STL macht einen großen Schritt in Richtung Dekarbonisierung und schafft durch die Umstellung auf 100 % „Grünstrom" die Grundlage für ein umweltfreundliches Produktportfolio

28.08.2026
  • Reduzierung der CO₂-Emissionen der G.657.A2 Glasfaser um ca. 80 % von 4,7 kg auf 0,9 kg
  • Umstellung wichtiger Produktionsstätten in Indien auf eine Energieversorgung mit 100 % „Grünstrom"
  • Umstellung der Produktion in Indien auf 100 % grünen Wasserstoff

LONDON, 28. August 2026 /PRNewswire/ -- STL (NSE: STLTECH), ein führender Anbieter von Konnektivitätslösungen für KI-fähige digitale Infrastruktur, gab heute bedeutende Fortschritte auf seinem Weg zur Dekarbonisierung und zur Erreichung seiner Netto-Null-Ziele bekannt.

STL takes a major leap towards Decarbonisation; enabling Eco-friendly product portfolio by transitioning to 100% ‘Green power’

Umstellung auf 100 % Grünstrom – STL hat kürzlich einen erheblichen Teil seines Strombezugs von konventionellem Netzstrom aus fossilen Energieträgern auf „100 % Grünstrom" aus Wind- und Solarenergie umgestellt. Die Umstellung betrifft alle vier Produktionsstätten des Unternehmens in Chhatrapati Sambhaji Nagar (Aurangabad) im Bundesstaat Maharashtra. Diese Umstellung wurde mithilfe der Maharashtra State Electricity Distribution Company Limited (MSEDCL) umgesetzt. Durch diese Umstellung dürften die marktbasierten Scope-2-Emissionen in den OF- und OFC-Werken um etwa 65 % sinken, was einer erheblichen Emissionsreduzierung in den beteiligten Werken entspricht.

100 % grüner Wasserstoff in der Glasherstellung – STL setzt in seiner Glasherstellung nun zu 100 % grünen Wasserstoff ein. Die Glasherstellung ist ein entscheidender, energieintensiver Schritt der Glasfaserproduktion, bei dem bislang konventionell erzeugter Wasserstoff und Sauerstoff zum Einsatz kamen. Dadurch ist es STL gelungen, die Emissionen in einer der am schwersten zu dekarbonisierenden Stufen der Glasfaser-Wertschöpfungskette zu senken.

Ökobilanz – Der Weg von STL zur Dekarbonisierung erstreckt sich auch auf seine optischen Produkte, für die das Unternehmen eine Reihe zertifizierter Produkte mit Umweltzeichen anbietet.

Richtlinie zur betrieblichen Mobilität

STL hat seine Richtlinie zur betrieblichen Mobilität aktualisiert, um die Nutzung emissionsarmer Fahrzeuge voranzutreiben. Im Rahmen seiner Dienstwagenrichtlinie hat STL spezielle Anreize eingeführt und die Obergrenzen für Mitarbeiter, die sich für Elektro- und Hybridfahrzeuge entscheiden, deutlich angehoben. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, seinen betrieblichen CO₂-Fußabdruck (Scope 3) systematisch zu senken und seine übergeordneten ESG-Ziele voranzutreiben.

Vorteile für Kunden

Zusammen stellen diese Initiativen einen wichtigen Schritt in der umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie von STL dar. Dies zeigt, wie Energiewende und technologische Innovation Hand in Hand gehen können, um eine nachhaltigere digitale Zukunft zu gestalten. Ein bedeutendes Beispiel für die Dekarbonisierung ist die G.657.A2 Glasfaser von STL, die von den Kunden des Unternehmens in Rechenzentrums- und Telekommunikationsnetzen in großem Umfang eingesetzt wird. Der CO₂-Fußabdruck wurde von 4,7 kg CO₂e pro Faserkilometer (fkm) auf 0,9 kg CO₂e/fkm gesenkt, was einer Reduzierung von 80 % entspricht.

Die Dekarbonisierung bei STL umfasst eine Reihe miteinander verbundener Entscheidungen, von der Energieversorgung unserer Werke über die Materialien, die in jedem Kilometer der von uns hergestellten Glasfaser stecken, bis hin zu den Richtlinien, die wir für unsere Mitarbeiter festlegen. Durch die Kombination von erneuerbaren Energien, grünem Wasserstoff und Produktinnovationen auf Basis von Umweltzeichen machen wir messbare Fortschritte beim Aufbau eines umweltfreundlicheren Produktionsökosystems", sagte Rahul Puri, Geschäftsführer des Geschäftsbereichs Optische Netzwerke bei STL.

Informationen zu STL – Sterlite Technologies Ltd:

STL ist ein weltweit führender Anbieter fortschrittlicher Konnektivitätslösungen und bietet Komplettlösungen für den Aufbau KI-fähiger Infrastrukturen sowie von FTTx-Netzen, Netzen in ländlichen Gebieten, Unternehmens- und Rechenzentrumsnetzen. Mit Produktionsstätten in Nordamerika, Europa und Asien liefern wir unsere Lösungen in mehr als 100 Länder. Rechenzentrums- und Cloud-Unternehmen, Telekommunikationsbetreiber, Internetdienstanbieter und Großunternehmen arbeiten mit STL zusammen, um ihre zukunftsfähige digitale Infrastruktur aufzubauen. Die Geschäftsziele von STL sind auf Kundenorientierung, Forschung und Entwicklung sowie Nachhaltigkeit ausgerichtet. 

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Zuwanderung, Wohnungsnot, Arbeitskräfte: Schweiz stimmt über Bevölkerungslimit ab

15.06.2026

Die Schweiz stimmt an diesem Wochenende über eine der umstrittensten Initiativen der vergangenen Jahre ab: „Keine 10-Millionen-Schweiz!“. Der Vorstoß der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), auch bekannt als Schweizerische Volkspartei oder Swiss People's Party, sieht vor, die ständige Wohnbevölkerung des Landes bis 2050 auf maximal zehn Millionen Menschen zu begrenzen. Nach ersten Hochrechnungen tendieren die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dazu, die Initiative abzulehnen – ein Ergebnis, das im Vorfeld keineswegs sicher schien.

Die Initiative, die in der Verfassung verankert werden soll, würde den Bund verpflichten, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sobald die Bevölkerung 9,5 Millionen erreicht. Die Schweiz zählte Ende 2025 bereits gut 9,1 Millionen Einwohner – rund 1,7 Millionen mehr als 2002. Haupttreiber des Wachstums ist die Zuwanderung. Rund 28% der im Land lebenden Menschen besitzen keinen Schweizer Pass. Viele stammen aus EU-Staaten wie Italien, Deutschland und Portugal, hinzu kommen Personen aus Drittstaaten, darunter Asylsuchende.

Unterstützer der Initiative argumentieren, das Land stoße an seine Belastungsgrenzen. Sie verweisen auf steigende Mieten, überlastete Verkehrswege, Staus sowie eine als problematisch wahrgenommene Entwicklung bei Gewalt und Kriminalität, die sie mit einer höheren Zuwanderung verknüpfen. Ziel sei es laut Kampagnenmotto, „zu bewahren, was wir lieben“. Die SVP wirbt mit auffälligen Aufklebern, Fahnen und Plakaten in Nationalfarben, um eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums als Schutz der Lebensqualität zu präsentieren.

Gegen die Initiative stellen sich der Bundesrat, das Parlament, die Kantone sowie die meisten übrigen großen Parteien, gestützt von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften. Sie warnen, ein starres Bevölkerungs- und damit faktisches Zuwanderungslimit könne den bereits bestehenden Arbeitskräftemangel verschärfen. Laut Bundesamt für Statistik waren im ersten Quartal 2026 rund 1,87 Millionen ausländische Erwerbstätige in der Schweiz beschäftigt. Etwa vier von fünf kamen aus EU- oder EFTA-Staaten oder dem Vereinigten Königreich, der Rest aus Drittstaaten. Viele arbeiten in Bereichen wie Gesundheitswesen, Bau und Gastgewerbe – Sektoren, die stark auf Personal aus dem Ausland angewiesen sind.

Ein weiterer Konfliktpunkt ist das Verhältnis zur Europäischen Union. Die Initiative sieht vor, dass die Schweiz in letzter Konsequenz das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der EU kündigen müsste, sollte die Obergrenze sonst nicht zu halten sein. Gegner befürchten, dies könnte die bilateralen Beziehungen und den Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt belasten. Befürworter halten dem entgegen, nur mit klaren quantitativen Vorgaben lasse sich der Druck auf Wohnungsmarkt, Infrastruktur und öffentliche Dienste nachhaltig begrenzen.

Parallel zur Abstimmung über die 10-Millionen-Grenze entscheiden die Stimmberechtigten auch über eine Verschärfung des Zivildienstgesetzes. Im Fokus der innenpolitischen Debatte steht jedoch vor allem die Frage, wie die Schweiz Wachstum, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt künftig austarieren will. Das Ergebnis der Volksabstimmung dürfte zwar die Initiative selbst klären, die Grundsatzdiskussion über Zuwanderung, Arbeitskräftebedarf und Lebensqualität in der Alpenrepublik jedoch kaum beenden.