Vision-Computing mit hoher Bandbreite, patentierte Flüssigkeitskühlung mit Phasenwechsel und Multi-Kamera-Edge-KI beschleunigen Echtzeitinspektion und Präzisionsautomatisierung
STUTTGART, Deutschland, 2. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- SINTRONES Technology (TPEx: 6680), ein globaler Anbieter von robusten industriellen und Edge-KI-Computing-Lösungen, präsentiert vom 6. bis 8. Oktober auf der VISION 2026 in Halle 8, Stand 8D14, in der Messe Stuttgart Edge-KI-Computing-Plattformen für maschinelles Sehen, automatisierte optische Inspektion (AOI) und Halbleiterinspektion.

Von GPU-Systemen mit hoher Dichte bis hin zu kompakten Edge-KI-Plattformen bietet SINTRONES skalierbare Rechenleistung für hochauflösende Fehlererkennung, AOI, 3D-Bildverarbeitung und Bildverarbeitung mit mehreren Kameras in den Bereichen Halbleiter, Elektronik und Präzisionsfertigung.
KI-Computing für hochpräzise Inspektion
Da Halbleiter und elektronische Bauteile immer kleiner werden und die Anforderungen an die Inspektion immer höher werden, müssen Bildverarbeitungssysteme zunehmend hochauflösende Bilder verarbeiten und selbst kleinste Fehler bei Produktionsgeschwindigkeit erkennen. KI, Deep Learning und 3D-Bildverarbeitung beschleunigen diesen Wandel und stellen höhere Anforderungen an Rechenleistung, Datendurchsatz, Wärmemanagement und Systemzuverlässigkeit.
„Da die Halbleiterprüfung immer höhere Auflösungen und ausgefeiltere KI-Modelle erfordert, reicht Rechenleistung allein nicht mehr aus. Nachhaltige Leistung, thermische Stabilität und schnelle Bildverarbeitung werden ebenso entscheidend", sagte Kevin Hsu, CEO von SINTRONES. „Unser Ziel ist es, die Rechengrundlage bereitzustellen, die es Entwicklern im Bereich der industriellen Bildverarbeitung ermöglicht, mehr visuelle Daten zu verarbeiten, komplexere KI-Modelle auszuführen und Prüfentscheidungen in Echtzeit zu treffen."
Edge-KI-Computing für die Halbleiter- und Bildverarbeitungsinspektion
Die ABOX-5221(P)(G)-IP66 kombiniert Intel® Core™-Prozessoren der 2. Generation, optionale Intel® Arc™-GPU-Beschleunigung, zwei 10-GbE- und vier 2,5-GbE-Ports mit optionalem PoE+, Schutzklasse IP66 sowie bis zu 96 GB DDR5-Arbeitsspeicher für hochauflösende Inspektionen und die Bildverarbeitung mit mehreren Kameras. Für rechenintensive Bildverarbeitungsaufgaben verfügt die ABOX-5221(P)(G)-LC über die von SINTRONES patentierte, lüfter- und pumpenlose Flüssigkeitskühlung mit Phasenwechsel, die eine bis zu fünffach höhere thermische Effizienz bietet und so dazu beiträgt, die Leistung ohne thermische Drosselung aufrechtzuerhalten. Die ABOX-5222E, die auf der VISION 2026 erstmals vorgestellt wird, bietet zwei PCIe-x16-Erweiterungssteckplätze für skalierbare GPU- und Bildverarbeitungserweiterungen, um mit dem wachsenden Bedarf an KI-Prüfaufgaben Schritt zu halten.
Multi-Kamera-Edge-Vision-KI
SINTRONES wird kompakte Edge-KI-Plattformen für Echtzeit-3D- und Mehrkamera-Bildverarbeitung vorstellen, darunter die IBOX-604-G2 mit zwei GMSL2-Kameras zur Objekterkennung und Entfernungsschätzung sowie die robuste IBOX-601-M12X mit vier GMSL2-Kameraschnittstellen für KI-Inferenz mit mehreren Kameras und industrielle Inspektion, die einen skalierbaren Einsatz vom Proof-of-Concept bis hin zu anspruchsvollen industriellen Umgebungen ermöglichen.
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Mit einem betont unterhaltsamen und zugleich programmatischen Auftritt hat der Kanton Schwyz seine Rolle als Gastkanton an der 83. Olma in St. Gallen übernommen. Bereits die offizielle Eröffnungsfeier im Theater St. Gallen zeigte, wie breit sich der Innerschweizer Kanton präsentieren will – kulturell, politisch und touristisch. Unter dem Motto «Schwyz liefert» rückt der Kanton während elf Tagen ein gutes Stück weiter nach Osten und nutzt die Publikumsmesse als Schaufenster für seine Produkte, sein Brauchtum und seine Eigenheiten.
Musikalisch setzte Schwyz zum Auftakt auf vertraute Namen mit regionalen Wurzeln: Unter der geistreichen, pointierten Moderation der Schwyzer Dirigentin Graziella Contratto spannten Jodlerin Nadja Räss, Schwyzerörgeler Markus Flückiger, Kontrabassist Pirmin Huber, Violinist Raphael Nussbaumer, das Ensemble Kulturschock mit Mezzosopranistin Lydia Opilik sowie Sängerin Linda Elys den Bogen von Volksmusik über Klassik bis Pop. Das Publikum im Stadttheater dankte den Schwyzer Klängen, die sonst eher zwischen Mythen und Rigi zuhause sind, mit tosendem Applaus.
Auch die Bundespolitik war prominent vertreten. Bundesrat Guy Parmelin eröffnete die Messe traditionsgemäss mit einem Ferkel – in diesem Jahr mit Säuli Vivienne, das sich beim Fototermin mit lautem Quieken gegen den Auftritt wehrte. Der Landwirtschaftsminister nutzte die Bühne, um die Olma als «herausragenden Begegnungsort» zwischen Konsumenten und Landwirtschaft zu würdigen und sprach von einer «Schweiz im Kleinformat», in der Fachleute, Familien, Politiker und Tiere zusammenkommen. Gleichzeitig verwies er auf die «Ernsthaftigkeit der Lage» für die Landwirtschaft, etwa mit Blick auf Trockenheit und grosse Hitze im vergangenen Sommer.
Der Schwyzer Landammann Sandro Patierno und Regierungsrätin Petra Steimen-Rickenbacher, Präsidentin des Organisationskomitees für den Gastkanton-Auftritt, stellten den Kanton ins Zentrum. Patierno zeigte sich besonders stolz auf den in Übergrösse ausgestellten Bundesbrief, das Hölloch und die legendären Wetterpropheten und spielte im Bühnengespräch mit Contratto mit dem Motto «Schwyz liefert». Humor bewies er auch, als er – gefragt nach seinen Lieblingstieren – Wildsäue, Wölfe und die Asiatische Hornisse nannte und festhielt, der Kanton Schwyz «liefere» auch in dieser Hinsicht. Verwaltungsratspräsident Markus Streckeisen erklärte die Olma schliesslich offiziell für eröffnet und erinnerte daran, dass die Messe aus dem Zusammenspiel vieler Menschen und Partnerschaften entstehe.
Während der elf Messetage, die in St. Gallen als «fünfte Jahreszeit» gelten, setzt der Gastkanton auf ein Konzept mit zahlreichen Boxen, in denen Besucher Produkte und Bräuche aus Schwyz entdecken können. Neben Klassikern wie der Degustationshalle bleibt auch das traditionelle Säulirennen um 16 Uhr ein Publikumsmagnet. Für Bundesrat Parmelin, der direkt von einem Staatsbesuch in Neu-Delhi an den «etwas kleineren Flughafen» Altenrhein reiste, ist der Gang durch die Olma mehr als Folklore: Er bezeichnete den offenen Dialog zwischen Produzenten, Verarbeitern, Händlern, Konsumenten und Regulierungsbehörden als zentral – eine Botschaft, die zum Selbstverständnis der Messe und zum Auftritt des Gastkantons gleichermassen passt.