SHANGHAI, 17. September 2026 /PRNewswire/ -- Auf der HUAWEI CONNECT 2026 stellte David Wang, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und rotierender Vorsitzender von Huawei, in seiner Keynote offiziell den OceanStor M900 Context Memory Storage vor. Das Produkt wurde für KI-Inferenz in Hyperscale-Rechenzentren entwickelt und stellt SuperPoDs einen vollständig gemeinsam genutzten Speicherbereich zur Verfügung, der eine Kapazität im PB-Bereich und eine Leistung im TB/s-Bereich bietet. Dies markiert einen Wandel in der KI-Infrastruktur weg von einem rechenzentrierten Modell hin zu einer engen Zusammenarbeit zwischen Rechenleistung, Netzwerk und Speicher. Dies wird dazu beitragen, die Rechenleistung von SuperPoDs voll auszuschöpfen.
2026 hat sich der Übergang der KI von technologischen Durchbrüchen hin zur groß angelegten Implementierung beschleunigt. KI-Anwendungen haben sich von Chatbots zu Agenten weiterentwickelt, die in der Lage sind, komplexe Aufgaben autonom zu erledigen. Diese Agenten finden in kritischen Sektoren breite Anwendung und markieren den Beginn des Zeitalters der agentenbasierten KI.
Da große Modelle auf eine Größenordnung von 10 Billionen Parametern anwachsen, werden SuperPoDs zur optimalen Wahl für die KI-Infrastruktur. Gängige große Modelle unterstützen bereits Kontextfenster mit mehr als einer Million Tokens; Multi-Turn-Inferenz und komplexe Aufgaben sind zur Norm geworden, und die während der Inferenz generierten KV-Cache-Daten nehmen weiter zu. Diese Trends haben On-Chip-Speicher und DRAM hinsichtlich Kapazität und Kosteneffizienz an ihre Grenzen gebracht. Es hat sich in der Branche als Konsens etabliert, ein mehrschichtiges Speichersystem aufzubauen, das On-Chip-Speicher, DRAM und SSDs koordiniert, um einen vollständig gemeinsam genutzten Speicherbereich mit enormer Kapazität zu schaffen.
Huawei hat den „OceanStor M900 Context Memory Storage" eingeführt, um die Engpässe bei der Speicherkapazität bei Inferenz mit extrem langem Kontext und Multi-Turn-Inferenz zu überwinden. OceanStor M900 nutzt das UnifiedBus-Netzwerk, um einen globalen, mehrstufigen KV-Cache im PB-Maßstab mit One-Hop-Verbindungen aufzubauen. Dadurch wird das Rechenleistungspotenzial von SuperPoDs voll ausgeschöpft und die KI-Inferenz in Hyperscale-Rechenzentren beschleunigt. Der OceanStor M900 Context Memory Storage verfügt über drei Schlüsselfunktionen:
Kapazitätsgrenzen überwinden, um groß angelegte KI mit massivem Speicher zu ermöglichen
Angetrieben durch das hochgeschwindigkeitsfähige UnifiedBus-Verbindungsnetzwerk erreicht der KV-Cache eine globale Bündelung und gemeinsame Nutzung mit mehrstufigem Speicher. Der KV-Cache der SuperPoDs wird von On-Chip-Speicher und DRAM auf SSDs erweitert, wodurch ein einzelner Cluster eine Kapazität von 64 PB bereitstellen kann. Die verfügbare KV-Cache-Kapazität pro NPU wird von Gigabyte auf Terabyte erhöht, wodurch mehr Kontext gespeichert, gemeinsam genutzt und wiederverwendet werden kann. Dies steigert die Trefferquote des KV-Caches erheblich.
Steigerung der Inferenzleistung zur vollen Ausschöpfung der Rechenleistung
OceanStor M900 ist die branchenweit erste Architektur, die CPU, Netzwerkcontroller und NAND-Controller integriert. Sie bietet native KV-Semantik, um eine One-Hop-Verbindung von der NPU des SuperPoDs zu den SSDs zu ermöglichen. Dadurch entfallen Protokollkonvertierung und CPU-Weiterleitung, wodurch die Zugriffslatenz von Millisekunden auf 60 Mikrosekunden sinkt – eine Reduzierung um 90 %. Ein einzelner Cluster liefert eine aggregierte Zugriffsbandbreite von 40 TB/s, was 1,5-mal höher ist als bei vergleichbaren Lösungen. In typischen KI-Programmierszenarien verdoppelt diese Architektur den Token-Durchsatz des Inferenzclusters und halbiert die Zeit bis zum ersten Token, wodurch Rechenleistung in Produktivität umgewandelt wird.
Senkung der Token-Kosten für eine kostengünstige Einführung von KI in großem Maßstab
OceanStor M900 nutzt die branchenweit erste KV-bewusste adaptive Speichertechnologie, die den Lebenszyklus des KV-Caches anhand des Datenwerts vorhersagt und Daten intelligent auf die Speichermedien verteilt. Diese Technologie ermöglicht bis zu 24 Laufwerksschreibvorgänge pro Tag (DWPD), wodurch die Lebensdauer der SSDs um das 16-Fache verlängert und die Stabilität über drei Jahre gewährleistet wird. Durch die Reduzierung der Kosten für den Medienaustausch sowie für Betrieb und Wartung senkt sie die langfristigen Kosten einer groß angelegten KI-Inferenzinfrastruktur und ermöglicht eine schnellere Einführung von KI.
Da KI in alle möglichen Branchen und deren wichtige Produktionssysteme vordringt, entwickelt sich die KI-Infrastruktur von einem rechenzentrierten Modell hin zu einer engeren Zusammenarbeit zwischen Rechenleistung, Netzwerk und Speicher. Ein Kontextspeicher wird unerlässlich sein, um die Kapazität und Zugriffseffizienz von Hyperscale-Inferenz-KV-Caches kontinuierlich zu verbessern.
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Mit einem betont unterhaltsamen und zugleich programmatischen Auftritt hat der Kanton Schwyz seine Rolle als Gastkanton an der 83. Olma in St. Gallen übernommen. Bereits die offizielle Eröffnungsfeier im Theater St. Gallen zeigte, wie breit sich der Innerschweizer Kanton präsentieren will – kulturell, politisch und touristisch. Unter dem Motto «Schwyz liefert» rückt der Kanton während elf Tagen ein gutes Stück weiter nach Osten und nutzt die Publikumsmesse als Schaufenster für seine Produkte, sein Brauchtum und seine Eigenheiten.
Musikalisch setzte Schwyz zum Auftakt auf vertraute Namen mit regionalen Wurzeln: Unter der geistreichen, pointierten Moderation der Schwyzer Dirigentin Graziella Contratto spannten Jodlerin Nadja Räss, Schwyzerörgeler Markus Flückiger, Kontrabassist Pirmin Huber, Violinist Raphael Nussbaumer, das Ensemble Kulturschock mit Mezzosopranistin Lydia Opilik sowie Sängerin Linda Elys den Bogen von Volksmusik über Klassik bis Pop. Das Publikum im Stadttheater dankte den Schwyzer Klängen, die sonst eher zwischen Mythen und Rigi zuhause sind, mit tosendem Applaus.
Auch die Bundespolitik war prominent vertreten. Bundesrat Guy Parmelin eröffnete die Messe traditionsgemäss mit einem Ferkel – in diesem Jahr mit Säuli Vivienne, das sich beim Fototermin mit lautem Quieken gegen den Auftritt wehrte. Der Landwirtschaftsminister nutzte die Bühne, um die Olma als «herausragenden Begegnungsort» zwischen Konsumenten und Landwirtschaft zu würdigen und sprach von einer «Schweiz im Kleinformat», in der Fachleute, Familien, Politiker und Tiere zusammenkommen. Gleichzeitig verwies er auf die «Ernsthaftigkeit der Lage» für die Landwirtschaft, etwa mit Blick auf Trockenheit und grosse Hitze im vergangenen Sommer.
Der Schwyzer Landammann Sandro Patierno und Regierungsrätin Petra Steimen-Rickenbacher, Präsidentin des Organisationskomitees für den Gastkanton-Auftritt, stellten den Kanton ins Zentrum. Patierno zeigte sich besonders stolz auf den in Übergrösse ausgestellten Bundesbrief, das Hölloch und die legendären Wetterpropheten und spielte im Bühnengespräch mit Contratto mit dem Motto «Schwyz liefert». Humor bewies er auch, als er – gefragt nach seinen Lieblingstieren – Wildsäue, Wölfe und die Asiatische Hornisse nannte und festhielt, der Kanton Schwyz «liefere» auch in dieser Hinsicht. Verwaltungsratspräsident Markus Streckeisen erklärte die Olma schliesslich offiziell für eröffnet und erinnerte daran, dass die Messe aus dem Zusammenspiel vieler Menschen und Partnerschaften entstehe.
Während der elf Messetage, die in St. Gallen als «fünfte Jahreszeit» gelten, setzt der Gastkanton auf ein Konzept mit zahlreichen Boxen, in denen Besucher Produkte und Bräuche aus Schwyz entdecken können. Neben Klassikern wie der Degustationshalle bleibt auch das traditionelle Säulirennen um 16 Uhr ein Publikumsmagnet. Für Bundesrat Parmelin, der direkt von einem Staatsbesuch in Neu-Delhi an den «etwas kleineren Flughafen» Altenrhein reiste, ist der Gang durch die Olma mehr als Folklore: Er bezeichnete den offenen Dialog zwischen Produzenten, Verarbeitern, Händlern, Konsumenten und Regulierungsbehörden als zentral – eine Botschaft, die zum Selbstverständnis der Messe und zum Auftritt des Gastkantons gleichermassen passt.