Secomea hebt den sicheren Fernzugriff als entscheidende Kontrollmaßnahme für die Cybersicherheit im operativen Bereich hervor

24.06.2026

Hersteller binden immer mehr Feldgeräte, Datenarchivsysteme, Herstellerplattformen und Support-Systeme in industrielle Umgebungen ein und Secomea fordert Unternehmen nachdrücklich dazu auf, die Richtlinien für den Fernzugriff auf OT-Systeme zu verschärfen.

KOPENHAGEN, Dänemark, 24. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Secomea, ein führender Anbieter von Lösungen für den sicheren Fernzugriff in OT-Umgebungen (Operational Technology), hat heute die wachsende Bedeutung des sicheren Fernzugriffs als zentrale Kontrollmaßnahme für die OT-Cybersicherheit, die industrielle Cybersicherheit und die operative Widerstandsfähigkeit hervorgehoben.

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Während Hersteller, Maschinenbauer und Betreiber kritischer Infrastrukturen weiterhin industrielle Steuerungssysteme, Außendienst-Tools, Historien-Systeme, Engineering-Workstations, Fernwartungsplattformen und Systeme von Drittanbietern miteinander vernetzen, erweitert sich die Grenze der OT-Cybersicherheit. Das Risiko beschränkt sich nicht mehr nur auf zentrale Steuerungssysteme wie SPSen, HMIs und SCADA-Umgebungen. Es umfasst zunehmend auch die vernetzten Systeme und Nutzer, die Produktion, Wartung, Diagnose und Dienstleistungserbringung unterstützen.

„Sicherer Fernzugriff ist mittlerweile eine der wichtigsten Kontrollmaßnahmen im Bereich der OT-Cybersicherheit", sagte Knud Kegel, Leiter für Technologie und Produktentwicklung bei Secomea. „Hersteller müssen wissen, wer sich mit ihren OT-Umgebungen verbindet, wann die Verbindung hergestellt wird, auf welche Ressourcen Zugriff gewährt wird und ob jede Sitzung authentifiziert, autorisiert, segmentiert und nachverfolgbar ist."

Die jüngsten Entwicklungen im Bereich der industriellen Cybersicherheit haben deutlich gemacht, wie wichtig eine strenge Zugriffskontrolle im Bereich der Betriebstechnik (OT) ist. Öffentliche Warnmeldungen und Vorfallberichte zeigen weiterhin, dass ungeschützte Zugriffspfade, nicht verwaltete Verbindungen von Drittanbietern, schwache Authentifizierung und unzureichende Transparenz Risiken für die Kontinuität des Produktionsbetriebs, die Sicherheit, die Einhaltung von Vorschriften und das Vertrauen der Kunden mit sich bringen können.

Secomea unterstützt Hersteller, Maschinenbauer und Betreiber kritischer Infrastrukturen dabei, die Cybersicherheit im Bereich der Betriebstechnik (OT) zu stärken, indem es sicheren Fernzugriff für OT-Umgebungen bereitstellt. Die Plattform ermöglicht es Unternehmen, den Benutzerzugriff auf industrielle Anlagen zu steuern, eine rollenbasierte Zugriffskontrolle durchzusetzen, die Multi-Faktor-Authentifizierung zu unterstützen, den Zugriff auf kritische Systeme zu segmentieren und Prüfprotokolle von Fernsitzungen zu führen.

Für Hersteller kann ein sicherer Fernzugriff zu einer schnelleren Fehlerbehebung, kürzeren Ausfallzeiten, einem sichereren Support durch Anbieter und einer besseren Einhaltung gesetzlicher Vorschriften beitragen. Für Maschinenbauer ermöglicht dies einen skalierbaren Fernservice und hilft den Kunden gleichzeitig dabei, die Kontrolle über den Zugriff Dritter auf industrielle Systeme zu behalten.

„Industrieunternehmen brauchen nicht weniger Vernetzung. Sie brauchen eine besser kontrollierte Vernetzung", sagte Kegel. „Das Ziel ist es, jede Fernverbindung zielgerichtet, authentifiziert, autorisiert, segmentiert und nachvollziehbar zu gestalten und so den Fernzugriff von einem einfachen Verbindungstool in die Schaltstelle für moderne OT-Sicherheit zu verwandeln."

Warum sicherer Fernzugriff für die Cybersicherheit im Bereich OT wichtig ist

  • Die Cybersicherheit im Bereich OT hängt davon ab, dass kontrolliert wird, wer unter welchen Bedingungen auf industrielle Systeme zugreifen darf.
  • Ein sicherer Fernzugriff trägt dazu bei, Risiken durch unkontrollierten Zugriff von Anbietern, gemeinsam genutzte Anmeldedaten, ungeschützte Systeme und zu weit gefasste Berechtigungen zu verringern.
  • Rollenbasierte Zugriffskontrolle, Multi-Faktor-Authentifizierung, Segmentierung und Protokollierung von Prüfvorgängen werden zunehmend zu grundlegenden Anforderungen für den Fernzugriff auf OT-Systeme.
  • Hersteller benötigen einen Überblick sowohl über die zentralen Steuerungssysteme als auch über die damit verbundenen OT-nahen Systeme wie Historien-Systeme, Engineering-Workstations, Außendienstplattformen und Fernwartungstools.
  • Ein sicherer Fernzugriff trägt zur Betriebsresilienz bei, da er eine schnellere Diagnose und Fehlerbehebung ermöglicht, ohne die Sicherheitsrichtlinien zu beeinträchtigen.

Informationen zu Secomea

Secomea ermöglicht es Herstellern, Maschinenbauern und Betreibern kritischer Infrastrukturen, industrielle Umgebungen sicher zu vernetzen, zu überwachen und zu verwalten. Die sicheren Fernzugriffslösungen des Unternehmens helfen Unternehmen dabei, die Cybersicherheit im Bereich der Betriebstechnik zu stärken, Ausfallzeiten zu reduzieren, die Compliance-Bereitschaft zu verbessern und die Kontrolle über den Zugriff auf kritische Systeme zu gewährleisten.

www.secomea.com

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Finanzkrise in Wetzikon: Gericht gewährt GZO ein halbes Jahr Aufschub

15.06.2026

Das GZO Spital Wetzikon erhält für seine Sanierungsbemühungen mehr Zeit: Das zuständige Nachlassgericht hat die definitive Nachlassstundung letztmals um sechs Monate bis zum 19. Dezember 2026 verlängert. Damit reagiert das Gericht auf ein Übernahmeangebot, das dem Spital Ende März zugegangen ist und derzeit vertieft geprüft wird. Die Sachwalter hatten die Fristverlängerung beantragt, um die laufenden Verhandlungen mit einer nicht namentlich genannten Interessentin fortführen zu können.

Das Kaufangebot ist an mehrere Bedingungen geknüpft. Zentral ist laut Mitteilungen von Spital und Sachwaltern die gesicherte Übertragung beziehungsweise Neuerteilung der kantonalen Leistungsaufträge an eine neue Betreiberin. Erst wenn diese und weitere Bedingungen erfüllt sind, kann ein Verkauf zustande kommen. In diesem Fall rechnen die Sachwalter damit, den Gläubigern einen angepassten Nachlassvertrag mit potenziell besseren Konditionen vorlegen zu können. Die ursprünglich für Mitte Mai geplante Gläubigerversammlung war deshalb bereits im April verschoben worden.

Nach Angaben des Sachwalters sind die Voraussetzungen für die definitive Nachlassstundung weiterhin gegeben. Der laufende Spitalbetrieb gilt als stabil, die während der Nachlassstundung neu eingegangenen Verbindlichkeiten kann das GZO den Angaben zufolge aus dem operativen Geschäft bedienen. Bis zum Ende der nun verlängerten Frist soll der Betrieb in Wetzikon regulär weitergeführt werden. GZO und Sachwalter stehen nach eigenen Aussagen in engem Kontakt mit der Interessentin und wollen über das weitere Verfahren und einen neuen Termin für die Gläubigerversammlung informieren, sobald der Stand der Verhandlungen dies zulässt.

Das Spital Wetzikon befindet sich seit bald zwei Jahren in einer existenziellen finanziellen Krise. Auslöser ist vor allem eine Anleihe über 170 Millionen Franken, die im Juni 2024 hätte zurückgezahlt werden müssen. Da die Mittel dafür fehlten, wurde das Nachlassverfahren eingeleitet. Mit der nun gewährten letzten Verlängerung der Nachlassstundung bleibt dem GZO ein begrenztes Zeitfenster, um den Verkauf abzuschliessen und eine für Gläubiger tragfähige Lösung zu finden. Eine weitere Erstreckung der Frist ist rechtlich nicht vorgesehen.