Nuvion × Visa Direct: Ausbau des Echtzeit-Geldtransfers für Unternehmen in aller Welt

22.06.2026

MIAMI, 22. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Nuvion, die KI-gestützte globale Plattform für Bankgeschäfte und grenzüberschreitende Zahlungen, die auf Fiat-Währungen und Stablecoins basiert und sich an Unternehmen sowie Fintech-Firmen richtet, gab heute eine Zusammenarbeit mit Visa Direct bekannt, um die globalen Echtzeit-Auszahlungsmöglichkeiten für grenzüberschreitend tätige Unternehmen zu stärken.

Nuvion × Visa Direct Logo

Für Unternehmen, die Lieferanten, Auftragnehmer, Kunden und Partner in verschiedenen Märkten verwalten, bleibt der schnelle Geldtransfer eine der größten operativen Herausforderungen. Da der globale Handel immer stärker vernetzt ist, steigen die Erwartungen hinsichtlich Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit kontinuierlich an. Unternehmen wollen nicht mehr tagelang auf den Eingang von Zahlungen warten, wenn ihr Betrieb rund um die Uhr läuft.  

Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wird Nuvion das globale Auszahlungsnetzwerk von Visa Direct in seine Finanzinfrastrukturplattform integrieren und Unternehmen damit schnellere Möglichkeiten bieten, Gelder weltweit auf Karten, Bankkonten und digitale Geldbörsen zu überweisen.

Durch die Kombination der umfassenden Reichweite von Visa Direct mit der einheitlichen Plattform von Nuvion können Unternehmen globale Auszahlungen zusammen mit Mehrwährungskonten, Karten, Devisendienstleistungen und Abwicklungskanälen für Stablecoins über eine einzige Infrastrukturebene verwalten.

Gemeinsam ermöglicht die Partnerschaft:

  • Schnellere globale Auszahlungen auf Karten, Bankkonten und Wallets
  • Auszahlungen in Echtzeit und nahezu in Echtzeit in allen unterstützten Märkten
  • Verbessertes Auszahlungserlebnis für globale Unternehmen
  • Größere Flexibilität für Unternehmen bei der Verwaltung internationaler Finanzgeschäfte

Die Zusammenarbeit spiegelt das gemeinsame Engagement wider, die Komplexität zu reduzieren, die oft mit internationalen Zahlungen einhergeht, und Unternehmen dabei zu unterstützen, Geld schneller und sicherer zu überweisen.

„Globale Unternehmen sollten in einer rund um die Uhr aktiven Wirtschaft nicht tagelang auf Geldtransfers warten müssen", sagte Keisha Clark, CEO von Nuvion. „Durch unsere Partnerschaft mit Visa Direct ermöglichen wir schnellere und besser vernetzte Finanzdienstleistungen für grenzüberschreitend tätige Unternehmen."

„Durch die Partnerschaft mit Nuvion trägt Visa Direct dazu bei, schnellere und einfachere grenzüberschreitende Auszahlungen zu ermöglichen, sodass Unternehmen weltweit Geld mit derselben Geschwindigkeit und Sicherheit bewegen können, die sie auch im Inland erwarten", sagte Olga Ovchinnikova, VP und Leiterin von Visa Direct Europe.

Die Partnerschaft markiert einen weiteren Schritt in Nuvions Mission, ein einheitliches Betriebssystem für den globalen Geldtransfer aufzubauen, das traditionelle Finanzinfrastruktur und moderne Zahlungsnetzwerke zusammenführt, um ambitionierten Unternehmen bei der grenzüberschreitenden Expansion zu helfen.

Informationen zu Nuvion

Nuvion ist eine KI-gestützte globale Plattform für Bankgeschäfte und grenzüberschreitende Zahlungen, die auf Fiat-Währungen und Stablecoins basiert und sich an Unternehmen sowie Fintechs richtet.Mit Bank- und Stablecoin-Konten in mehreren Währungen, globalen Auszahlungen, Kartenausgabe, Stablecoin-gestützter Abwicklung, Compliance-Automatisierung und einer einheitlichen API macht Nuvion das globale Bankgeschäft zu einem einzigen, nahtlosen Erlebnis. Entwickelt für eine Welt, in der Ambitionen Grenzen unmittelbar überwinden.

Logo: https://mma.prnewswire.com/media/2997211/Nuvion_VisaDirect_Logo.jpg

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Bundesrat zieht rote Linie im Schulunterricht: Landessprachen werden zur Bundesaufgabe

15.06.2026

Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.

Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.

Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».

Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.

Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.