicherungsstrategie und die regulatorischen sowie operativen Anforderungen der einzelnen Märkte wirkungsvoll miteinander verbinden.
Mit der Mitgliedschaft von Verlingue Portugal stärkt Verlingue seine europäische Präsenz und seine Fähigkeit, das internationale Risikomanagement seiner Kundinnen und Kunden länderübergreifend zu koordinieren.
Über Verlingue
Verlingue ist ein auf den Schutz von Unternehmen spezialisierter Versicherungsbroker und eine Tochtergesellschaft der Adelaïde Gruppe. Das Unternehmen unterstützt Unternehmerinnen und Unternehmer dabei, Risikomanagement und die Absicherung ihrer Mitarbeitenden als Werttreiber und Erfolgsfaktoren zu nutzen
Das Unternehmen begleitet seine Kundinnen und Kunden langfristig dabei, neue Risiken frühzeitig zu erkennen und einfache, wirksame Lösungen zum Schutz ihrer Geschäftstätigkeit und ihrer Mitarbeitenden zu entwickeln.
Kontakt:
lfortin@mantu.com
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Inflationssorgen und steigende Ölpreise haben Europas wichtigste Aktienmärkte zur Wochenmitte spürbar belastet und zugleich die Monatsbilanz eingetrübt. Der EuroStoxx 50 schloss am Mittwoch 0,81 Prozent tiefer bei 6269,02 Punkten. Im Monatsverlauf verlor der Leitindex der Eurozone 2,4 Prozent und beendete damit eine Serie von fünf Anstiegen in Folge. Der DAX gab um 0,79 Prozent auf 25.199,19 Punkte nach, während der britische FTSE moderat um rund ein Viertel Prozent auf gut 10.600 Zähler nachgab.
Treiber der Risikoaversion waren neue Inflationsdaten aus großen Euroländern. In Deutschland kletterten die Verbraucherpreise im September auf 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr und damit erstmals seit Ende 2023 wieder über die Marke von drei Prozent, nachdem im August noch 2,9 Prozent verzeichnet worden waren. Starke Anstiege der Energiepreise wirkten als Hauptfaktor – eine Entwicklung, die sich nach ersten Angaben auch in Frankreich und Italien widerspiegelt. In Italien kam es zudem zu einem deutlichen Anstieg der Teuerung, was die Sorge nährte, dass der disinflationäre Trend im Euroraum ins Stocken geraten könnte.
Parallel dazu zogen die Ölpreise erneut an. Marktteilnehmer verwiesen auf die angespannte geopolitische Lage im Nahen Osten und mögliche Risiken für die Öllieferungen aus dem Persischen Golf. Berichte, wonach mehrere Tankschiffe in der Straße von Hormuz unter Beschuss geraten sein sollen, verstärkten die Nervosität. Höhere Energiekosten und im Umfeld der Inflationsdaten steigende Anleiherenditen machten Anleger nach Einschätzung von Marktstrategen europaweit selektiver. Ulrich Urbahn, Leiter Multi-Asset-Strategie und Research bei Berenberg, sieht dennoch Chancen für eine Jahresendrallye: Robuste Unternehmensgewinne könnten die Märkte stützen, sofern Firmen ihre Margen und Prognosen behaupten und sowohl Inflation als auch Renditen nicht weiter zulegen.
Im Branchenspektrum fehlten klare Impulse von den Technologiewerten, die nach Vortagesgewinnen überwiegend richtungslos tendierten. Viele Investoren warteten auf die anstehenden Quartalszahlen des US-Speicherchip-Herstellers Micron, die als Gradmesser gelten, ob der Boom rund um Künstliche Intelligenz weiterhin ausreichend im operativen Geschäft der Halbleiterbranche ankommt. Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets warnte, eine Enttäuschung bei Micron könne die zuletzt gewachsene Skepsis gegenüber dem KI-Sektor rasch in neuen Verkaufsdruck umschlagen lassen. Einzelwerte wie BMW im DAX konnten sich diesem Umfeld zwar mit Kursgewinnen entziehen, insgesamt dominierte an den europäischen Börsen jedoch zum Monatsende die Vorsicht.