HR Path sichert sich eine von Ardian begleitete Finanzierung von nahezu 1 Milliarde US-Dollar zur Beschleunigung seines internationalen Wachstums

08.07.2026

PARIS, 8. Juli 2026 /PRNewswire/ -- HR Path, ein weltweit führender Anbieter von HR-Beratung, HR-Technologieimplementierung und HR-Outsourcing, startet mit einer Finanzierung von nahezu 1 Milliarde US-Dollar, die von Ardian begleitet wurde, in eine neue Wachstumsphase.

Das 2001 in Paris gegründete Unternehmen begleitet Organisationen entlang der gesamten HR-Wertschöpfungskette mit den Geschäftsbereichen Advise, Implement und Outsource.

Seit Ardians Einstieg vor zwei Jahren hat HR Path ein Wachstum von nahezu 70 % erzielt. Insgesamt wurden seit der Gründung 57 Akquisitionen abgeschlossen, davon 22 in den vergangenen zwei Jahren.

In einem Markt, der von Digitalisierung, Internationalisierung von Talenten und neuen Arbeitsformen geprägt ist, will HR Path seine Stellung als führender Akteur der HR-Transformation weiter ausbauen.

Die neue Transaktion auf Basis einer Bewertung von nahezu 1 Milliarde US-Dollar wird die internationale Expansionsstrategie beschleunigen und die Präsenz in den USA, Kanada, Deutschland, den nordischen Ländern, Australien und dem Nahen Osten stärken.

HR Path will die Entwicklung seiner drei Geschäftsbereiche beschleunigen. Im Bereich Implement baut die Gruppe ihre Partnerschaften mit SAP, Oracle, Workday, Dayforce und UKG weiter aus. Outsource profitiert von der weltweit steigenden Nachfrage nach Employer-of-Record-Lösungen (EOR).

Über HR Path

HR Path ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Human Resources. Mit rund 2.600 Mitarbeitenden in 30 Ländern unterstützt die Gruppe mehr als 3.000 Kunden bei ihrer digitalen Transformation.

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KONTAKT: Fabienne LATOUR - Fabienne.latour@hr-path.com 

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AmiGo-Projekt: Autonome Postautos sollen ab 2027 fahrerlos fahren

15.06.2026

Postauto treibt den Einsatz autonomer Fahrzeuge in der Ostschweiz voran und bereitet nach eigenen Angaben Europas grösstes Robo-Taxi-Netz vor. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat dem Unternehmen eine Ausnahmebewilligung erteilt, damit die speziell ausgerüsteten E-Autos im St. Galler Rheintal sowie in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden automatisch verkehren dürfen. Seit dem 1. Juni sind die Fahrzeuge in einem rund 80 Quadratkilometer grossen Gebiet unterwegs – vorerst noch zu Testzwecken und mit Sicherheitsfahrerinnen und -fahrern an Bord.

Herzstück des Projekts ist die Flotte von bis zu 25 sogenannten "AmiGo"-Fahrzeugen, die im Endausbau mit Automatisierungsgrad Level 4 fahren sollen. Postauto kooperiert dafür mit Apollo Go, der Robotaxi-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu. Die Fahrzeuge werden im typischen Postauto-Gelb lackiert und elektrisch betrieben. Während der Testphase dürfen die Sicherheitsfahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen; sie können jedoch jederzeit eingreifen, wenn die Situation es erfordert – etwa an unübersichtlichen Verzweigungen oder bei forsch auftretendem Gegenverkehr.

Im Alltagstest auf einer festgelegten Route in Altstätten (SG) zeigt sich das System laut Projektbeteiligten bereits weitgehend stabil, auch wenn der Fahrkomfort in Kurven noch nicht an einen menschlichen Chauffeur heranreicht. Auffällig ist das sehr defensive Verhalten, etwa vor Fussgängerstreifen, wo das Fahrzeug früh abbremst, selbst wenn sich Personen noch in einiger Entfernung befinden. Gesteuert wird der Betrieb zusätzlich aus einer Leitstelle, in der Operatorinnen und Operatoren die Fahrten überwachen und bei Bedarf aus der Ferne eingreifen können.

Der reguläre Betrieb mit fahrerlosen Fahrzeugen ist ab 2027 vorgesehen. Postauto plant, dass Fahrgäste in der Region ihre autonome Fahrt dann probeweise per App buchen können. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger sieht im automatisierten Fahren eine grosse Chance und spricht dem Projekt das Potenzial eines "Gamechangers" zu. Es ist nicht der erste Versuch mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Schweiz, aber nach Umfang und Einsatzgebiet der bislang weitreichendste. Die Technologie soll schrittweise verfeinert und insbesondere für ländliche Regionen erprobt werden, in denen flexible, bedarfsgesteuerte Angebote die bestehende Grunderschliessung ergänzen könnten.