Mit Einsätzen im Einzelhandel, im Gastgewerbe und im öffentlichen Raum zeigt Pudu Robotics, wie kommerzielle Serviceroboter bereits heute in realen Einsatzumgebungen Mehrwert schaffen.
DAVOS, Schweiz, 4. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Pudu Robotics, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der kommerziellen Servicerobotik, zeigt auf dem Davos Tech Summit 2026, einer der führenden europäischen Veranstaltungen zur Zukunft der physischen KI, wie autonome Roboter echten Mehrwert im Betrieb schaffen.
Unter dem Motto „Touching Intelligence" („Intelligenz zum Anfassen") konzentriert sich der diesjährige Gipfel darauf, wie verkörperte Intelligenz über technologische Durchbrüche hinaus in die praktische Anwendung gelangt. Im Rahmen der Robot-City-Initiative der Veranstaltung werden in ganz Davos Roboter in alltäglichen gewerblichen Umgebungen eingesetzt. So erhalten Führungskräfte aus der Branche, Kunden und die Öffentlichkeit die Gelegenheit, autonome Systeme bei der Ausführung praktischer Aufgaben in realen Betriebsumgebungen zu beobachten.
Als eines der vorgestellten Robotikunternehmen, die an Robot City teilnehmen, hat Pudu Robotics vier Roboter an drei Einsatzorten in Davos eingesetzt und damit gezeigt, wie verkörperte Intelligenz bereits heute in alltäglichen Geschäftsszenarien messbaren Mehrwert schafft.
Vier Roboter in drei realen Szenarien
Im Rahmen des Robot-City-Programms können Besucher an Führungen teilnehmen, um Pudu-Roboter bei der Ausführung alltäglicher Aufgaben im Einzelhandel, im Gastgewerbe und in der öffentlichen Infrastruktur zu beobachten.
In einem SPAR-Supermarkt führte der PUDU CC1 Pro während des normalen Geschäftsbetriebs eine autonome Bodenreinigung durch. Der Roboter navigierte durch Kundenverkehr, Regalanordnungen sowie wechselnde Bedingungen in den Gängen und kombinierte dabei Bildverarbeitung, LiDAR sowie KI-basierte Wahrnehmung, um Routen dynamisch zu planen und zugleich die Reinigungsergebnisse kontinuierlich zu bewerten. Ausgestattet mit einer rückseitigen KI-Kamera kann der CC1 Pro nach der Reinigung verbleibende Flecken erkennen und automatisch eine gezielte Nachreinigung durchführen. So kann er die vollständige Erledigung der Aufgabe überprüfen, anstatt lediglich eine vordefinierte Route abzufahren.
Im Hilton Davos arbeiten FlashBot Max und BellaBot Pro zusammen, um sowohl interne Lieferprozesse als auch den Gästeservice zu unterstützen. FlashBot Max transportierte durch die Anbindung an das Aufzugssystem des Gebäudes selbstständig Materialien zwischen den Etagen, während BellaBot Pro Gäste begrüßte und Speisen sowie Getränke mithilfe autonomer Navigation und multimodaler Interaktion auslieferte. Im Hotelbetrieb müssen Roboter mehrere miteinander verknüpfte Prozesse koordinieren – von der Abholung von Bestellungen über den Zugang zu Aufzügen bis hin zur Interaktion mit den Gästen – und sich dabei während des gesamten Arbeitsablaufs an unerwartete Änderungen anpassen.
Auf dem Bahnhofsvorplatz in Davos führte PUDU MT1 Max die autonome Reinigung in öffentlichen Außenbereichen sowie in halb offenen Bereichen vor. Mithilfe von 3D-Wahrnehmung, LiDAR und Multisensorfusion navigierte der Roboter sicher durch belebte Umgebungen und passte sich dabei Fußgängerbewegungen sowie wechselnden Umgebungsbedingungen an. Die Schutzart IP54 und die aktive Regenvermeidung trugen zusätzlich zur Betriebssicherheit im Außenbereich bei.

Obwohl jeder Roboter unterschiedliche betriebliche Anforderungen abdeckte, zeigten sie zusammen eine gemeinsame Fähigkeit: verkörperte KI, die Aufgaben in der realen Welt eigenständig erfassen, verstehen, sich an sie anpassen sowie ausführen kann.
Die Technologie hinter der Skalierung: Ein Gehirn, vielfältige Verkörperungen
Zuverlässige Robotereinsätze in verschiedenen Branchen und Umgebungen im städtischen Maßstab erfordern mehr als fortschrittliche Hardware – entscheidend sind langjährige praktische Einsatzerfahrung sowie eine auf Skalierbarkeit ausgelegte KI-Architektur.
Anstatt isolierte KI-Stacks für einzelne Produktlinien zu entwickeln, hat Pudu eine einheitliche Architektur für verkörperte KI aufgebaut, deren Kern das firmeneigene Basismodell PuduFM sowie die allgemein einsetzbare Agentenplattform PuduAgent bilden. Dank dieser gemeinsamen Intelligenz können Roboter verschiedener Kategorien – darunter Servicerobotik, gewerbliche Reinigung, industrielle Logistik sowie allgemeine verkörperte KI – ein gemeinsames kognitives Rahmenwerk für Umgebungswahrnehmung, Aufgabenausführung und die Zusammenarbeit mehrerer Agenten nutzen.
Die Architektur reduziert die Komplexität des Einsatzes erheblich, verbessert die Flottenkoordination und beschleunigt die Lokalisierung auf internationalen Märkten. Kunden erhalten dadurch skalierbare Automatisierungslösungen statt einzelner Robotergeräte.
Der Einsatz in der Praxis beschleunigt die Entwicklung verkörperter KI
Diese Technologiestrategie hat die rasante weltweite Expansion von Pudu vorangetrieben. Stand 2026 hat das Unternehmen weltweit mehr als 130 000 Roboter ausgeliefert und bedient Kunden in 85 Ländern und Regionen, wobei Auslandsmärkte mehr als 80 % des Gesamtumsatzes ausmachen.
Bei diesen Langzeiteinsätzen sind die Roboter vielfältigen praktischen Herausforderungen ausgesetzt – von wechselnden Fußgängerströmen und temporären Hindernissen bis hin zu unterschiedlichen Gebäudeinfrastrukturen, Wetterbedingungen sowie lokalen Betriebsanforderungen. Nach rechtskonformer Datenerfassung, Auswertung sowie Modelloptimierung werden diese Erfahrungen zu wiederverwendbaren Fähigkeiten, die in weiteren Produkten und Kundenszenarien eingesetzt werden können.
Diese kontinuierliche Feedbackschleife führt bereits zu kommerzieller Skalierung. Im Juni 2026 gaben Pudu Robotics und sein regionaler Partner Robobee eine Partnerschaft mit dem Schweizer Einzelhändler Denner bekannt, um 200 PUDU CC1-Reinigungsroboter in dessen Filialnetz einzusetzen und die betriebliche Effizienz durch Mensch-Roboter-Zusammenarbeit zu steigern. Zusammen mit „Robot City" zeigen diese Einsätze, wie sich die verkörperte KI sowohl im kommerziellen Betrieb als auch im öffentlichen städtischen Umfeld bewährt.
Von Vorführungen zum Einsatz in der Praxis
Bei Robot City hat Pudu Robotics gezeigt, dass die Zukunft der verkörperten KI nicht durch isolierte Vorführungen bestimmt wird, sondern durch den zuverlässigen Einsatz in realen Umgebungen. Mit einer gemeinsamen KI-Grundlage für verschiedene Roboterformen bringt das Unternehmen verkörperte KI weiter in den Betriebsalltag verschiedener Branchen weltweit.
Informationen zu Pudu Robotics
Pudu Robotics, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der gewerblichen Servicerobotik, hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch KI sowie Robotik die Arbeit zu erleichtern und das Leben zu verbessern. Die Vision ist der Aufbau einer globalen intelligenten Robotik-Infrastruktur, die 10 Milliarden Menschen weltweit dient.
Pudu Robotics hat wichtige Kerntechnologien und Komponenten entwickelt, darunter Robotergelenkmodule und Bewegungssteuerungen, und weltweit mehr als 1800 Patentanmeldungen eingereicht. Basierend auf drei Kerntechnologien – verkörperter Navigation, verkörperter Manipulation und verkörperter Interaktion – hat Pudu Robotics eine wegweisende Architektur mit dem Konzept „Ein Gehirn, vielfältige Verkörperungen" entwickelt und ein umfassendes Produktportfolio mit spezialisierten, semi-humanoiden und humanoiden Robotern geschaffen.
Derzeit bietet Pudu vier zentrale Produktlinien an: Servicerobotik, gewerbliche Reinigung, industrielle Logistik sowie verkörperte KI. Die Lösungen von Pudu Robotics werden in zahlreichen Branchen eingesetzt, darunter Einzelhandel, Gastgewerbe, Fertigung, Immobilien- und Gebäudedienstleistungen, Gesundheitswesen, Unterhaltung, Sport, Bildung sowie öffentliche Dienste.
Bis heute hat Pudu Robotics weltweit mehr als 130 000 Einheiten ausgeliefert und ist in mehr als 85 Ländern und Regionen vertreten.

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Die Schweiz stimmt an diesem Wochenende über eine der umstrittensten Initiativen der vergangenen Jahre ab: „Keine 10-Millionen-Schweiz!“. Der Vorstoß der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), auch bekannt als Schweizerische Volkspartei oder Swiss People's Party, sieht vor, die ständige Wohnbevölkerung des Landes bis 2050 auf maximal zehn Millionen Menschen zu begrenzen. Nach ersten Hochrechnungen tendieren die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dazu, die Initiative abzulehnen – ein Ergebnis, das im Vorfeld keineswegs sicher schien.
Die Initiative, die in der Verfassung verankert werden soll, würde den Bund verpflichten, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sobald die Bevölkerung 9,5 Millionen erreicht. Die Schweiz zählte Ende 2025 bereits gut 9,1 Millionen Einwohner – rund 1,7 Millionen mehr als 2002. Haupttreiber des Wachstums ist die Zuwanderung. Rund 28% der im Land lebenden Menschen besitzen keinen Schweizer Pass. Viele stammen aus EU-Staaten wie Italien, Deutschland und Portugal, hinzu kommen Personen aus Drittstaaten, darunter Asylsuchende.
Unterstützer der Initiative argumentieren, das Land stoße an seine Belastungsgrenzen. Sie verweisen auf steigende Mieten, überlastete Verkehrswege, Staus sowie eine als problematisch wahrgenommene Entwicklung bei Gewalt und Kriminalität, die sie mit einer höheren Zuwanderung verknüpfen. Ziel sei es laut Kampagnenmotto, „zu bewahren, was wir lieben“. Die SVP wirbt mit auffälligen Aufklebern, Fahnen und Plakaten in Nationalfarben, um eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums als Schutz der Lebensqualität zu präsentieren.
Gegen die Initiative stellen sich der Bundesrat, das Parlament, die Kantone sowie die meisten übrigen großen Parteien, gestützt von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften. Sie warnen, ein starres Bevölkerungs- und damit faktisches Zuwanderungslimit könne den bereits bestehenden Arbeitskräftemangel verschärfen. Laut Bundesamt für Statistik waren im ersten Quartal 2026 rund 1,87 Millionen ausländische Erwerbstätige in der Schweiz beschäftigt. Etwa vier von fünf kamen aus EU- oder EFTA-Staaten oder dem Vereinigten Königreich, der Rest aus Drittstaaten. Viele arbeiten in Bereichen wie Gesundheitswesen, Bau und Gastgewerbe – Sektoren, die stark auf Personal aus dem Ausland angewiesen sind.
Ein weiterer Konfliktpunkt ist das Verhältnis zur Europäischen Union. Die Initiative sieht vor, dass die Schweiz in letzter Konsequenz das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der EU kündigen müsste, sollte die Obergrenze sonst nicht zu halten sein. Gegner befürchten, dies könnte die bilateralen Beziehungen und den Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt belasten. Befürworter halten dem entgegen, nur mit klaren quantitativen Vorgaben lasse sich der Druck auf Wohnungsmarkt, Infrastruktur und öffentliche Dienste nachhaltig begrenzen.
Parallel zur Abstimmung über die 10-Millionen-Grenze entscheiden die Stimmberechtigten auch über eine Verschärfung des Zivildienstgesetzes. Im Fokus der innenpolitischen Debatte steht jedoch vor allem die Frage, wie die Schweiz Wachstum, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt künftig austarieren will. Das Ergebnis der Volksabstimmung dürfte zwar die Initiative selbst klären, die Grundsatzdiskussion über Zuwanderung, Arbeitskräftebedarf und Lebensqualität in der Alpenrepublik jedoch kaum beenden.