JCtrans auf der FIATA 2026: Digitale Lösungen und globale Verbindungen

14.10.2026

Wie können Spediteure ihre digitalen Kompetenzen stärken, neue Geschäftsmöglichkeiten erschließen und vertrauensvolle Partnerschaften über Grenzen hinweg aufbauen?

MAILAND, 14. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Diese Fragen standen im Mittelpunkt des FIATA-Weltkongresses 2026, der vom 6. bis 9. Oktober in Mailand, Italien, unter dem Motto „Empowering Global Logistics" stattfand. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der FIATA brachte der Kongress Fachleute aus der gesamten globalen Logistikbranche zusammen.

Als Partner des Kongresses präsentierte JCtrans die Leistungsfähigkeit seiner digitalen Plattform, tauschte Brancheneinblicke aus und knüpfte Kontakte zu Speditionsverbänden in verschiedenen Märkten. Gründer und CEO Jacy Qiu teilte seine Ansichten zu Lieferkettenresilienz, Digitalisierung und internationaler Zusammenarbeit.

JCtrans CEO JACY QIU presents at FIATA 2026 Roundtable on digital trust for freight forwarding. (Photo courtesy of JCtrans)

Welche digitalen Lösungen hat JCtrans zur FIATA 2026 mitgebracht?

JCtrans hob seine Plattformdienste für Geschäftsanbahnung, Unternehmensverifizierung, Risikoschutz und Transaktionsunterstützung hervor und demonstrierte, wie digitale Tools den täglichen Betrieb und die internationale Geschäftsentwicklung von Spediteuren unterstützen können.

Eine wichtige Neuerung ist Data Compass, das im September 2026 als Teil der erweiterten Mitgliedschaftsvorteile von JCtrans eingeführt wurde. Durch die Zusammenführung wichtiger Kennzahlen zur Geschäftsentwicklung in einer einzigen Ansicht hilft es Spediteuren, die Plattformaktivitäten zu überwachen, Verbesserungspotenziale zu identifizieren und fundiertere Geschäftsentscheidungen zu treffen.

Diese Fähigkeiten spiegeln den Fokus von JCtrans wider, Spediteuren dabei zu helfen, Geschäftsdaten besser zu nutzen, Vertrauen zu potenziellen Partnern aufzubauen und Zugang zu Marktchancen zu erhalten.

Wie stärkt JCtrans die globalen Branchenverbindungen?

Während des Kongresses knüpfte JCtrans Kontakte zu Speditionsverbänden, darunter ALSEA COMO und FEDESPEDI in Italien, BIFA in Großbritannien, CIFA in China und EFFSAA in Äthiopien. Durch diesen Austausch wurden Möglichkeiten geschaffen, Branchenperspektiven zu teilen, die Marktbedürfnisse besser zu verstehen und potenzielle Bereiche für eine internationale Zusammenarbeit zu erkunden.

In seinen Ausführungen hob Jacy Qiu die Bedeutung von Vorbereitung, verlässlichen Informationen und vertrauenswürdigen Partnerschaften hervor, um Spediteuren zu helfen, die Unsicherheiten in der Lieferkette zu bewältigen. Die Digitalisierung kann zwar den Informationsaustausch und die Entscheidungsfindung in Unternehmen verbessern, doch professionelles Urteilsvermögen und Zusammenarbeit bleiben unerlässlich für die Bewältigung komplexer logistischer Herausforderungen.

Durch die Teilnahme an der FIATA 2026 brachte JCtrans digitale Lösungen, Brancheneinblicke und internationale Verbindungen zusammen. Das Unternehmen wird seine Plattformdienste weiterentwickeln und die Beziehungen innerhalb der globalen Speditionsbranche stärken, um Unternehmen bei der Bewältigung von Marktveränderungen und der Erschließung grenzüberschreitender Möglichkeiten zu unterstützen.

Medienkontakt: marketing@jctrans.com

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Restrukturierung, Stellenabbau, Übernahme: Rieter vollzieht Personalwende im Top-Management

08.10.2026

Beim Winterthurer Textilmaschinenhersteller Rieter kommt es zu einem abrupten Führungswechsel. CEO und Verwaltungsratspräsident Thomas Oetterli gibt beide Ämter per Ende Oktober ab. An die Spitze der Geschäftsführung rückt Anfang November der Branchenkenner Daniel Lippuner, während Carl Illi mit sofortiger Wirkung das Präsidium des Verwaltungsrats übernimmt. Rieter begründet den Schritt damit, dass nach der Umsetzung zentraler strategischer Projekte nun der Zeitpunkt gekommen sei, die Verantwortung in neue Hände zu legen.

Lippuner gilt als ausgewiesener Experte für Spinnmaschinen, Garnverarbeitung und Textilkomponenten. Er leitete früher den Textilmaschinenhersteller Saurer und zuvor den Bereich Oerlikon Textile Components. Zudem ist er Verwaltungsratspräsident und Miteigentümer von Heberlein Technology und damit weiterhin eng in der Chemiefaserindustrie verankert. Illi gehört dem Rieter-Verwaltungsrat seit 2017 an und wird vom Unternehmen ebenfalls als Textilexperte charakterisiert. Er soll das Präsidium mindestens bis zur nächsten Generalversammlung führen.

Oetterli, Jahrgang 1969 und früher Chef des Lift- und Rolltreppenherstellers Schindler, war im März 2023 zu Rieter geholt worden, um den bereits damals kriselnden Maschinenbauer zu stabilisieren. Noch im selben Jahr lancierte er das Performance-Programm «Next Level», das ein massives Kostensenkungs- und Restrukturierungspaket umfasst. Der Plan sah unter anderem vor, bis 2025 rund 1400 Vollzeitstellen vorwiegend in Deutschland, der Schweiz und weiteren europäischen Ländern abzubauen und Standorte zu konsolidieren. Parallel dazu übernahm Rieter im Februar die Textilmaschinensparte Barmag von OC Oerlikon, was mit einem deutlichen Anstieg der Verschuldung einherging.

Trotz dieser einschneidenden Massnahmen blieb die erhoffte Trendwende aus. Die Amtszeit Oetterlis war von einem ausserordentlich schwachen Marktumfeld mit anhaltender Nachfrageschwäche geprägt. 2024 hatte er zusätzlich das Präsidium des Verwaltungsrats übernommen – ein Doppelmandat, das den Aktionären ursprünglich als Übergangslösung zur konsequenten Umsetzung von «Next Level» verkauft worden war. Grösster Anteilseigner bei Rieter ist der Schweizer Industrielle Peter Spuhler mit einem Anteil von 33,1 Prozent; er sitzt ebenfalls im Verwaltungsrat. Der Führungswechsel in Winterthur folgt zeitlich auf eine ebenfalls angekündigte Neubesetzung an der Spitze von Stadler Rail, einem weiteren Unternehmen, an dem Spuhler die Kontrolle hält.