DULUTH, Ga., July 7, 2026 /PRNewswire/ -- SIS LLC, the Microsoft Dynamics 365 partner 100% dedicated to construction and project-based businesses, announces the general availability of Construct 365 Copilot.
Powered by more than a dozen purpose-built AI agents connected in real time to Dynamics 365 Finance and SIS Construct 365 Project Cost Management (PCM) data through the MCP Connector, Construct 365 Copilot lets commercial, finance, and project teams ask questions in plain language and get accurate, live answers in seconds — no spreadsheets, no manual reconciliation, no waiting for month-end reports.
"Construct 365 Copilot shows what's possible when industry-leading AI meets deep construction expertise. SIS's use of the Model Context Protocol to connect agents to live Dynamics 365 and project cost data is precisely the kind of innovation helping frontier firms in AEC move from raw data to decisive action." — Jamie Hall, AEC Industry Lead, Microsoft
"C365 Project Cost Management, enhanced by the CVR Command AI Agent, has the potential to be a genuine game changer for Tier 1 UK construction businesses. By automating CVR production, reducing manual effort and drawing directly from ERP data, it can deliver faster, more accurate and more reliable project profitability insight. The ability to identify at-risk projects in real time, support governed corrective action and give leadership earlier visibility of cost pressures can help protect margins, improve decision-making and strengthen project control. KPMG is excited to bring this innovation to the UK construction sector and support more resilient, profitable businesses." – Andrew Gilder, KPMG UK Construct and Building Sector Head
"Construction projects generate massive amounts of financial data every day, yet most teams still rely on hours of manual reporting to understand margin, commitments, variance, and risk," said Mark Kershteyn, Partner at SIS. "Construct 365 Copilot changes that. One question now surfaces the full picture across CVR, WIP, commitments, portfolio health, and more — so teams can act before problems become actuals."
Key Capabilities
Agents are read-only, require zero new infrastructure, and deliver IT-approved, zero-risk intelligence from day one.
Business Outcomes
Construct 365 Copilot is available now for existing SIS Construct 365 PCM and Dynamics 365 customers. UK and US market-specific agent experiences are included.
About SIS
SIS is a Microsoft Dynamics 365 partner with over 25 years of experience, specializing in ERP, CRM, and project management solutions for construction and project/service-based industries. The company's Construct 365 suite offers end-to-end tools to manage costs, risks, and delivery lifecycles. www.sisn.com
Contact: info@sisn.com
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Die Schweiz stimmt an diesem Wochenende über eine der umstrittensten Initiativen der vergangenen Jahre ab: „Keine 10-Millionen-Schweiz!“. Der Vorstoß der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), auch bekannt als Schweizerische Volkspartei oder Swiss People's Party, sieht vor, die ständige Wohnbevölkerung des Landes bis 2050 auf maximal zehn Millionen Menschen zu begrenzen. Nach ersten Hochrechnungen tendieren die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dazu, die Initiative abzulehnen – ein Ergebnis, das im Vorfeld keineswegs sicher schien.
Die Initiative, die in der Verfassung verankert werden soll, würde den Bund verpflichten, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sobald die Bevölkerung 9,5 Millionen erreicht. Die Schweiz zählte Ende 2025 bereits gut 9,1 Millionen Einwohner – rund 1,7 Millionen mehr als 2002. Haupttreiber des Wachstums ist die Zuwanderung. Rund 28% der im Land lebenden Menschen besitzen keinen Schweizer Pass. Viele stammen aus EU-Staaten wie Italien, Deutschland und Portugal, hinzu kommen Personen aus Drittstaaten, darunter Asylsuchende.
Unterstützer der Initiative argumentieren, das Land stoße an seine Belastungsgrenzen. Sie verweisen auf steigende Mieten, überlastete Verkehrswege, Staus sowie eine als problematisch wahrgenommene Entwicklung bei Gewalt und Kriminalität, die sie mit einer höheren Zuwanderung verknüpfen. Ziel sei es laut Kampagnenmotto, „zu bewahren, was wir lieben“. Die SVP wirbt mit auffälligen Aufklebern, Fahnen und Plakaten in Nationalfarben, um eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums als Schutz der Lebensqualität zu präsentieren.
Gegen die Initiative stellen sich der Bundesrat, das Parlament, die Kantone sowie die meisten übrigen großen Parteien, gestützt von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften. Sie warnen, ein starres Bevölkerungs- und damit faktisches Zuwanderungslimit könne den bereits bestehenden Arbeitskräftemangel verschärfen. Laut Bundesamt für Statistik waren im ersten Quartal 2026 rund 1,87 Millionen ausländische Erwerbstätige in der Schweiz beschäftigt. Etwa vier von fünf kamen aus EU- oder EFTA-Staaten oder dem Vereinigten Königreich, der Rest aus Drittstaaten. Viele arbeiten in Bereichen wie Gesundheitswesen, Bau und Gastgewerbe – Sektoren, die stark auf Personal aus dem Ausland angewiesen sind.
Ein weiterer Konfliktpunkt ist das Verhältnis zur Europäischen Union. Die Initiative sieht vor, dass die Schweiz in letzter Konsequenz das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der EU kündigen müsste, sollte die Obergrenze sonst nicht zu halten sein. Gegner befürchten, dies könnte die bilateralen Beziehungen und den Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt belasten. Befürworter halten dem entgegen, nur mit klaren quantitativen Vorgaben lasse sich der Druck auf Wohnungsmarkt, Infrastruktur und öffentliche Dienste nachhaltig begrenzen.
Parallel zur Abstimmung über die 10-Millionen-Grenze entscheiden die Stimmberechtigten auch über eine Verschärfung des Zivildienstgesetzes. Im Fokus der innenpolitischen Debatte steht jedoch vor allem die Frage, wie die Schweiz Wachstum, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt künftig austarieren will. Das Ergebnis der Volksabstimmung dürfte zwar die Initiative selbst klären, die Grundsatzdiskussion über Zuwanderung, Arbeitskräftebedarf und Lebensqualität in der Alpenrepublik jedoch kaum beenden.