MÜNCHEN, 24. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Power World, ein Pionier im Bereich nachhaltiger Heiztechnologie, stellte auf der Intersolar Europe 2026 unter seine neue Generation klimaneutraler Heizinfrastruktur vor. Unter dem Motto „Intelligente Wärmepumpenlösungen für das Solarzeitalter" zeigt das Unternehmen, wie sich intelligente Wärmepumpenlösungen mit Solarenergie kombinieren lassen, um Wohn- und Gewerbegebäude CO₂-frei zu machen.
Ein Markt am Wendepunkt
Der Absatz von Wärmepumpen für Privathaushalte stieg im ersten Quartal 2026 in elf europäischen Ländern im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 17 %. In Frankreich, Deutschland und Polen lag das Wachstum im Durchschnitt bei 25 %.
Am Stand B5.555 können Besucher Live-Vorführungen von Wärmepumpen der nächsten Generation erleben, die sich durch KI-gesteuerte intelligente Steuerungen, nahtlose Solarintegration, Kältemittel mit niedrigem GWP-Wert sowie Plug-and-Play-Konnektivität für Nachrüstungen auszeichnen.
Zahlen zur CO₂-neutralen Heizung
Solarintegrierte Wärmepumpen können im Vergleich zu herkömmlichen Konstruktionen einen um bis zu 53,9 % höheren jährlichen COP erzielen und gleichzeitig die Lebenszykluskosten um 20 % sowie die CO₂-Äquivalent-Emissionen um 47 % senken. Bei Wärmepumpenanlagen mit PV-Unterstützung konnten Reduzierungen der Treibhausgasemissionen um 65 bis 84 % nachgewiesen werden.
Power World geht über die eigenständige Wärmepumpe hinaus. Die nächste Generation der klimaneutralen Heizungsinfrastruktur ist ein vollständig koordiniertes Energiesystem: Solarenergie, Speichersysteme und intelligente Wärmepumpen, die als Einheit zusammenwirken. Die Lösungen von Power World wandeln überschüssige Solarstrom-Kilowatt in CO₂-freie Kilowatt Wärme um und senken so sowohl die Energiekosten als auch die CO₂-Emissionen erheblich.
Starker politischer Rückenwind
Auf den Bereich Heizung entfallen 40 % des Endenergieverbrauchs in der EU. Durch den Austausch aller bestehenden Gasheizkessel gegen Wärmepumpen könnten jährlich bis zu 191 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalent eingespart werden, wodurch die Emissionen im Wohnbereich um bis zu 66 % gesenkt würden. Der integrierte Ansatz von Power World stimmt den Betrieb der Wärmepumpen auf die Spitzenzeiten der Sonneneinstrahlung ab und entlastet so das Stromnetz.
Über Power World
Power World ist ein weltweit führender Innovator im Bereich der intelligenten Wärmepumpentechnologie. Mit über 22 Jahren Erfahrung in der Ingenieurskunst hat das Unternehmen Tausende hocheffiziente Anlagen in ganz Europa und Asien geliefert. Power World unterhält in Deutschland ein 5.000 Quadratmeter großes Schulungszentrum und Lager und verfügt über Keymark- und ERP-Zertifizierungen. Power World bietet zukunftssichere Energielösungen für Privathaushalte und kleinere Gewerbebetriebe und treibt damit den Übergang zu einem dekarbonisierten Heizungsnetz voran. Schauen Sie sich Power World an, bevor Sie Ihren nächsten OEM-/ODM-Partner unter Vertrag nehmen.
Veranstaltungsdetails zur
Ausstellung: Intersolar Europe 2026
Veranstaltungsort: Messegelände, 81823 München, Deutschland
Stand: Halle B5, Stand B5.555
Termine: 23. bis 25. Juni 2026
Ausführliche technische Daten und weitere Produktinformationen finden Sie unter: https://www.powerworldhp.com/ Contact: info@powerworldhp.com
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Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.
Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.
Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».
Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.
Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.