Meshy überschreitet 100 Millionen US-Dollar ARR und wächst in weniger als zwei Jahren um das Hundertfache

30.09.2026

Das Unternehmen für multimodale KI-3D-Modelle bringt zudem seine offizielle App für iOS und Android auf den Markt. 3D-Druck-Begeisterte können damit schneller und einfacher 3D-Modelle direkt auf dem Smartphone erstellen.

SILICON VALLEY, Kalifornien, 30. September 2026 /PRNewswire/ -- Meshy, das weltweit führende Unternehmen für multimodale KI-3D-Modelle, hat heute bekannt gegeben, dass sein wiederkehrender Jahresumsatz (Annual Recurring Revenue, ARR) die Marke von 100 Millionen US-Dollar überschritten hat. Das entspricht einem Wachstum um das Hundertfache gegenüber 1 Million US-Dollar in weniger als zwei Jahren und zählt zu den schnellsten Umsatzanstiegen der KI-Branche. Meshy ist damit das erste KI-3D-Unternehmen, das diese Marke erreicht.

As of September 2026, Meshy's annual recurring revenue (ARR) has surpassed $100 million, up 100-fold from $1 million in under two years.

Der Meilenstein krönt eine Phase schnellen Wachstums in allen Bereichen des Geschäfts. Meshy wird heute von mehr als 15 Millionen registrierten Nutzern sowie von über 3.000 Unternehmen und Bildungseinrichtungen weltweit genutzt, die auf der Plattform zusammen mehr als 100 Millionen 3D-Modelle erstellt haben. Die Hälfte der zehn wertvollsten Unternehmen der Welt, gemessen an Börsenwert oder privater Bewertung, zählt zu den Kunden von Meshy, und Teams bei 200 Unternehmen der Fortune Global 500 arbeiten mit Meshy.

Meshy brachte 2023 das weltweit erste öffentlich zugängliche generative KI-Produkt für 3D auf den Markt, begründete damit die Kategorie und führt sie seitdem bei Modellleistung, Nutzerzahl und Umsatz an. In diesem Monat hat das Unternehmen Meshy 7.1 veröffentlicht, das die Geometriegenerierung auf Ultra-4K-Auflösung hebt. Außerdem hat Meshy seine vollständige Alignment-Benchmark-Suite für die Image-to-3D-Generierung als Open Source bereitgestellt. In den Benchmarks für Geometrie und Textur liegt Meshy 7 branchenweit vorn; beim End-to-End-Textur-Alignment erzielt das Modell 5,6 Prozentpunkte mehr als der Durchschnitt der neuesten vergleichbaren Systeme. Die Marke von 100 Millionen US-Dollar zeigt, dass sich das anspruchsvollste Feld der multimodalen KI inzwischen als skaliertes und nachhaltiges Geschäft betreiben lässt. Im Juli 2026 schloss das Unternehmen eine Series-B-Finanzierungsrunde über knapp 400 Millionen US-Dollar bei einer Bewertung von 1,5 Milliarden US-Dollar ab. Es ist die bislang größte Finanzierungsrunde im Bereich KI-3D.

„Dass wir in weniger als zwei Jahren die Marke von 100 Millionen US-Dollar ARR überschritten haben, zeigt, wie stark die Nachfrage nach KI-gestützter 3D-Erstellung wächst", sagt Faye Pan, VP of Growth bei Meshy. „Von Spielestudios und Filmteams bis zu Lehrkräften und 3D-Druck-Begeisterten zu Hause zeigen unsere Kunden, wie breit sich diese Technologie einsetzen lässt und wie viel Potenzial noch vor uns liegt. Wir danken allen Kunden und Creators, die Meshy ihr Vertrauen schenken, um ihre Ideen umzusetzen. Ihre Kreativität und ihre Unterstützung haben diesen Meilenstein möglich gemacht."

Verstehen und Generieren: die Arbeitsteilung hinter dem Wachstum

Meshys Weg von 1 Million auf 100 Millionen US-Dollar ARR fiel in die zwei Jahre, in denen sich Allzweckmodelle so schnell weiterentwickelt haben wie nie zuvor, bis hin zu Veröffentlichungen wie GPT-6 Astra. Beide Entwicklungen hängen zusammen. Frontier-Modelle sind stark im Verstehen, Planen und Programmieren. Meshys diffusionsbasierte Foundation Models sind stark im Generieren: Sie rekonstruieren jedes Detail eines Text-Prompts oder Bildes und machen daraus Assets, die direkt in einer Game Engine oder auf einem 3D-Drucker eingesetzt werden können, in der Regel in weniger als einer Minute. Ein Allzweckmodell weiß, dass ein Gesicht zwei Augen hat. Meshy weiß, wie groß diese Augen genau sein müssen. Im Produktionseinsatz arbeiten beide bereits zusammen: Das räumliche Verständnis von Frontier-Modellen kann Meshys API steuern und so aus einem einzigen Bild eine vollständige 3D-Szene erzeugen. Vor einer Modellgeneration war ein solcher Workflow noch unmöglich.

Die offizielle Meshy-App ist ab sofort verfügbar

Zeitgleich mit dem Meilenstein hat Meshy bekannt gegeben, dass seine offizielle Mobile-App ab sofort für iOS und Android erhältlich ist. Die App basiert auf Meshy 7 und verwandelt Fotos, Skizzen und Texte direkt auf dem Smartphone in vollständig texturierte 3D-Modelle. Sie bietet Druckbarkeitsprüfungen, KI-Reparatur, eine AR-Vorschau und den Export in gängige Industrieformate wie STL, GLB, FBX, OBJ, USDZ und 3MF. Alle Kreationen werden über ein einziges Meshy-Konto zwischen Web und Smartphone synchronisiert. Außerdem können Nutzer Modelle aus der Meshy-Community entdecken und remixen.

Die App macht 3D-Erstellung zugänglicher denn je: Man fotografiert ein Objekt, generiert in etwa einer Minute ein Modell, betrachtet es per AR in realer Größe und schickt es an einen 3D-Drucker. Der gesamte Workflow läuft dabei auf dem Smartphone.

Von „AI for Work" zu „AI for Fun"

Meshys Mission ist ein unbegrenztes Angebot an Spaß, möglich gemacht durch KI. Mora (Multimodal Open-world Real-time Architecture), die kürzlich vorgestellte Forschungsarchitektur des Unternehmens, erzeugt in Echtzeit erkundbare, interaktive Welten. Eine öffentlich spielbare frühe Demo, Mora 1, ist unter mora.fun verfügbar. Meshys erstes KI-natives Spiel, Black Box: Infinite Arsenal, generiert Ausrüstung und Kampfmechaniken aus den Prompts der Spieler und feiert Ende 2026 beim Steam Next Fest sein offizielles öffentliches Debüt. Fast die gesamte Aufmerksamkeit und fast alle Ressourcen der Branche fließen heute in KI für die Arbeit. Meshy gehört zu den ersten Unternehmen, die bereits für die Phase danach entwickeln, und zu den am besten darauf vorbereiteten.

„Ein Großteil der frühen Fortschritte in der KI zielte darauf ab, Menschen effizienter arbeiten zu lassen. Wir sehen eine ebenso spannende Chance darin, Menschen dabei zu helfen, kreativ zu sein, sich auszudrücken und zu spielen", ergänzt Faye Pan. „In Games, Film und interaktiven Welten eröffnet KI neue Möglichkeiten für Kreative ebenso wie für ihr Publikum. Mora gibt einen Ausblick auf diese Zukunft: Welten, die Menschen generieren, erkunden und bespielen können, und das alles in Echtzeit. Unser Ziel ist es, Kreativität und Spiel grenzenlose Möglichkeiten zu eröffnen, und auf diese Vision arbeiten wir Schritt für Schritt hin."

Über Meshy

Meshy entwickelt multimodale Foundation Models für KI-gestützte 3D-Generierung und verwandelt Texte und Bilder in produktionsreife 3D-Assets für Games, Film und 3D-Druck. Das Unternehmen wurde von Ethan Hu gegründet, der am MIT promoviert hat, und zählt weltweit mehr als 15 Millionen registrierte Nutzer. Im Juli 2026 sammelte Meshy in einer Series-B-Runde knapp 400 Millionen US-Dollar bei einer Bewertung von 1,5 Milliarden US-Dollar ein, die bislang größte Finanzierungsrunde im Bereich KI-3D. Weitere Informationen unter meshy.ai.

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Restrukturierung, Stellenabbau, Übernahme: Rieter vollzieht Personalwende im Top-Management

08.10.2026

Beim Winterthurer Textilmaschinenhersteller Rieter kommt es zu einem abrupten Führungswechsel. CEO und Verwaltungsratspräsident Thomas Oetterli gibt beide Ämter per Ende Oktober ab. An die Spitze der Geschäftsführung rückt Anfang November der Branchenkenner Daniel Lippuner, während Carl Illi mit sofortiger Wirkung das Präsidium des Verwaltungsrats übernimmt. Rieter begründet den Schritt damit, dass nach der Umsetzung zentraler strategischer Projekte nun der Zeitpunkt gekommen sei, die Verantwortung in neue Hände zu legen.

Lippuner gilt als ausgewiesener Experte für Spinnmaschinen, Garnverarbeitung und Textilkomponenten. Er leitete früher den Textilmaschinenhersteller Saurer und zuvor den Bereich Oerlikon Textile Components. Zudem ist er Verwaltungsratspräsident und Miteigentümer von Heberlein Technology und damit weiterhin eng in der Chemiefaserindustrie verankert. Illi gehört dem Rieter-Verwaltungsrat seit 2017 an und wird vom Unternehmen ebenfalls als Textilexperte charakterisiert. Er soll das Präsidium mindestens bis zur nächsten Generalversammlung führen.

Oetterli, Jahrgang 1969 und früher Chef des Lift- und Rolltreppenherstellers Schindler, war im März 2023 zu Rieter geholt worden, um den bereits damals kriselnden Maschinenbauer zu stabilisieren. Noch im selben Jahr lancierte er das Performance-Programm «Next Level», das ein massives Kostensenkungs- und Restrukturierungspaket umfasst. Der Plan sah unter anderem vor, bis 2025 rund 1400 Vollzeitstellen vorwiegend in Deutschland, der Schweiz und weiteren europäischen Ländern abzubauen und Standorte zu konsolidieren. Parallel dazu übernahm Rieter im Februar die Textilmaschinensparte Barmag von OC Oerlikon, was mit einem deutlichen Anstieg der Verschuldung einherging.

Trotz dieser einschneidenden Massnahmen blieb die erhoffte Trendwende aus. Die Amtszeit Oetterlis war von einem ausserordentlich schwachen Marktumfeld mit anhaltender Nachfrageschwäche geprägt. 2024 hatte er zusätzlich das Präsidium des Verwaltungsrats übernommen – ein Doppelmandat, das den Aktionären ursprünglich als Übergangslösung zur konsequenten Umsetzung von «Next Level» verkauft worden war. Grösster Anteilseigner bei Rieter ist der Schweizer Industrielle Peter Spuhler mit einem Anteil von 33,1 Prozent; er sitzt ebenfalls im Verwaltungsrat. Der Führungswechsel in Winterthur folgt zeitlich auf eine ebenfalls angekündigte Neubesetzung an der Spitze von Stadler Rail, einem weiteren Unternehmen, an dem Spuhler die Kontrolle hält.