OneFootball und Polymarket wollen gemeinsam Fußball-Wettmärkte für Fans weltweit zugänglich machen

10.06.2026

Die Zusammenarbeit bringt die Prognosemärkte von Polymarket in die App, die Website, die Medienangebote, die Social-Media-Kanäle und das Live-Streaming-Ökosystem von OneFootball – pünktlich zu den größten Fußballmomenten der Welt.

BERLIN und NEW YORK, 10. Juni 2026 /PRNewswire/ -- OneFootball, die Fußball-Medienplattform, die monatlich mehr als 600 Millionen Fußballfans erreicht, und Polymarket, die weltweit größte Plattform für Prognosemärkte, gaben heute eine strategische Partnerschaft bekannt, die Fußballfans weltweit Prognoseangebote in Echtzeit bieten soll.

Im Rahmen dieser Partnerschaft können berechtigte OneFootball-Nutzerinnen und -Nutzer direkt über die OneFootball-Plattform auf die Prognosefunktionen von Polymarket rund um Fußballspiele, Transfers und Turnierergebnisse zugreifen.

Zu Beginn wird sich die Partnerschaft darauf konzentrieren, Polymarket in die besonders beachteten Bereiche von OneFootball zu integrieren, darunter Seiten zu einzelnen Spielen, redaktionelle Bereiche, Display- und Videowerbung sowie gezielte Fan-Erlebnisse. In künftigen Phasen werden wir uns mit einer tieferen Integration in native Produkte befassen, darunter Live-Prognose-Widgets, auf Quoten basierende Inhaltsformate und In-Stream-Prognosefunktionen bei ausgewählten Live-Fußballübertragungen, sofern verfügbar.

Im Rahmen dieser Partnerschaft wird Polymarket in die von OneFootball betriebene globale Plattform, die sozialen Kanäle und das Mediennetzwerk integriert und erreicht damit monatlich mehr als 645 Millionen Fußballfans weltweit. Die Zusammenarbeit umfasst markenspezifische Erlebnisse an Spieltagen, gezielte Kampagnen, Inhalte für soziale Medien sowie künftige Integrationen von Live-Stream-Prognosen.

„Bei OneFootball ging es schon immer darum, die Fans näher an das Spiel zu bringen, ganz gleich, wo sie sich befinden und wie sie den Fußball verfolgen", sagt Patrick Fischer, CEO von OneFootball.

„Prognosen sind bereits ein fester Bestandteil der Fußball-Fankultur: Zu jedem Spiel, jedem Transfer, jedem Turniermoment haben die Fans ihre eigene Meinung. Gemeinsam mit Polymarket wollen wir diese Fan-Energie in ein noch reicheres und interaktiveres Erlebnis auf unserer gesamten Plattform umsetzen und das globale Ökosystem von OneFootball weiter ausbauen."

„Polymarket ist die erste Adresse für Sport-Prognosemärkte, und unsere Partnerschaft mit OneFootball erweitert diese Vision auf eines der größten Fußballpublikums der Welt", sagt Ari Borod, President of Sports Business Development bei Polymarket.

Unsere Märkte werden nun Teil der Spieltage, Transfers, Turniere und Geschichten sein, die Fans täglich verfolgen – mit Echtzeit-Informationssignalen, die in das globale Fußballerlebnis integriert sind."

Da der Fußball im Vorfeld des Turnierkalenders 2026 in eine wichtige globale Phase eintritt, wollen OneFootball und Polymarket eine skalierbare Plattform für interaktive Tippspiele rund um die größten Momente des Sports aufbauen.

(Die Funktionen von Polymarket werden in allen zulässigen Märkten und Bereichen im Einklang mit den geltenden Gesetzen, Vorschriften und Plattformanforderungen eingeführt.)

Informationen zu OneFootball

OneFootball wurde 2008 gegründet und ist eine führende Fußball-Medienplattform für eine neue Generation von Fußballfans, die vor allem über das Handy auf dem Laufenden bleiben. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, der Fußball-Marktplatz der Zukunft für Inhalte, Produkte und Dienstleistungen zu werden. Über seine eigene Plattform und sein Videonetzwerk erreicht das Unternehmen monatlich mehr als 200 Millionen Menschen und bringt den Fans das Geschehen mit aktuellen Nachrichten, Highlight-Clips, Live-Streams und vielen weiteren Angeboten näher.

OneFootball wird von einigen der größten Vereine und Organisationen der Fußballwelt unterstützt, darunter Real Madrid CF, der FC Barcelona, Paris Saint-Germain, der FC Bayern München, Borussia Dortmund, Manchester City FC, der FC Chelsea, Arsenal, der FC Liverpool, Juventus FC, der Deutsche Fußball-Bund und die Major League Soccer. Das Unternehmen arbeitet mit mehr als 200 Vereinen, Ligen, Verbänden, Spielern und Rundfunkanstalten zusammen, um Inhalte in 194 Märkten bereitzustellen.

Informationen zu Polymarket

Polymarket ist die weltweit größte Plattform für Prognosemärkte, auf der Teilnehmende auf den Ausgang realer Ereignisse setzen können. Durch die Nutzung der Schwarmintelligenz und der Effizienz der Märkte erstellt Polymarket Wahrscheinlichkeitsschätzungen in Echtzeit, die sich als eines der genauesten Prognoseinstrumente auf dem Markt erwiesen haben. Die Märkte von Polymarket decken Themen wie Weltpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Technologie, Sport, Kultur und vieles mehr ab und ziehen weltweit Hunderttausende von Teilnehmenden an. Weitere Informationen finden Sie auf polymarket.com

Medienkontakte

OneFootball

comms@onefootball.com

Polymarket

press@polymarket.com

Medieninterviews können bei den Kommunikationsteams von OneFootball und Polymarket angefragt werden.

Hier finden Sie Bildmaterial zur Verwendung mit der Mitteilung für redaktionelle Zwecke. 

OneFootball x Polymarket Partnership

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Bundesrat zieht rote Linie im Schulunterricht: Landessprachen werden zur Bundesaufgabe

15.06.2026

Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.

Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.

Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».

Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.

Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.