Temu partners with Danish Startup Group to support the Danish startup ecosystem

18.08.2026

COPENHAGEN, Denmark, Aug. 18, 2026 /PRNewswire/ -- Temu, the global e-commerce platform, today announced a partnership with Danish Startup Group (DSG) to support local founders and strengthen the Danish startup ecosystem.

Credit@Temu

Copenhagen-based DSG has supported early-stage entrepreneurs in Denmark since 2007. The non-profit is volunteer-run and connects entrepreneurs across Denmark through events, workshops, mentorship, and networking opportunities. Under the new partnership, Temu will take part in DSG's programs and events, working directly with DSG's team and the broader network of founders and companies it supports.

"We are very pleased to welcome TEMU as a member of Danish Startup Group and to see a large, established company taking a genuine interest in Denmark's startup community. Their ambition to invest in innovation and create new value for Danish entrepreneurs, through both their expertise and platform solutions, is exactly the kind of engagement we want to encourage," said Tomas Zhang Mathiesen, Founder and CEO of Danish Startup Group. "We're excited to explore the opportunities ahead and look forward to developing the collaboration to benefit our members and ecosystem."

Temu launched in Denmark in 2023 and opened its e-commerce platform to Danish sellers last year, enabling local businesses to reach consumers in Denmark and across Europe. Today, the Temu Local Seller Programme is open to businesses of all sizes in more than 35 markets, including much of Europe. A recent Kantar Media survey showed more than three in four Nordic respondents believe Temu is driving greater price transparency and competition across the region, with over a third describing its impact as significant.

"We're glad to be working with DSG and to take part in a community that's been supporting Danish founders for almost two decades. We look forward to contributing to Denmark's startup scene," said a Temu spokesperson.

About Danish Startup Group

Danish Startup Group (DSG) is a Copenhagen-based non-profit founded in 2007. Run entirely by volunteers, DSG supports early-stage entrepreneurs in Denmark through events, workshops, mentorship, and networking opportunities, and says it has engaged hundreds of members and volunteers over that time.

About Temu

Temu is a global e-commerce platform connecting consumers with millions of manufacturers, brands and business partners. Operating in more than 90 markets worldwide, Temu is committed to providing affordable, high-quality products that enable customers to live better lives.

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Bundesrat zieht rote Linie im Schulunterricht: Landessprachen werden zur Bundesaufgabe

15.06.2026

Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.

Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.

Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».

Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.

Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.