LONDON, 13. Juli 2026 /PRNewswire/ -- H.I.G. Capital („H.I.G."), ein weltweit führendes Unternehmen für alternative Anlagen mit einem verwalteten Kapital von 75 Milliarden US-Dollar, gibt bekannt, dass sein Portfoliounternehmen OB Streem („OB Streem" oder die „Gruppe") die Übernahme von Med Frigo S.A. („Med Frigo" oder „das Unternehmen"), einem führenden Anbieter von temperaturgeregelten Transport- und Logistikdienstleistungen in Europa, abgeschlossen hat.

Med Frigo wurde 1991 gegründet und hat sich eine führende Position in der temperaturgeführten Logistik erarbeitet, wodurch das Unternehmen zu einem der führenden Logistikdienstleister auf dem griechischen Exportmarkt für Aquakulturprodukte geworden ist. Das Unternehmen beliefert die größten Aquakulturproduzenten Griechenlands und wickelt den Transport von Frischfisch-Exporten in ganz Europa über ein Netzwerk aus eigenen Kühlkettenanlagen und einer Kühlflotte ab. Gestützt auf ein integriertes Betriebsmodell, das eigene Infrastruktur, einen optimierten Hin- und Rücktransport der Flotte sowie vertrauensvolle Kundenbeziehungen vereint, die über mehr als drei Jahrzehnte hinweg aufgebaut wurden, hat Med Frigo durchweg hohe Margen erzielt und sich über alle Marktzyklen hinweg als widerstandsfähig erwiesen.
Die Übernahme folgt auf eine Phase strategischer Dynamik bei OB Stream, zu der auch die kürzlich erfolgte Ernennung von Alexandros Karafillides zum Chief Executive Officer gehört. Alexandros verfügt über mehr als 25 Jahre internationale Erfahrung in der Konsumgüterbranche und hatte leitende Positionen in Griechenland und im Ausland inne. Die Gruppe hat zudem eine bedeutende Finanzierung mit einem Konsortium führender europäischer Banken abgeschlossen, um die weitere Expansion des Konzerns zu unterstützen.
OB Streem ist eine vollständig integrierte Logistikplattform, die entlang wichtiger europäischer Handelskorridore tätig ist und Kühl- und Raumtemperaturlager, Containerdepots, Freilager sowie Speditions- und Transportdienstleistungen anbietet. Durch die Übernahme von Med Frigo erweitert der Konzern seine Kompetenzen im Bereich der temperaturgeführten Logistik sowie seine geografische Präsenz. Mit einem Umsatz von über 500 Millionen US-Dollar ist die fusionierte Plattform gut aufgestellt, um betriebliche Effizienzsteigerungen zu erzielen, ihr Netzwerk zu optimieren und die Kundenbeziehungen in den Kernmärkten zu vertiefen.
Alexandros Karafillides, Chief Executive Officer. von OB Streem, erklärte: „Die Übernahme von Med Frigo ist ein wichtiger Meilenstein für OB Streem und unseren Wachstumskurs. Die Integration von Med Frigo in unser Unternehmen wird unser Lösungsangebot weiter ausbauen, neue Wachstumschancen schaffen und unsere Kompetenzen im Bereich des temperaturgeführten Transports und der Logistik erweitern. Mit unserem gemeinsamen Engagement für operative Exzellenz und die Erbringung hochwertiger Dienstleistungen bauen wir eine noch stärkere Organisation auf und festigen damit unsere Position als führender Maßstab in der Logistikbranche in ganz Südosteuropa."
Stelios Theodosiou, Managing Director von H.I.G. Realty in Europa, fügte hinzu: „Med Frigo verfügt über fundiertes Fachwissen und ein Netzwerk im Bereich der temperaturgeführten Logistik, das kaum zu übertreffen ist. In Verbindung mit der bestehenden Infrastruktur und den Fähigkeiten von OB Streem haben wir eine einzigartige Plattform geschaffen. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Alexandros und beiden Führungsteams die bedeutenden Chancen zu nutzen, die vor uns liegen."
Informationen zu OB Streem
OB Streem ist Griechenlands größter End-to-End-Logistikpartner und in ganz Südosteuropa stark vertreten. Das Unternehmen fungiert als strategisches Tor für den Import- und Exporthandel nach Europa und in die gesamte EMEA-Region. Mit 400.000 Quadratmetern Lagerfläche für Trocken- und Kühlwaren, mehr als 2.000 Mitarbeitern und Niederlassungen in acht Ländern bietet OB Streem ein umfassendes Portfolio an integrierten Logistiklösungen.
Dank mehr als 85 strategischer Repräsentationspartnerschaften weltweit bietet das Netzwerk von OB Streem Zugang zu 44 europäischen Ländern, mehr als 600 Häfen und 250 Flughäfen. Das Engagement des Unternehmens für Qualität und operative Exzellenz spiegelt sich in seinen 25 Zertifizierungen wider, die die Bereiche Qualitätsmanagement, Sicherheit und Business Excellence abdecken. Weitere Informationen finden Sie unter ob-streem.com.
Informationen zu H.I.G. Capital
H.I.G. ist eine weltweit führende Gesellschaft für alternative Anlagen mit einem verwalteten Kapital von 75 Milliarden US-Dollar.* Mit Hauptsitz in Miami und Niederlassungen in Atlanta, Boston, Chicago, Los Angeles, New York, San Francisco und Stamford in den Vereinigten Staaten sowie internationalen Niederlassungen in Hamburg, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Paris, Bogotá, Rio de Janeiro, Dubai und Hongkong ist H.I.G. darauf spezialisiert, mittelständischen Unternehmen Fremd- und Eigenkapital zur Verfügung zu stellen, und verfolgt dabei einen flexiblen, betriebsorientierten sowie wertsteigernden Ansatz:
Seit der Gründung im Jahr 1993 hat H.I.G. weltweit in mehr als 400 Unternehmen investiert und diese betreut. Das aktuelle Portfolio der Gesellschaft umfasst mehr als 100 Unternehmen mit einem Gesamtumsatz von über 53 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen finden Sie auf der H.I.G.-Website hig.com.
*Basierend auf dem von H.I.G. Capital und deren verbundenen Unternehmen insgesamt eingeworbenen Kapital
Kontakt:
Riccardo Dallolio
Geschäftsführender Direktor
rdallolio@hig.com
Stelios Theodosiou
Geschäftsführender Direktor
stheodosiou@hig.com
H.I.G. Capital
10 Grosvenor Street
2. Stock
London W1K 4QB
Tel.: +44 (0) 207 318 5700
hig.com
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Die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs sorgt in der Handelsschifffahrt für vorsichtige Erleichterung. Besonders im Fokus steht die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Seepassagen für den weltweiten Öl- und Flüssiggas-Handel. Seit Beginn des Konflikts Ende Februar ist die Meerenge weitgehend blockiert, zahlreiche Handelsschiffe sitzen im Persischen Golf fest. Nun soll die Passage nach der geplanten Unterzeichnung des Abkommens wieder geöffnet werden.
US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass die Straße von Hormus nach dem Abschluss der Vereinbarung wieder für den Verkehr freigegeben werden solle. Die Unterzeichnung ist für Freitag in Genf vorgesehen. Für die deutsche Handelsschifffahrt wäre dies ein entscheidender Schritt zur Normalisierung. „Die Signale aus den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran machen auch der Schifffahrt Hoffnung“, sagte Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR). Zugleich mahnte er, es müsse sich erst zeigen, ob die Passage dauerhaft sicher befahrbar sein werde. Man sei „vorsichtig optimistisch“.
Die Branche hat allen Grund, auf rasche Entspannung zu hoffen. Nach Angaben des VDR sitzen aktuell noch 46 Schiffe deutscher Reedereien mit rund 1.000 Seeleuten im Persischen Golf fest. Die Blockade der Meerenge trifft nicht nur die Reedereien, sondern bremst den globalen Energiehandel. Die UN-Sonderorganisation für Seeschifffahrt (IMO) begrüßte die Einigung ausdrücklich. Seit Ausbruch des Konflikts wurden der IMO zufolge 46 Angriffe auf Handelsschiffe in der Region bestätigt, bei denen 14 Seeleute ums Leben kamen.
Trotz der diplomatischen Fortschritte sehen Branchenverbände die Lage in der Region weiter kritisch. Der internationale Schifffahrtsverband Bimco bewertet die Sicherheitslage in der Straße von Hormus auch nach Bekanntwerden des Rahmenabkommens als instabil. Eine Durchfahrt bleibe sehr riskant, heißt es aus dem Verband. Für Reeder und Charterer stellt sich damit die Frage, wie schnell und in welchem Umfang sie ihre Routen wieder über die Meerenge führen können – oder ob Ausweichrouten zumindest mittelfristig bestehen bleiben müssen.
Für den Moment überwiegt in der Schifffahrt die Hoffnung, dass die geplante Vereinbarung in Genf die Voraussetzungen für eine nachhaltige Entspannung an einem der neuralgischsten Punkte des globalen Seehandels schafft. Ob und wie schnell sich die Zahl der festliegenden Schiffe reduziert und sich die Risikoeinschätzungen der Versicherer und Verbände anpassen, dürfte entscheidend dafür sein, wann sich der Verkehr durch die Straße von Hormus wieder weitgehend normalisiert.