BASEL, Schweiz und SEOUL, Südkorea, 3. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Sky Labs (CEO Jack Byunghwan Lee) gab am 2. [Monat hinzufügen]* bekannt, dass das Unternehmen auf dem 9. Digital Biomarkers in Clinical Trials Summit in Basel (Schweiz) sein Datenplattform-Geschäft vorgestellt hat. Dabei hob das Unternehmen das Potenzial seines ringförmigen, manschettenlosen Blutdruckmessgeräts CART BP pro für klinische Studien sowie für die Erhebung von Real-World-Evidence-(RWE)-Daten hervor.
Der Summit ist eine internationale Fachveranstaltung, auf der multinationale Pharmaunternehmen, Experten für klinische Studien und Digital-Health-Unternehmen innovative Ansätze unter Einsatz von Wearables und digitalen Gesundheitstechnologien diskutieren. Die diesjährige Veranstaltung in Basel – dem Hauptsitz von Roche – zog rund 350 Teilnehmer an, darunter hochrangige Vertreter von Roche und Novartis.
Im Rahmen dieser Veranstaltung verfolgt Sky Labs die Strategie, sich als zentraler Partner für globale Pharmaunternehmen bei der Durchführung klinischer Studien zu positionieren. Das Unternehmen stellt hierfür hochwertige, auf Grundlage der Patienteneinwilligung erhobene Vitaldaten bereit. In Südkorea wird der Nutzen der Plattform bereits im Rahmen staatlich geförderter Forschungsprojekte bestätigt: Sie kommt in einer groß angelegten Kohortenstudie zum Einsatz, die von den National Institutes of Health (NIH) der Korea Disease Control and Prevention Agency (KDCA) durchgeführt wird.
Während seines Vortrags präsentierte Sky Labs praxisnahe Ergebnisse und unterstrich den Wert von CART BP pro als Plattform für klinische Daten. Besonderes Interesse weckte das Unternehmen mit der Darstellung der wesentlichen Einschränkungen herkömmlicher 24-Stunden-Langzeitblutdruckmessgeräte (ABPM) mit Oberarmmanschette, die in klinischen Studien weit verbreitet sind. Diese Geräte beeinträchtigen durch die wiederholte Kompression des Oberarms den Schlaf und verursachen insbesondere bei nächtlichen Messungen erhebliches Unbehagen. Dies führt zu höheren Abbruchquoten, steigenden Studienkosten und Verzögerungen im Studienverlauf. Tatsächlich zeigte eine Studie (Viera et al., 2011), dass 70,2 % der Nutzer konventioneller ABPM-Geräte unter Schlafstörungen litten, weil sie durch die Messungen geweckt wurden. Darüber hinaus stieg in der Teilnehmergruppe mit geringer Toleranz gegenüber dem Gerät die Rate unvollständiger 24-Stunden-Datenerhebungen bei wiederholten Messungen deutlich auf 50,0 %.[1]
Im Gegensatz dazu ist CART BP pro ein ringförmiges, manschettenloses Blutdruckmessgerät, das am Finger getragen wird. Es kann Blutdruckdaten sowohl während alltäglicher Aktivitäten als auch im Schlaf erfassen, ohne den Oberarm wiederholt zu komprimieren. Dadurch wird die Belastung für die Studienteilnehmer erheblich reduziert, was eine stabile, langfristige Erfassung von Vitaldaten wie Blutdruck und Herzfrequenz ermöglicht.
Darüber hinaus kann CART BP pro nicht nur während della Arzneimittelentwicklung eingesetzt werden, sondern auch zur Bewertung des therapeutischen Ansprechens auf bereits zugelassene Medikamente. Durch die kontinuierliche Überwachung von Blutdruckveränderungen in Abhängigkeit von Einnahmezeitpunkt, Dosierung und Lebensgewohnheiten unterstützt das System die Gewinnung valider Real-World-Evidence-(RWE)-Daten zur Bewertung von Wirksamkeit, Sicherheit und Patientenprognosen.
Aufgrund seiner hohen Messgenauigkeit werden die Kosten für CART BP pro derzeit vom nationalen Krankenversicherungssystem in Südkorea erstattet. Darüber hinaus wurde das Gerät in den kürzlich überarbeiteten koreanischen Leitlinien zur Behandlung von Bluthochdruck offiziell als zertifiziertes manschettenloses Blutdruckmessgerät für den klinischen Alltag empfohlen, was das klinische Vertrauen in die Technologie weiter stärkt.
„Basierend auf der Technologie von CART BP pro, die durch die Leitlinien der Korean Society of Hypertension (KSH) sowie durch die Erstattung im Rahmen der Krankenversicherung validiert wurde, deren Leistungsfähigkeit durch nationale klinische Leitlinien und die Kostenübernahme durch die Krankenversicherung bestätigt wurde, konnten wir das Potenzial des Systems als hochwertige Plattform für Vitaldaten in klinischen Studien demonstrieren", sagte Jack Byunghwan Lee, CEO von Sky Labs. „Wir beabsichtigen, die Einsatzmöglichkeiten in klinischen Studien durch strategische Kooperationen mit globalen Pharmaunternehmen gezielt auszubauen."
Über Sky Labs
Sky Labs wurde im September 2015 gegründet und ist ein Healthcare-Unternehmen, das „CART" entwickelt und betreibt – ein ringförmiges Medizinprodukt sowie eine Plattform zur kontinuierlichen Überwachung von Patienten mit chronischen Erkrankungen.
Im Jahr 2023 erhielt Sky Labs die Zulassung für das Medizinprodukt „CART BP pro", einen ringförmigen Monitor zur 24-Stunden-Blutdruckmessung. Im Jahr 2024 wurde CART BP pro vom Health Insurance Review and Assessment Service (HIRA) im Rahmen des bestehenden Erstattungsverfahrens für die „24-Stunden-Blutdruckmessung" (Erstattungscode „E6547") anerkannt und wird seither in zahlreichen Krankenhäusern und Kliniken verschrieben.
Darüber hinaus brachte das Unternehmen im September 2025 „CART BP" auf den Markt, einen ringförmigen Blutdruckmonitor für Endverbraucher. Das Produkt ist über den offiziellen Online-Shop des Unternehmens sowie über verschiedene weitere Online-Vertriebskanäle erhältlich.
Medienkontakt
Inok Jung – inok.jung@skylabs.io
Bomi Lee – bomi.lee@skylabs.io
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Die Schweiz stimmt an diesem Wochenende über eine der umstrittensten Initiativen der vergangenen Jahre ab: „Keine 10-Millionen-Schweiz!“. Der Vorstoß der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), auch bekannt als Schweizerische Volkspartei oder Swiss People's Party, sieht vor, die ständige Wohnbevölkerung des Landes bis 2050 auf maximal zehn Millionen Menschen zu begrenzen. Nach ersten Hochrechnungen tendieren die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dazu, die Initiative abzulehnen – ein Ergebnis, das im Vorfeld keineswegs sicher schien.
Die Initiative, die in der Verfassung verankert werden soll, würde den Bund verpflichten, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sobald die Bevölkerung 9,5 Millionen erreicht. Die Schweiz zählte Ende 2025 bereits gut 9,1 Millionen Einwohner – rund 1,7 Millionen mehr als 2002. Haupttreiber des Wachstums ist die Zuwanderung. Rund 28% der im Land lebenden Menschen besitzen keinen Schweizer Pass. Viele stammen aus EU-Staaten wie Italien, Deutschland und Portugal, hinzu kommen Personen aus Drittstaaten, darunter Asylsuchende.
Unterstützer der Initiative argumentieren, das Land stoße an seine Belastungsgrenzen. Sie verweisen auf steigende Mieten, überlastete Verkehrswege, Staus sowie eine als problematisch wahrgenommene Entwicklung bei Gewalt und Kriminalität, die sie mit einer höheren Zuwanderung verknüpfen. Ziel sei es laut Kampagnenmotto, „zu bewahren, was wir lieben“. Die SVP wirbt mit auffälligen Aufklebern, Fahnen und Plakaten in Nationalfarben, um eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums als Schutz der Lebensqualität zu präsentieren.
Gegen die Initiative stellen sich der Bundesrat, das Parlament, die Kantone sowie die meisten übrigen großen Parteien, gestützt von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften. Sie warnen, ein starres Bevölkerungs- und damit faktisches Zuwanderungslimit könne den bereits bestehenden Arbeitskräftemangel verschärfen. Laut Bundesamt für Statistik waren im ersten Quartal 2026 rund 1,87 Millionen ausländische Erwerbstätige in der Schweiz beschäftigt. Etwa vier von fünf kamen aus EU- oder EFTA-Staaten oder dem Vereinigten Königreich, der Rest aus Drittstaaten. Viele arbeiten in Bereichen wie Gesundheitswesen, Bau und Gastgewerbe – Sektoren, die stark auf Personal aus dem Ausland angewiesen sind.
Ein weiterer Konfliktpunkt ist das Verhältnis zur Europäischen Union. Die Initiative sieht vor, dass die Schweiz in letzter Konsequenz das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der EU kündigen müsste, sollte die Obergrenze sonst nicht zu halten sein. Gegner befürchten, dies könnte die bilateralen Beziehungen und den Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt belasten. Befürworter halten dem entgegen, nur mit klaren quantitativen Vorgaben lasse sich der Druck auf Wohnungsmarkt, Infrastruktur und öffentliche Dienste nachhaltig begrenzen.
Parallel zur Abstimmung über die 10-Millionen-Grenze entscheiden die Stimmberechtigten auch über eine Verschärfung des Zivildienstgesetzes. Im Fokus der innenpolitischen Debatte steht jedoch vor allem die Frage, wie die Schweiz Wachstum, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt künftig austarieren will. Das Ergebnis der Volksabstimmung dürfte zwar die Initiative selbst klären, die Grundsatzdiskussion über Zuwanderung, Arbeitskräftebedarf und Lebensqualität in der Alpenrepublik jedoch kaum beenden.