Thunes unterstützt Fiservs weltweite Echtzeit-Auszahlungen für Plattformen

17.08.2026

Diese Funktion ermöglicht es Händlerkunden von Fiserv, internationale Echtzeit-Auszahlungen über eine einzige Integration anzubieten.

SAN FRANCISCO, 17. August 2026 /PRNewswire/ -- Thunes, der Smart Superhighway, um Geld rund um die Welt zu bewegen, und Fiserv, ein führender globaler Anbieter von Zahlungs- und Finanzdienstleistungstechnologie, gaben heute eine strategische Zusammenarbeit bekannt, um die Art und Weise zu verändern, wie globale Plattformen und Marktplätze internationale Auszahlungen abwickeln.

Thunes Logo

Im Rahmen dieser Partnerschaft wird Thunes Auszahlungen für das Händler-Ökosystem von Fiserv unterstützen und es E-Commerce-Plattformen, Marktplätzen und anderen Fiserv-Kunden ermöglichen, überall auf der Welt sofort Geld zu überweisen, um Mitarbeitende, Rechnungen und Lieferanten zu bezahlen.

Durch die Nutzung des Direct Global Network von Thunes erhalten Fiserv-Kunden die Möglichkeit, 12 Milliarden Bankkonten und mobile Geldbörsen in über 140 Ländern und 90 Währungen zu erreichen.

Sanjay Saraf, Chief Product Officer bei Fiserv Merchant Services, sagte: „Wenn Händler über Grenzen hinweg expandieren, benötigen sie Zahlungslösungen, die so nahtlos sind wie ihre Wachstumsambitionen. Unsere Zusammenarbeit mit Thunes hilft Unternehmen dabei, Geld weltweit schneller, transparenter und berechenbarer zu bewegen, und unterstützt so effizientere und skalierbarere globale Geschäftsabläufe."

Chloé Mayenobe, stellvertretende CEO bei Thunes, fügte hinzu: „Wir freuen uns sehr, für Fiserv eine Infrastruktur für grenzüberschreitende Zahlungen bereitzustellen, während das Unternehmen die Grenzen dessen erweitert, was seine Kunden erreichen können. Diese Zusammenarbeit bestätigt einmal mehr die Fähigkeit von Thunes, die weltweit größten Fintech-Unternehmen mit einem robusten globalen Netzwerk zu unterstützen, das auf konforme und effiziente grenzüberschreitende Auszahlungen ausgelegt ist. Gemeinsam mit Fiserv treiben wir die Zukunft des globalen Handels voran, indem wir grenzüberschreitende Zahlungen in den unterstützten Märkten transparent, zuverlässig und in Echtzeit gestalten."

Kyle Rosen, Leiter des Geschäftsbereichs Americas bei Thunes, fügte hinzu: „Diese Zusammenarbeit mit Fiserv spiegelt die starke Dynamik wider, die wir in den USA aufbauen. US-amerikanische Plattformen und Marktplätze hatten in der Vergangenheit mit erheblichen Hindernissen zu kämpfen, wenn es darum ging, weltweit in großem Umfang Auszahlungen vorzunehmen. Gemeinsam können die lizenzierten US-Zahlungsfunktionen von Thunes und das Händler-Ökosystem von Fiserv Unternehmen, die globales Wachstum anstreben, mehr Geschwindigkeit und Effizienz ermöglichen. Wir sind stolz darauf, die Infrastruktur zu sein, die dieses nächste Kapitel des Echtzeit-Handels für US-Unternehmen vorantreibt."

Diese jüngste Zusammenarbeit stellt für Thunes einen weiteren Meilenstein für sein Wachstum in Nord- und Südamerika dar, nachdem das Unternehmen in allen US-Bundesstaaten, in denen dies erforderlich ist, Geldtransferlizenzen erhalten hat. Thunes baut seine Unterstützung für führende Fintech-Unternehmen in den USA und weltweit weiter aus und bietet über sein Direct Global Network schnelle, sichere und zuverlässige globale Geldtransfers an.

Informationen zu Thunes:

Weitere Informationen finden Sie auf: https://www.thunes.com/

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Knappes Votum, weitreichende Folgen: Schweiz dreht Schraube beim Zivildienst an

15.06.2026

Die Schweizer Stimmberechtigten haben einer Verschärfung des Zivildienstgesetzes zugestimmt. Laut definitiven Ergebnissen votierten 52,5 Prozent für die Reform, rund 47,5 Prozent dagegen. Damit setzte sich der Kurs von Bundesrat und Parlament durch, den Zivildienst wieder klar als Ausnahme und nicht als gleichwertige Alternative zum obligatorischen Militärdienst zu definieren. Die Stimmbeteiligung lag mit rund 58 Prozent vergleichsweise hoch; 1'690'343 Personen legten ein Ja in die Urne, 1'531'878 stimmten Nein.

Das Ergebnis offenbart deutliche regionale Bruchlinien. Während viele deutschsprachige Kantone die Reform klar unterstützten – etwa Aargau mit 56,2 Prozent, St. Gallen mit 58,9 Prozent, Graubünden mit 59,3 Prozent und Luzern mit 56,9 Prozent Ja – fiel das Verdikt in der Romandie gespalten aus. Genf, Waadt, Neuenburg und Jura lehnten die Vorlage ab, mit Nein-Anteilen von bis zu gut 60 Prozent im Jura. Basel-Stadt stellte sich ebenfalls gegen die Verschärfung, und der Kanton Zürich kippte nach Auszählung der städtischen Stimmen knapp ins Nein-Lager. Demgegenüber sagten Wallis (57,1 Prozent), Freiburg (50,2 Prozent) und das Tessin (53,9 Prozent) Ja zur Reform.

Kern der Vorlage ist ein Paket von sechs Massnahmen, die den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst deutlich unattraktiver machen sollen. Künftig müssen alle, die in den Zivildienst wechseln, mindestens 150 Diensttage leisten – unabhängig davon, wie viele Tage im Militär noch offen wären. Für Unteroffiziere und Offiziere gilt damit neu derselbe Umrechnungsfaktor von 1,5 Zivildiensttagen pro verbleibendem Militärdiensttag wie für einfache Soldaten. Wer alle Armee-Ausbildungstage bereits absolviert hat, kann künftig nicht mehr in den Zivildienst wechseln, um der Schiesspflicht zu entgehen.

Zusätzlich werden der zeitliche Rahmen und die Einsatzmöglichkeiten enger gezogen. Zivildienstleistende müssen ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle vorgeschriebenen Tage erfüllt sind. Wer vor oder während der Rekrutenschule ein Gesuch stellt, muss den langen Anfangseinsatz von 180 Tagen bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. Einsätze, die ein begonnenes Medizinstudium voraussetzen, werden gestrichen – offiziell, weil der Armee medizinisches Personal fehlt. Bürgerliche Parteien werteten das Ja als Bestätigung, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleiben solle; die links-grüne Nein-Allianz verweist angesichts des knappen Resultats auf die breite gesellschaftliche Unterstützung für den Zivildienst und kündigt an, weitere Verschärfungen bekämpfen zu wollen.