CATL, XPeng, SERES und weitere Branchenführer präsentieren Innovationen im Bereich der intelligenten Mobilität entlang der gesamten Wertschöpfungskette
PEKING, 27. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Der Bereich „Smart Vehicle Chain" der vierten China International Supply Chain Expo (CISCE) wurde in Halle E2 des China International Exhibition Center (Standort Shunyi) eröffnet. Unter dem Motto „Reisen bequemer gestalten" brachte dieser Bereich wichtige Akteure aus dem gesamten Ökosystem der intelligenten Fahrzeuge zusammen, um Fortschritte in den Bereichen Elektrifizierung, intelligentes Fahren und vernetzte Fahrzeugtechnologien zu präsentieren, die alle Stufen der automobilen Wertschöpfungskette abdecken – von Rohstoffen und Kernkomponenten bis hin zu Elektrofahrzeugen und Ladeinfrastruktur.

Zusammenarbeit in der Lieferkette im Fokus
Die Branchenführer SERES, Geely und Dongfeng standen gemeinsam mit ihren wichtigsten Zulieferern im Mittelpunkt und demonstrierten damit die enge Zusammenarbeit entlang der gesamten Automobil-Lieferkette. Regionale Delegationen, die den Lithium-Batterie-Cluster von Yichun, den Sektor für saubere Energie in Ganzhou sowie den Halbleiter- und IC-Industriepark in Nansha vertraten, stellten integrierte Lieferkettenkapazitäten vor, die den gesamten Prozess von der Rohstoffbeschaffung bis zum Batterierecycling abdecken.
Neue Technologien stehen im Mittelpunkt
CATL stellte weltweit mehrere neue Batterieprodukte vor, während Gotion High-tech seine neuesten Durchbrüche im Bereich der Festkörperbatterien präsentierte. Der Turing-KI-Chip von XPeng und der humanoide Roboter „IRON" wurden auf der Messe gemeinsam vorgestellt. Der auf verstärktem Lernen basierende Algorithmus für autonomes Fahren von Momenta bot einen Einblick in die nächste Generation intelligenter Fahrtechnologien. Die bereichsübergreifenden Systemlösungen von Bosch und Teslas Demonstration eines geschlossenen Batterielebenszyklus verdeutlichten die Bandbreite der Innovationen, die derzeit im gesamten Bereich der intelligenten Fahrzeuge stattfinden.
Neue Mobilitätskonzepte gehen über die Straße hinaus
Das von GAC entwickelte Flugauto „GOVY AirCab" feierte sein Debüt, während der chinesische Automobil- und Motorradsportverband in Zusammenarbeit mit mehreren Universitäten wasserstoffbetriebene Rennwagen und autonome „Formula Student"-Fahrzeuge präsentierte und damit verdeutlichte, wie sich die Entwicklungen im Bereich der Mobilität in niedrigen Höhen zunehmend mit dem Bodenverkehr überschneiden. Ergänzende Innovationen wie die Megawatt-Aufladetechnik von Winline Technology für Schwerlast-Lkw und die UV-Sterilisationssysteme für Fahrzeuge von Zhongke Lu'an gaben einen Vorgeschmack auf zukünftige Mobilitätslösungen, die sicherer, sauberer und effizienter sein sollen.
Von neuen Werkstoffen und Antriebssystemen bis hin zu intelligenten Fahrsystemen und Lösungen für den Tiefflug – dieser Bereich veranschaulichte die ganze Bandbreite an Innovationen, die die Zukunft des Verkehrs neu gestalten. Die CISCE wird weiterhin als Brücke für eine für alle Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit zwischen den Akteuren in den vor- und nachgelagerten Bereichen der Lieferkette dienen, um die Mobilität intelligenter und einfacher zu gestalten. Gleichzeitig wird sie dazu beizutragen, dass neue Technologien in praktische Anwendungen umgesetzt werden.

View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/smart-vehicle-chain-auf-der-4-china-international-supply-chain-expo-reisen-bequemer-gestalten-302812444.html
Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.
Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.
Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.
Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.