MAINZ, Deutschland, 1. Juli 2026 /PRNewswire/ -- China Petroleum & Chemical Corporation (HKG: 0386, „Sinopec") hat auf der dritten chinesisch-europäischen Konferenz zu ESG-Best-Practices von Unternehmen, die am 26. Juni in Mainz stattfand, die Auszeichnung „Social Responsibility Best Practice" erhalten. Prämiert wurde der Beitrag mit dem Titel „Innovationsgetriebene grüne Entwicklung – Gemeinsame Verantwortung für eine nachhaltige Zukunft", der für seine umfassenden Verfahren zum CO₂-Management entlang der gesamten Wertschöpfungskette gewürdigt wurde.

Mit dem Management des CO₂-Fußabdrucks von Produkten als Kernaufgabe hat Sinopec ein umfassendes CO₂-Managementsystem etabliert, das den gesamten Produktlebenszyklus abdeckt und sowohl chinesischen als auch europäischen Standards entspricht. Das Unternehmen hat zudem als erstes eine gegenseitige Anerkennung mit BASF im Bereich der CO₂-Bilanzierung erreicht und damit ein übertragbares Modell für grenzüberschreitende grüne Zusammenarbeit geschaffen.
Die Bemühungen von Sinopec um die grüne Energieversorgung, Forschung und Entwicklung im Bereich kohlenstoffarmer Technologien sowie die CO₂-Bilanzierung der Lieferkette verdeutlichen das Engagement des Konzerns für die Förderung der chinesischen „Dual-Carbon"-Ziele und setzen einen praktischen Maßstab für die Umsetzung von ESG-Kriterien in der globalen Energie- und Chemieindustrie.
Auf der Konferenz hielt ein Vertreter von Sinopec eine Grundsatzrede mit dem Titel „Sauberere Energie, besseres Leben: Vertiefung der grünen Zusammenarbeit zwischen China und Europa für eine kohlenstoffarme Energiezukunft. Der Slogan Sauberere Energie, besseres Leben dient sowohl als Leitprinzip von Sinopec für eine grüne und kohlenstoffarme Entwicklung als auch als feierliches Bekenntnis gegenüber der Welt. In der Rede wurde darauf hingewiesen, dass eine grüne und kohlenstoffarme Entwicklung ein gemeinsames Anliegen der gesamten Menschheit ist und dass China und Europa in diesem Bereich ein enormes Potenzial für Zusammenarbeit besitzen.
Die Konferenz fungiert als offene und professionelle Austauschplattform und hat die Aufgabe, chinesische und europäische Unternehmen dazu zu ermutigen, gemeinsam die nachhaltige Entwicklung voranzutreiben und gemeinsam einen Fahrplan für eine grünere Zukunft zu entwerfen.
Im Einklang mit seinen Dual-Carbon-Zielen hat Sinopec das Management des CO₂-Fußabdrucks seiner Produkte zu einer strategischen Säule seiner ESG-Agenda gemacht, um die Angleichung an internationale Standards voranzutreiben und die globale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Das Unternehmen hat ein umfassendes Rahmenwerk für das CO₂-Management aufgebaut, das auf einer starken Führungsebene, einer Abdeckung des gesamten Lebenszyklus und einer integrierten Angleichung an nationale und internationale CO₂-Managementsysteme basiert.
Sinopec bekennt sich zu einer offenen Zusammenarbeit und hat die gegenseitige Anerkennung von Methoden zur Ermittlung des CO₂-Fußabdrucks mit europäischen Partnern proaktiv vorangetrieben. So wurde mit BASF eine Angleichung der Bilanzierungsstandards erreicht, um den Übergang der globalen Chemieindustrie zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu unterstützen.
Gleichzeitig hat Sinopec Anforderungen an eine kohlenstoffarme Wirtschaft in alle Beschaffungsprozesse integriert und das Management des CO₂-Fußabdrucks von den internen Abläufen auf die gesamte Industriekette ausgeweitet, um so kontinuierlich umweltfreundliche Verbesserungen in der gesamten Lieferkette voranzutreiben.
Weitere Informationen über Sinopec finden Sie unter http://www.sinopec.com/listco/en/.

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In der Schweiz entscheiden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am Sonntag über eine weitreichende Begrenzung der Bevölkerungszahl. Zur Abstimmung steht eine Volksinitiative der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), die den Bestand des Landes bis 2050 auf höchstens zehn Millionen Einwohner festschreiben will. Derzeit leben rund 9,1 Millionen Menschen in der Alpenrepublik, darunter etwa 340.000 Deutsche. Die Auszählung der Stimmen beginnt mittags um 12.00 Uhr, Beobachter rechnen mit einem knappen Resultat.
Die SVP, stärkste Kraft im Schweizer Parlament, vermarktet ihren Vorstoß als «Nachhaltigkeitsinitiative». Sie verspricht, mit einer Begrenzung der Zuwanderung Probleme wie Staus auf den Straßen, überfüllte Busse und Bahnen, Wohnungsknappheit, hohe Mieten und steigende Kriminalität in den Griff zu bekommen. Ab einer Schwelle von 9,5 Millionen Einwohnern müsste die Politik nach dem Willen der Initianten konkrete Maßnahmen ergreifen, etwa die Asylvergabe einschränken und den Familiennachzug begrenzen. Nach heutigen Prognosen könnte diese Marke in den 2030er-Jahren erreicht werden.
Reichen diese Einschränkungen nicht aus, sieht die Initiative als weitere Option die Kündigung der vertraglich geregelten Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union vor. Das Abkommen ermöglicht Bürgern aus EU-Staaten bislang einen vergleichsweise einfachen Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt. Eine Aufkündigung hätte nicht nur Konsequenzen für Fachkräfte aus der EU, sondern könnte auch das Verhältnis zum wichtigsten Handelspartner des Landes belasten. Für Deutsche würde ein Ja zur Initiative den Weg zum Arbeiten und Leben in der Schweiz deutlich verkomplizieren.
Bundesrat und Regierungsparteien – mit Ausnahme der SVP – lehnen die Vorlage geschlossen ab. Die Regierung warnt davor, dass ein starrer Bevölkerungsdeckel strukturelle Probleme wie Fachkräftemangel und gesellschaftliche Überalterung nicht löse. Justizminister Beat Jans bezeichnete die Initiative als «leeres Versprechen» und verwies darauf, dass sie neue Unsicherheiten schaffe, ohne die Ursachen von Engpässen auf dem Wohnungs- und Infrastrukturmarkt anzugehen. Umfragen signalisierten lange eine Mehrheit für die Vorlage, zuletzt deutete sich jedoch eine Trendwende an. Angesichts früherer Volksabstimmungen, bei denen die tatsächlichen Ergebnisse zum Teil deutlich von den Erhebungen abwichen, bleibt der Ausgang jedoch offen.