IAA MOBILITY 2027: Anmeldung gestartet - Buchungsrekord - Mehr als die Hälfte der Flächen bereits potenziell belegt

07.07.2026

MÜNCHEN, 7. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Die Anmeldung zur IAA MOBILITY 2027 ist heute offiziell gestartet. Das Interesse der internationalen Mobilitätsbranche bleibt ungebrochen hoch: Bereits vor dem regulären Anmeldestart verzeichnet die IAA MOBILITY einen Interessenrekord. Mehr als 100 Unternehmen haben sich vorab als Rebooker registriert, womit über ein Jahr vor dem Termin (7. bis 12. September 2027) bereits 53 Prozent aller Flächen der IAA MOBILITY (Innenstadt und Messegelände) potenziell belegt sind.  

In line with its strategic focus, IAA MOBILITY 2027 has unveiled a new key visual. The design emphasizes the event's mission to focus not on individual vehicles, but on an interconnected mobility ecosystem.

„Der hohe Anteil an bereits jetzt registrierten Rebookern zeigt: Unser Konzept aus IAA Summit und IAA Open Space stößt auf großes Interesse", sagt VDA-Geschäftsführer Jürgen Mindel. „Das schafft die Grundlage dafür, dass die IAA MOBILITY ihre Rolle als die weltweit führende Plattform für Mobilität, Nachhaltigkeit und Tech weiter ausbaut."

Hochkarätiges Teilnehmerfeld über alle Sektoren

Zu den vorregistrierten Unternehmen zählen u.a. AUDI, AUMOVIO, BMW, CATL, Changan Automobile, Ford, Google, Horizon Robotics, Horse Powertrain, Hyundai Motors, Mahle, Mercedes-Benz, Polestar, Porsche, Riese & Müller, SAP, Schaeffler Technologies, Sonatus, smart, VW, XPENG und ZF. 

Mathias Geisen, Vorstandsmitglied bei Mercedes-Benz betont: „Als Erfinder des Automobils prägen wir seit 140 Jahren die Mobilität – daher ist die Teilnahme an der IAA MOBILITY einfach Teil unserer DNA."

„Unser größter Erfolg im Rahmen der IAA MOBILITY war der Beweis, dass hochwertige E-Bikes und Cargo-Bikes einen selbstverständlichen und angesehenen Platz auf einer Mobilitätsmesse einnehmen – einer Messe, die traditionell von der Automobilindustrie dominiert wird. ", sagt Dr. Sandra Wolf, CEO des Fahrradherstellers Riese & Müller. 

„Die IAA MOBILITY 2025 war für Schaeffler ein fantastisches Erlebnis. Der direkte Austausch mit unseren Kunden lieferte uns wichtige Erkenntnisse und festigte die starken Partnerschaften, die wir aufgebaut haben.", sagt Matthias Zink, CEO Powertrain & Chassis der Schaeffler Group.

Hohe Ausstellerzufriedenheit in 2025 

Die Beliebtheit der IAA MOBILITY zeigt sich zudem durch die gestiegene Weiterempfehlungswahrscheinlichkeit unter den Ausstellern. 83 Prozent der befragten Aussteller würden die IAA MOBILITY "ganz bestimmt" oder "wahrscheinlich" anderen Ausstellern zur Teilnahme weiterempfehlen (2023: 72 Prozent). 

„Als Veranstalter sehen wir uns durch diese äußerst positive Entwicklung in unserer Konzeptstrategie vollkommen bestätigt. Auch in der Gesamtbewertung durch die Aussteller erzielte die IAA MOBILITY 2025 eine Positiv-Bewertung von 96 Prozent. Unsere Aussteller haben ihre IAA-Teilnahme in München als "ausgezeichnet", "sehr gut" oder "gut" bewerten", sagt VDA-Geschäftsführer Jürgen Mindel.

Starke Leistung der IAA MOBILITY 2025 – und Planungssicherheit bis 2031

Bei der IAA MOBILITY 2025 hatten 750 Aussteller aus 37 Ländern ihre Innovationen präsentiert. Über 350 Weltpremieren wurden vorgestellt. Der Anteil ausländischer Aussteller betrug 57 Prozent. Die größten Anteile davon aus China, Südkorea, Österreich, Italien sowie den USA. Die hohe Internationalität spiegelte sich auch bei den Besuchern wider: Der internationale Anteil der Gesamtbesucher lag bei rund 24 Prozent. 

Zudem bleibt die IAA MOBILITY bis mindestens 2031 in München. Nachdem die IAA MOBILITY sich mit ihrem neuen Konzept äußerst erfolgreich in München etablierte, wurde die erfolgreiche Zusammenarbeit des Verbands der Automobilindustrie (VDA) und der Messe München vertraglich bis ins Jahr 2031 fixiert. 

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Zuwanderung, Wohnungsnot, Arbeitskräfte: Schweiz stimmt über Bevölkerungslimit ab

15.06.2026

Die Schweiz stimmt an diesem Wochenende über eine der umstrittensten Initiativen der vergangenen Jahre ab: „Keine 10-Millionen-Schweiz!“. Der Vorstoß der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), auch bekannt als Schweizerische Volkspartei oder Swiss People's Party, sieht vor, die ständige Wohnbevölkerung des Landes bis 2050 auf maximal zehn Millionen Menschen zu begrenzen. Nach ersten Hochrechnungen tendieren die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dazu, die Initiative abzulehnen – ein Ergebnis, das im Vorfeld keineswegs sicher schien.

Die Initiative, die in der Verfassung verankert werden soll, würde den Bund verpflichten, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sobald die Bevölkerung 9,5 Millionen erreicht. Die Schweiz zählte Ende 2025 bereits gut 9,1 Millionen Einwohner – rund 1,7 Millionen mehr als 2002. Haupttreiber des Wachstums ist die Zuwanderung. Rund 28% der im Land lebenden Menschen besitzen keinen Schweizer Pass. Viele stammen aus EU-Staaten wie Italien, Deutschland und Portugal, hinzu kommen Personen aus Drittstaaten, darunter Asylsuchende.

Unterstützer der Initiative argumentieren, das Land stoße an seine Belastungsgrenzen. Sie verweisen auf steigende Mieten, überlastete Verkehrswege, Staus sowie eine als problematisch wahrgenommene Entwicklung bei Gewalt und Kriminalität, die sie mit einer höheren Zuwanderung verknüpfen. Ziel sei es laut Kampagnenmotto, „zu bewahren, was wir lieben“. Die SVP wirbt mit auffälligen Aufklebern, Fahnen und Plakaten in Nationalfarben, um eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums als Schutz der Lebensqualität zu präsentieren.

Gegen die Initiative stellen sich der Bundesrat, das Parlament, die Kantone sowie die meisten übrigen großen Parteien, gestützt von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften. Sie warnen, ein starres Bevölkerungs- und damit faktisches Zuwanderungslimit könne den bereits bestehenden Arbeitskräftemangel verschärfen. Laut Bundesamt für Statistik waren im ersten Quartal 2026 rund 1,87 Millionen ausländische Erwerbstätige in der Schweiz beschäftigt. Etwa vier von fünf kamen aus EU- oder EFTA-Staaten oder dem Vereinigten Königreich, der Rest aus Drittstaaten. Viele arbeiten in Bereichen wie Gesundheitswesen, Bau und Gastgewerbe – Sektoren, die stark auf Personal aus dem Ausland angewiesen sind.

Ein weiterer Konfliktpunkt ist das Verhältnis zur Europäischen Union. Die Initiative sieht vor, dass die Schweiz in letzter Konsequenz das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der EU kündigen müsste, sollte die Obergrenze sonst nicht zu halten sein. Gegner befürchten, dies könnte die bilateralen Beziehungen und den Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt belasten. Befürworter halten dem entgegen, nur mit klaren quantitativen Vorgaben lasse sich der Druck auf Wohnungsmarkt, Infrastruktur und öffentliche Dienste nachhaltig begrenzen.

Parallel zur Abstimmung über die 10-Millionen-Grenze entscheiden die Stimmberechtigten auch über eine Verschärfung des Zivildienstgesetzes. Im Fokus der innenpolitischen Debatte steht jedoch vor allem die Frage, wie die Schweiz Wachstum, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt künftig austarieren will. Das Ergebnis der Volksabstimmung dürfte zwar die Initiative selbst klären, die Grundsatzdiskussion über Zuwanderung, Arbeitskräftebedarf und Lebensqualität in der Alpenrepublik jedoch kaum beenden.