Mastercam 2027 legt den Schwerpunkt auf Bewegungsqualität, Automatisierung und Effizienz bei der Einrichtung

02.07.2026

TOLLAND, Connecticut, 2. Juli 2026 /PRNewswire/ -- CNC Software, LLC hat Mastercam 2027, die neueste Version seiner CAD/CAM-Plattform, veröffentlicht. Im Mittelpunkt dieser Version stehen Verbesserungen bei der Bewegungsqualität, der Automatisierung und den Einrichtungsabläufen, um Herstellern dabei zu helfen, die Programmierzeit zu verkürzen, die Teilequalität zu verbessern und die Prozesssicherheit zu erhöhen. 

Mastercam 2027

Mastercam 2027 wurde für reale Produktionsumgebungen entwickelt und bietet Verbesserungen in den Bereichen Entgraten, mehrachsige Bearbeitung und Fräs-Dreh-Arbeiten. Damit können Betriebe den manuellen Programmieraufwand reduzieren und gleichzeitig Präzision und Kontrolle gewährleisten. 

Zu den wichtigsten Neuerungen zählen verbesserte Werkzeugbahnbewegungen mit sanfteren Übergängen und automatischer Bearbeitungsrichtung, erweiterte Entgratungsfunktionen mit besserer Kontrolle über die Bearbeitung komplexer Kanten sowie optimierte mehrachsige Werkzeugbahnen für die effiziente Bearbeitung komplexer Geometrien. Zusammen tragen diese Verbesserungen zu einer schnelleren Programmierung und zu einheitlicheren Ergebnissen von Werkstück zu Werkstück bei.

Mit diesem Release werden außerdem eine neu gestaltete Einrichtungsoberfläche für die Fräs-Dreh-Bearbeitung sowie aktualisierte Arbeitsabläufe für die Maschinenkonfiguration eingeführt, um die Einrichtung zu optimieren und das Fehlerrisiko zu verringern, bevor es in die Fertigung gelangt. Verbesserungen bei den Werkzeugdefinitionen und der Simulationsgenauigkeit sorgen für eine bessere Kollisionserkennung und erhöhen das Vertrauen in den generierten Code.

Je nach Komplexität der Teile und dem Reifegrad der Arbeitsabläufe können Betriebe messbare Verbesserungen bei der Programmierleistung, eine schnellere Überprüfung der Rüstung sowie weniger vermeidbare Fehler erzielen. Diese Verbesserungen können dazu beitragen, die Programmierkapazität zu erhöhen und die Durchlaufzeiten zu verkürzen, ohne dass zusätzliches Personal eingestellt werden muss. 

Mastercam 2027 erweitert zudem den Zugang zu Innovationen über Mastercam CONNECT. CONNECT-Kunden haben Zugang zur Beta-Version der Mastercam EverPath-Technologie, die ein Programmiererlebnis der nächsten Generation mit einem einheitlichen Arbeitsablauf, intelligenter Automatisierung und Werkzeugweg-Aktualisierungen in Echtzeit bietet. Im Rahmen der Beta-Version sind sieben neue Werkzeugwege enthalten, die dazu beitragen, wiederkehrende Eingaben zu reduzieren und die Konsistenz bei der Programmierung zu verbessern. 

Darüber hinaus bietet Mastercam 2027 bereits bei der Markteinführung eine umfassendere Sprachunterstützung sowie kontinuierliche Verbesserungen der Systemzuverlässigkeit, um die weltweite Verbreitung zu fördern.

Mastercam 2027 ist ab dem 1. Juli 2026 erhältlich.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Melanie Frenkel, leitende Mediendirektorin, Berkeley Communications, Telefon: 760.421.7719 oder per E-Mail an Melanie.Frenkel@berkeleypr.com.

Informationen zu Mastercam 

Mastercam, ein Unternehmen der Sandvik-Gruppe, ist die weltweit führende CAD/CAM-Software für die Fertigung und wird weltweit von über 450.000 Anwendern geschätzt. Seit 1983 unterstützen wir Betriebe jeder Größe dabei, auch die schwierigsten Herausforderungen in der Zerspanung zu meistern – von bahnbrechenden Entwicklungen in der Luft- und Raumfahrt bis hin zu lebensrettenden medizinischen Bauteilen. Mit unermüdlicher Innovation, weltweitem Support und einem starken Engagement für die Ausbildung verwandelt Mastercam Komplexität in Selbstvertrauen. Mastercam: Herausforderung angenommen. Erfahren Sie mehr unter www.mastercam.com und folgen Sie uns auf LinkedIn. Diskutieren Sie mit unter #mastercam.

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AmiGo-Projekt: Autonome Postautos sollen ab 2027 fahrerlos fahren

15.06.2026

Postauto treibt den Einsatz autonomer Fahrzeuge in der Ostschweiz voran und bereitet nach eigenen Angaben Europas grösstes Robo-Taxi-Netz vor. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat dem Unternehmen eine Ausnahmebewilligung erteilt, damit die speziell ausgerüsteten E-Autos im St. Galler Rheintal sowie in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden automatisch verkehren dürfen. Seit dem 1. Juni sind die Fahrzeuge in einem rund 80 Quadratkilometer grossen Gebiet unterwegs – vorerst noch zu Testzwecken und mit Sicherheitsfahrerinnen und -fahrern an Bord.

Herzstück des Projekts ist die Flotte von bis zu 25 sogenannten "AmiGo"-Fahrzeugen, die im Endausbau mit Automatisierungsgrad Level 4 fahren sollen. Postauto kooperiert dafür mit Apollo Go, der Robotaxi-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu. Die Fahrzeuge werden im typischen Postauto-Gelb lackiert und elektrisch betrieben. Während der Testphase dürfen die Sicherheitsfahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen; sie können jedoch jederzeit eingreifen, wenn die Situation es erfordert – etwa an unübersichtlichen Verzweigungen oder bei forsch auftretendem Gegenverkehr.

Im Alltagstest auf einer festgelegten Route in Altstätten (SG) zeigt sich das System laut Projektbeteiligten bereits weitgehend stabil, auch wenn der Fahrkomfort in Kurven noch nicht an einen menschlichen Chauffeur heranreicht. Auffällig ist das sehr defensive Verhalten, etwa vor Fussgängerstreifen, wo das Fahrzeug früh abbremst, selbst wenn sich Personen noch in einiger Entfernung befinden. Gesteuert wird der Betrieb zusätzlich aus einer Leitstelle, in der Operatorinnen und Operatoren die Fahrten überwachen und bei Bedarf aus der Ferne eingreifen können.

Der reguläre Betrieb mit fahrerlosen Fahrzeugen ist ab 2027 vorgesehen. Postauto plant, dass Fahrgäste in der Region ihre autonome Fahrt dann probeweise per App buchen können. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger sieht im automatisierten Fahren eine grosse Chance und spricht dem Projekt das Potenzial eines "Gamechangers" zu. Es ist nicht der erste Versuch mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Schweiz, aber nach Umfang und Einsatzgebiet der bislang weitreichendste. Die Technologie soll schrittweise verfeinert und insbesondere für ländliche Regionen erprobt werden, in denen flexible, bedarfsgesteuerte Angebote die bestehende Grunderschliessung ergänzen könnten.