CHICAGO, 7. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Die Kibar Americas Group, ein führender Anbieter von flachgewalzten Aluminiumprodukten in Nordamerika und eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des in der Türkei ansässigen Unternehmens Assan Alüminyum, hat Derek Keddy zum Präsidenten ihres Geschäftsbereichs „North America Rolling" ernannt. Keddy wird die weitere Wachstumsstrategie des Unternehmens vorantreiben und den Ausbau des Betriebs nach der kürzlich erfolgten Übernahme der Aluminiumfolienproduktionsanlage in Fairmont, West Virginia, durch Kibar Americas unterstützen.

Mit mehr als 25 Jahren Führungserfahrung in den Bereichen Aluminium, Fertigung und Energie kann Keddy auf eine nachweisliche Erfolgsbilanz bei der Steigerung der Unternehmensleistung, der Optimierung der betrieblichen Abläufe und der Förderung des strategischen Wachstums zurückblicken. Im Laufe seiner Karriere war er bei globalen Unternehmen für die Finanzstrategie, den kaufmännischen Betrieb, Initiativen zur Unternehmensumgestaltung, Fusionen und Übernahmen sowie umfangreiche Investitionsprogramme verantwortlich.
Zuletzt hatte Keddy Führungspositionen bei Novelis inne, wo er für die Steigerung der Rentabilität, Wachstumsinitiativen, die operative Leistung sowie bedeutende Investitionsprojekte in ganz Nordamerika verantwortlich war. Zudem hat er eine Schlüsselrolle bei der Integration groß angelegter Übernahmen sowie bei der Leitung komplexer Unternehmen mit einem Jahresumsatz in Milliardenhöhe gespielt.
„Dereks Ernennung spiegelt unser langfristiges Engagement in Nordamerika und unseren Bestreben wider, eine stärkere Aluminiumplattform in der Region aufzubauen", sagte Göksal Güngör, Vorsitzender der Kibar Americas Group. „Wir sind zuversichtlich, dass er dazu beitragen wird, diese nächste Wachstumsphase voranzutreiben."
„Wir freuen uns, Derek in einer so wichtigen Phase unseres Wachstums bei Kibar Americas willkommen zu heißen", sagte Atilla Cetinel, COO der Kibar Americas Group, „Sein fundiertes Branchenwissen, seine Führungserfahrung und seine strategische Weitsicht werden von unschätzbarem Wert sein, wenn wir unsere Präsenz in Nordamerika ausbauen und mit unserem Standort in Fairmont ein neues Kapitel aufschlagen."
Die Übernahme des Werks in Fairmont stellt einen bedeutenden Meilenstein für Kibar Americas dar, da das Unternehmen damit seine Produktionspräsenz ausbaut und seine Position auf dem nordamerikanischen Aluminiummarkt stärkt. Das Werk bereitet sich derzeit auf die Inbetriebnahme vor und verfolgt ehrgeizige Pläne, die Produktion in der zweiten Jahreshälfte hochzufahren, um der wachsenden Kundennachfrage gerecht zu werden.
Keddy, der für seinen kooperativen Führungsstil und seine fundierte betriebswirtschaftliche und operative Expertise bekannt ist, wird eine Schlüsselrolle bei der erfolgreichen Eröffnung des Fairmont-Hotels spielen und gleichzeitig die langfristigen Wachstumsziele von Kibar Americas vorantreiben.
Keddy hat einen Bachelor of Commerce vom University College Dublin in Irland und einen Executive MBA von der Goizueta Business School der Emory University.
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In der Schweiz entscheiden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am Sonntag über eine weitreichende Begrenzung der Bevölkerungszahl. Zur Abstimmung steht eine Volksinitiative der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), die den Bestand des Landes bis 2050 auf höchstens zehn Millionen Einwohner festschreiben will. Derzeit leben rund 9,1 Millionen Menschen in der Alpenrepublik, darunter etwa 340.000 Deutsche. Die Auszählung der Stimmen beginnt mittags um 12.00 Uhr, Beobachter rechnen mit einem knappen Resultat.
Die SVP, stärkste Kraft im Schweizer Parlament, vermarktet ihren Vorstoß als «Nachhaltigkeitsinitiative». Sie verspricht, mit einer Begrenzung der Zuwanderung Probleme wie Staus auf den Straßen, überfüllte Busse und Bahnen, Wohnungsknappheit, hohe Mieten und steigende Kriminalität in den Griff zu bekommen. Ab einer Schwelle von 9,5 Millionen Einwohnern müsste die Politik nach dem Willen der Initianten konkrete Maßnahmen ergreifen, etwa die Asylvergabe einschränken und den Familiennachzug begrenzen. Nach heutigen Prognosen könnte diese Marke in den 2030er-Jahren erreicht werden.
Reichen diese Einschränkungen nicht aus, sieht die Initiative als weitere Option die Kündigung der vertraglich geregelten Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union vor. Das Abkommen ermöglicht Bürgern aus EU-Staaten bislang einen vergleichsweise einfachen Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt. Eine Aufkündigung hätte nicht nur Konsequenzen für Fachkräfte aus der EU, sondern könnte auch das Verhältnis zum wichtigsten Handelspartner des Landes belasten. Für Deutsche würde ein Ja zur Initiative den Weg zum Arbeiten und Leben in der Schweiz deutlich verkomplizieren.
Bundesrat und Regierungsparteien – mit Ausnahme der SVP – lehnen die Vorlage geschlossen ab. Die Regierung warnt davor, dass ein starrer Bevölkerungsdeckel strukturelle Probleme wie Fachkräftemangel und gesellschaftliche Überalterung nicht löse. Justizminister Beat Jans bezeichnete die Initiative als «leeres Versprechen» und verwies darauf, dass sie neue Unsicherheiten schaffe, ohne die Ursachen von Engpässen auf dem Wohnungs- und Infrastrukturmarkt anzugehen. Umfragen signalisierten lange eine Mehrheit für die Vorlage, zuletzt deutete sich jedoch eine Trendwende an. Angesichts früherer Volksabstimmungen, bei denen die tatsächlichen Ergebnisse zum Teil deutlich von den Erhebungen abwichen, bleibt der Ausgang jedoch offen.