Vedanta schließt historische Aufspaltung ab und notiert vier neue Unternehmen an der BSE und NSE

25.06.2026

MUMBAI, Indien, 25. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Die Vedanta Group setzte mit der erfolgreichen Börsennotierung von vier neu ausgegliederten Unternehmen an der Bombay Stock Exchange (BSE) und der National Stock Exchange (NSE) einen entscheidenden Meilenstein in der indischen Unternehmensgeschichte. Diese wegweisende Transformation schafft fünf fokussierte Geschäftsbereiche, die für Indiens industrielles Wachstum, den Infrastrukturausbau, die Energiesicherheit und die Bestrebungen nach Eigenständigkeit von zentraler Bedeutung sind.

Logo der Vedanta Group

Die Börsennotierung von Vedanta Aluminium, Vedanta Oil & Gas, Vedanta Iron & Steel und Vedanta Power wurde mit feierlichen Glockenschlägen an den Börsen gewürdigt und markierte damit den Höhepunkt einer der bedeutendsten Unternehmensumwandlungen Indiens.

Anil Agarwal, Vorsitzender der Vedanta Group, sagte bei dieser Gelegenheit: „Vor 24 Jahren war Vedanta das erste indische Unternehmen, das an der Londoner Börse notiert wurde, und stieg später in den FTSE 100 auf. Heute schlagen diese Unternehmen als eigenständige Firmen mit engagierten Führungsteams, gezielten Rahmenbedingungen für die Kapitalallokation und ehrgeizigen Wachstumsplänen ein neues Kapitel auf."

Vedanta Aluminium (BSE: 544780) (NSE: VAML beginnt seinen eigenständigen Weg als Indiens größter Aluminiumproduzent und drittgrößter Aluminiumproduzent weltweit (außerhalb Chinas). Mit der weltweit größten Aluminiumhütte an einem einzigen Standort in Odisha plant das Unternehmen, seine Kapazität auf 6 MTPA zu verdoppeln, und hat das Ziel, zum weltweit größten integrierten Aluminiumproduzenten zu werden.

Vedanta Oil & Gas (BSE: 382914) (NSE: VOGL) ist eines der führenden privaten Öl- und Gasunternehmen Indiens und zählt zu den strategisch wichtigsten Energieproduzenten des Landes. Das Unternehmen hat sich das langfristige Ziel gesetzt, die Produktion auf 500.000 Barrel pro Tag zu steigern.

Vedanta Iron & Steel (BSE: 544784) (NSE: VISL) verfügt über Eisenerzressourcen von knapp 4 Milliarden Tonnen und eine Kapazität von rund 800 KTPA für metallurgischen Koks. Das Unternehmen verfügt über einen Fahrplan zur Kapazitätserweiterung auf 15 Mio. Tonnen pro Jahr und konzentriert sich auf hochwertige Segmente, darunter Elektroband sowie Spezial- und grüner Stahl.

Vedanta Power (BSE: 544781) (NSE: VEDPOWER ist mit einer Betriebsleistung von 4,2 GW Indiens fünftgrößter Erzeuger von thermischem Strom. Das Unternehmen verfolgt die langfristige Vision, seine Kapazität auf 20 GW zu erhöhen und damit das industrielle und digitale Wachstum Indiens zu unterstützen. Vedanta Power prüft zudem Möglichkeiten im Bereich der Kernenergie und erkennt deren Potenzial als saubere, zuverlässige und rund um die Uhr verfügbare Energiequelle an.

Vedanta Limited bleibt das börsennotierte Flaggschiff der Gruppe, gestützt durch Hindustan Zinc – den weltweit größten integrierten Zinkproduzenten und einen der führenden Silberproduzenten. Das Unternehmen verfügt außerdem über ein weltweit bedeutendes Portfolio, das Kupfer, Nickel, Ferrolegierungen und andere strategische Mineralien umfasst, die für das künftige Wachstum und die Ressourcenversorgungssicherheit Indiens von wesentlicher Bedeutung sind. Zu diesem Portfolio gehört auch Fujairah Gold, eine der führenden Edelmetallraffinerien im Nahen Osten, die die Präsenz von Vedanta auf den globalen Edelmetallmärkten weiter stärkt. FACOR ist auf dem besten Weg, Indiens größter Produzent von Ferrochrom in Spezialqualität zu werden, und wird in bestimmten Mangansegmenten bald der einzige Produzent des Landes aus dem privaten Sektor sein.

Zusammen repräsentieren diese fünf Unternehmen einige der strategisch wichtigsten indischen Geschäftsbereiche in den Bereichen natürliche Ressourcen, Energie und kritische Mineralien. Sie sind darauf ausgerichtet, langfristigen Wert für Investoren und Aktionäre zu schaffen und gleichzeitig Indiens rasantes Wirtschaftswachstum zu unterstützen.

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Zuwanderung, Wohnungsnot, Arbeitskräfte: Schweiz stimmt über Bevölkerungslimit ab

15.06.2026

Die Schweiz stimmt an diesem Wochenende über eine der umstrittensten Initiativen der vergangenen Jahre ab: „Keine 10-Millionen-Schweiz!“. Der Vorstoß der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), auch bekannt als Schweizerische Volkspartei oder Swiss People's Party, sieht vor, die ständige Wohnbevölkerung des Landes bis 2050 auf maximal zehn Millionen Menschen zu begrenzen. Nach ersten Hochrechnungen tendieren die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dazu, die Initiative abzulehnen – ein Ergebnis, das im Vorfeld keineswegs sicher schien.

Die Initiative, die in der Verfassung verankert werden soll, würde den Bund verpflichten, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sobald die Bevölkerung 9,5 Millionen erreicht. Die Schweiz zählte Ende 2025 bereits gut 9,1 Millionen Einwohner – rund 1,7 Millionen mehr als 2002. Haupttreiber des Wachstums ist die Zuwanderung. Rund 28% der im Land lebenden Menschen besitzen keinen Schweizer Pass. Viele stammen aus EU-Staaten wie Italien, Deutschland und Portugal, hinzu kommen Personen aus Drittstaaten, darunter Asylsuchende.

Unterstützer der Initiative argumentieren, das Land stoße an seine Belastungsgrenzen. Sie verweisen auf steigende Mieten, überlastete Verkehrswege, Staus sowie eine als problematisch wahrgenommene Entwicklung bei Gewalt und Kriminalität, die sie mit einer höheren Zuwanderung verknüpfen. Ziel sei es laut Kampagnenmotto, „zu bewahren, was wir lieben“. Die SVP wirbt mit auffälligen Aufklebern, Fahnen und Plakaten in Nationalfarben, um eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums als Schutz der Lebensqualität zu präsentieren.

Gegen die Initiative stellen sich der Bundesrat, das Parlament, die Kantone sowie die meisten übrigen großen Parteien, gestützt von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften. Sie warnen, ein starres Bevölkerungs- und damit faktisches Zuwanderungslimit könne den bereits bestehenden Arbeitskräftemangel verschärfen. Laut Bundesamt für Statistik waren im ersten Quartal 2026 rund 1,87 Millionen ausländische Erwerbstätige in der Schweiz beschäftigt. Etwa vier von fünf kamen aus EU- oder EFTA-Staaten oder dem Vereinigten Königreich, der Rest aus Drittstaaten. Viele arbeiten in Bereichen wie Gesundheitswesen, Bau und Gastgewerbe – Sektoren, die stark auf Personal aus dem Ausland angewiesen sind.

Ein weiterer Konfliktpunkt ist das Verhältnis zur Europäischen Union. Die Initiative sieht vor, dass die Schweiz in letzter Konsequenz das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der EU kündigen müsste, sollte die Obergrenze sonst nicht zu halten sein. Gegner befürchten, dies könnte die bilateralen Beziehungen und den Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt belasten. Befürworter halten dem entgegen, nur mit klaren quantitativen Vorgaben lasse sich der Druck auf Wohnungsmarkt, Infrastruktur und öffentliche Dienste nachhaltig begrenzen.

Parallel zur Abstimmung über die 10-Millionen-Grenze entscheiden die Stimmberechtigten auch über eine Verschärfung des Zivildienstgesetzes. Im Fokus der innenpolitischen Debatte steht jedoch vor allem die Frage, wie die Schweiz Wachstum, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt künftig austarieren will. Das Ergebnis der Volksabstimmung dürfte zwar die Initiative selbst klären, die Grundsatzdiskussion über Zuwanderung, Arbeitskräftebedarf und Lebensqualität in der Alpenrepublik jedoch kaum beenden.