MDT stellt das Hochfrequenz-Magnetometer HFM2905 zur Echtzeitanalyse magnetischer Signale vor

14.07.2026

– Bandbreite von DC bis 1,6 MHz, analoger BNC-Ausgang und einstellbare Signalaufbereitung zur Messung hochfrequenter Magnetfelder

ZHANGJIAGANG, China, 14. Juli 2026 /PRNewswire/ -- MultiDimension Technology Co., Ltd. (MDT), ein führender Anbieter von Magnetsensoren und Pionier der Technologie des magnetischen Tunnelwiderstands (TMR), stellte heute das Hochfrequenz-Magnetometer HFM2905 vor. Das HFM2905 ergänzt die für niederfrequente Magnetfeldmessungen optimierte USB-Magnetometer-Serie von MDT und erlaubt die Beobachtung und Analyse hochfrequenter magnetischer Signale in Echtzeit. Durch die Kombination einer großen Bandbreite, eines analogen Ausgangs sowie einer integrierten Signalaufbereitung in einem kompakten, USB-betriebenen Messgerät bietet das HFM2905 eine ideale Messlösung für Forschung und Entwicklung im Elektronikbereich, Laboruntersuchungen sowie industrielle Prüfungen.

MultiDimension Technology Co., Ltd. Logo. (PRNewsFoto/MultiDimension Technology Co., Ltd.)

Im Gegensatz zu herkömmlichen Niederfrequenz-Magnetometern misst das HFM2905 Magnetfeldsignale von DC bis 1,6 MHz präzise, sodass Ingenieure schnell wechselnde Magnetfeldverläufe erfassen können, die sich mit herkömmlichen Magnetmessgeräten nur schwer beobachten lassen. Die Sonde verfügt über einen standardmäßigen analogen BNC-Ausgang und kann zur Echtzeitanalyse von Wellenform, Frequenz und Amplitude des Magnetfeldsignals direkt an ein Oszilloskop oder ein Datenerfassungssystem (DAQ) angeschlossen werden.

Das HFM2905 verdeutlicht die besonderen Vorteile der TMR-Magnetsensorik von MDT, indem es eine große Messbandbreite mit hoher Empfindlichkeit gegenüber schwachen Magnetfeldern kombiniert, sodass sich schnell wechselnde magnetische Signale präzise in Echtzeit analysieren lassen.

Das HFM2905 verfügt über wählbare Einstellungen für Verstärkung und Tiefpassfilter, um Messungen für ein breites Spektrum an Signalamplituden und Frequenzen zu optimieren. Die Sonde wird direkt über einen Standard-USB-Anschluss mit Strom versorgt und benötigt kein externes Netzteil, sodass sie schnell und unkompliziert in Betrieb genommen werden kann. Eine spezielle Kalibriervorrichtung mit integrierter Präzisionsstreifenleitung und integriertem Stromwandler (CT) ermöglicht die Kalibrierung vor Ort, um Messgenauigkeit sowie metrologische Rückführbarkeit sicherzustellen.

Das HFM2905 eignet sich ideal für die Entwicklung von Schaltnetzteilen und Leistungselektronik, die Analyse von Motorantrieben, die Charakterisierung von Transformatoren und Induktivitäten, die EMI/EMV-Fehlersuche, die Forschung zur drahtlosen Energieübertragung, automatische Prüfsysteme, Laboruntersuchungen, die Hochschullehre sowie weitere Anwendungen, die eine Echtzeitmessung hochfrequenter Magnetfelder erfordern.

Hauptmerkmale

  • Hochfrequenz-Magnetfeldmessung mit einer Bandbreite von DC bis 1,6 MHz.
  • Misst Magnetfeldamplituden von 0,1 bis 2 Gauss.
  • Standardmäßiger analoger BNC-Ausgang zum direkten Anschluss an Oszilloskope und DAQ-Systeme.
  • Wählbare Tiefpassfilter mit 1 kHz, 100 kHz und 1,6 MHz.
  • Fünf Verstärkungsstufen: 1×, 2×, 5×, 10× und 20×.
  • Betrieb über USB ohne externes Netzteil.
  • Spezielle Kalibriervorrichtung mit Präzisionsstreifenleitung und Stromwandler für die Kalibrierung vor Ort.
  • Kompakte, tragbare Bauweise für Labor- und Feldmessungen.

Informationen zu MDT

MultiDimension Technology wurde 2010 in Zhangjiagang in der chinesischen Provinz Jiangsu gegründet und unterhält Niederlassungen in Shenzhen, Chengdu und Ningbo (China), Singapur, Tokio (Japan) sowie San Jose (Kalifornien, USA). MDT hat ein einzigartiges Portfolio an geistigem Eigentum aufgebaut und verfügt über eigene, hochmoderne TMR-Fertigungsanlagen, die eine Serienproduktion leistungsstarker und kostengünstiger TMR-Magnetsensoren ermöglichen, um auch die anspruchsvollsten Anwendungsanforderungen zu erfüllen. Unter der Leitung seines zentralen Managementteams aus herausragenden Experten sowie erfahrenen Fachleuten für Magnetsensortechnologie und Ingenieurdienstleistungen setzt sich MDT dafür ein, Mehrwert für seine Kunden zu schaffen und ihren Erfolg sicherzustellen. Weitere Informationen zu MDT finden Sie auf http://www.multidimensiontech.com.

Medienkontakte

MDT-Vertriebsabteilung, sales@dowayusa.com, sales@dowaytech.com

Tel.: +1-650-275-2318 (USA), +86-189-3612-1156 (China)

 

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Bundesrat zieht rote Linie im Schulunterricht: Landessprachen werden zur Bundesaufgabe

15.06.2026

Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.

Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.

Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».

Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.

Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.