Hollyland präsentiert auf der IFA 2026 Audio- und Bildgebungslösungen der nächsten Generation

20.08.2026

Neue drahtlose Mikrofone, Tools für Content Creator, Streaming-Lösungen und Kommunikationssysteme werden vorgestellt

Medien-Highlights

  • Hollyland präsentiert auf der IFA 2026 am Stand H20_131 Lösungen der nächsten Generation für Content Creator
  • Die neuen Funkmikrofone LARK A2 und LARK M3 feiern ihr Debüt mit professionellen KI-Audiofunktionen
  • Die neuen Systeme Solidcom C1 Air und Solidcom SE 2 bieten fortschrittliche drahtlose Kommunikation für professionelle Anwender
  • VenusLiv Air 2 bietet 4K60-UVC-Streaming und verbesserte KI-Bildoptimierung für Live-Streamer

BERLIN, 20. August 2026 /PRNewswire/ -- Hollyland, ein führender Anbieter von Lösungen für drahtlose Audio- und Videoübertragung sowie für die Erstellung von Inhalten, gab heute seine Teilnahme an der IFA 2026 bekannt, auf der das Unternehmen mehrere neue Produkte erstmals der Öffentlichkeit vorstellen wird, darunter drahtlose Mikrofone, eine Live-Streaming-Kamera und drahtlose Intercom-Systeme.

Visit Hollyland at IFA 2026, Booth H20_131

Am Stand H20_131 können Besucher die neuesten Technologien von Hollyland hautnah erleben.

Die neuen drahtlosen Mikrofone LARK A2 und LARK M3 bieten Audioqualität auf professionellem Niveau

Hollyland wird zwei neue Lösungen für drahtlose Mikrofone vorstellen, die speziell auf die sich wandelnden Anforderungen von Content-Erstellern, Filmemachern, Journalisten und Fachleuten zugeschnitten sind.

Das LARK A2 vereint professionelle Audioqualität mit einem ultraleichten Design. Dank der Unterstützung von Audioaufnahmen mit 48 kHz / 24 Bit sorgt das Gerät für eine detailreiche Tonaufnahme, während die dreistufige KI-Geräuschunterdrückungstechnologie dazu beiträgt, unerwünschte Hintergrundgeräusche in jeder Umgebung zu reduzieren. Der intelligente Auto-Level-Limiter und die Safety-Track-Technologie tragen dazu bei, Aufnahmen vor Verzerrungen und unerwarteten Lautstärkespitzen zu schützen.

Zu den weiteren Funktionen gehören die KI-Energiesparfunktion zur Verlängerung der Akkulaufzeit, intuitive Bedienelemente am Sender für Geräuschunterdrückung, Stummschaltung und Aufnahme sowie eine fünfminütige USB-C-Schnellladung, die bis zu einer Stunde Aufnahmezeit ermöglicht. Mit einem Gewicht von nur 8,5 g bietet der ultraleichte Sender außergewöhnliche Mobilität, während eine robuste Funkübertragung mit großer Reichweite Flexibilität für umfangreiche Aufnahmeszenarien gewährleistet.

Das LARK M3 erweitert die Flexibilität bei der drahtlosen Audioübertragung durch die Unterstützung von bis zu vier Sendern und vier Empfängern. Das System ermöglicht eine unabhängige Aufnahme auf vier Spuren, sodass jede Audioquelle separat aufgezeichnet werden kann, was die Bearbeitung und die Arbeitsabläufe in der Nachproduktion vereinfacht. Das LARK M3 verfügt außerdem über eine dreistufige KI-Geräuschunterdrückung, eine Stimmoptimierung sowie anpassbare Stimmvoreinstellungen und unterstützt hochdetaillierte Aufnahmen mit 48 kHz / 32 Bit über Audioaufnahme-Apps von Drittanbietern auf Apple-Geräten.

Obwohl der ultraleichte Sender nur 9 g wiegt, ermöglicht er eine zuverlässige drahtlose Übertragung über große Entfernungen und eine Betriebsdauer von bis zu acht Stunden.

VenusLiv Air 2 bietet 4K60-UVC-Live-Streaming mit intelligenterer Bildverarbeitung

Ebenfalls vorgestellt wird die Live-Streaming-Kamera der nächsten Generation von Hollyland VenusLiv Air 2, die 4K60-UVC-Streaming und SAR AI Tuning 2.0 einführt, um Content-Erstellern durch intelligente Bildoptimierung die Produktion hochwertigerer Live-Übertragungen zu ermöglichen.

Zwei neue drahtlose Intercom-Systeme von Solidcom mit ENC verbessern die Kommunikation im Team

Hollyland wird zwei neue drahtlose Intercom-Lösungen vorstellen, die für die professionelle Kommunikation bei Produktionen, Veranstaltungen und in teamorientierten Umgebungen konzipiert sind.

Das Solidcom C1 Air ist ein ultraleichtes Headset, das sich durch ein bahnbrechendes Open-Ear-Design auszeichnet, das für mehr Komfort bei längerem Tragen sorgt. Das System ist mit der Solidcom C1-Serie kompatibel und bietet zuverlässige Funkkommunikation mit großer Reichweite sowie eine ENC-Funktion mit zwei Mikrofonen für klarere Gespräche.

Das Solidcom SE 2 vereint ein ultraleichtes Design mit einem Gewicht von nur 123 g mit einer beeindruckenden 20-dB-ENC-Funktion mit zwei Mikrofonen für kristallklare Gespräche, eine zuverlässige Funkreichweite und eine Akkulaufzeit von bis zu 10 Stunden. Ein 3,5-mm-Audioanschluss sorgt für zusätzliche Flexibilität und ermöglicht es den Nutzern, kabelgebundene Kopfhörer anzuschließen oder den Ton einer externen Kamera oder eines Mischpults zu überwachen, ohne die Kommunikation zu unterbrechen.

Informationen zu Hollyland

Hollyland ist ein führender Anbieter drahtloser Produkte mit Schwerpunkt auf drahtlosen Intercom‑Systemen, Videoübertragungssystemen, Monitoren, drahtlosen Mikrofonen und Kameras für Live‑Streaming. Seit 2013 unterstützt Hollyland Millionen von Nutzern weltweit in verschiedenen Bereichen, darunter Filmproduktion, Fernsehübertragungen, Videoproduktion, Live-Veranstaltungen, Ausstellungen, Theater, Gotteshäuser und die Erstellung von Inhalten. Das Unternehmen hat ein Vertriebsnetz aufgebaut, das rund 160 Länder und Regionen abdeckt und von regionalen Teams sowie Niederlassungen weltweit unterstützt wird. Weitere Informationen finden Sie auf https://www.hollyland.com/, Hollyland Facebook und Hollyland Instagram.

 

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Zürcher Handelsgericht weist Grossteil von Palantirs Gegendarstellungs-Klage ab

15.06.2026

Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.

Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.

Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.

Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.