SEOUL, South Korea, July 6, 2026 /PRNewswire/ -- Hanon Systems (KS:018880), a leading global automotive thermal management solutions provider and a member of Hankook & Company Group, has published a white paper highlighting the company's next-generation PFAS-free natural refrigerant technologies.
The paper highlights the environmental limitations of conventional fluorinated refrigerants and outlines a roadmap toward natural refrigerant technologies as a sustainable alternative. It comes at a time when the automotive industry is increasingly focused on long-term environmental sustainability. Widely used refrigerants like R1234yf can transform into trifluoroacetic acid (TFA), a long-lasting environmental contaminant, driving the need for viable long-term solutions.
To address these challenges, Hanon Systems presents its progress in developing natural refrigerant technologies based on carbon dioxide (R744) and propane (R290). Building on the successful introduction to the market of its R744-based technology – including electric compressors, refrigerant valves, accumulator/internal heat exchangers and gas coolers – already deployed in more than one million vehicles, the company is also advancing R290-based solutions as a PFAS-free alternative for future mobility.
"The publication of this white paper reflects Hanon Systems' strong technological capacities and its commitment to proactively addressing evolving global regulations," said Vice Chairman and Chief Executive Officer of Hanon Systems, Soo Il Lee. "Natural refrigerant technologies offer effective solutions to the PFAS related and environmental challenges facing our industry. We will continue to collaborate closely with global automakers to advance sustainable mobility solutions."
The document is available for download on hanonsystems.com.
About Hanon Systems
Hanon Systems, founded in 1986, is a global leader in thermal management solutions. In January 2025, it became a subsidiary of Hankook & Company Group. Its offering includes a wide range of solutions in the areas of heating, ventilation and air conditioning, powertrain cooling, compressor, fluid transport, and electronics and fluid pressure. The company currently operates 50 manufacturing sites and three regional innovation centers and employs more than 20,000 people across 21 countries. To learn more, visit hanonsystems.com.
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Die Schweiz stimmt an diesem Wochenende über eine der umstrittensten Initiativen der vergangenen Jahre ab: „Keine 10-Millionen-Schweiz!“. Der Vorstoß der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), auch bekannt als Schweizerische Volkspartei oder Swiss People's Party, sieht vor, die ständige Wohnbevölkerung des Landes bis 2050 auf maximal zehn Millionen Menschen zu begrenzen. Nach ersten Hochrechnungen tendieren die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dazu, die Initiative abzulehnen – ein Ergebnis, das im Vorfeld keineswegs sicher schien.
Die Initiative, die in der Verfassung verankert werden soll, würde den Bund verpflichten, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sobald die Bevölkerung 9,5 Millionen erreicht. Die Schweiz zählte Ende 2025 bereits gut 9,1 Millionen Einwohner – rund 1,7 Millionen mehr als 2002. Haupttreiber des Wachstums ist die Zuwanderung. Rund 28% der im Land lebenden Menschen besitzen keinen Schweizer Pass. Viele stammen aus EU-Staaten wie Italien, Deutschland und Portugal, hinzu kommen Personen aus Drittstaaten, darunter Asylsuchende.
Unterstützer der Initiative argumentieren, das Land stoße an seine Belastungsgrenzen. Sie verweisen auf steigende Mieten, überlastete Verkehrswege, Staus sowie eine als problematisch wahrgenommene Entwicklung bei Gewalt und Kriminalität, die sie mit einer höheren Zuwanderung verknüpfen. Ziel sei es laut Kampagnenmotto, „zu bewahren, was wir lieben“. Die SVP wirbt mit auffälligen Aufklebern, Fahnen und Plakaten in Nationalfarben, um eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums als Schutz der Lebensqualität zu präsentieren.
Gegen die Initiative stellen sich der Bundesrat, das Parlament, die Kantone sowie die meisten übrigen großen Parteien, gestützt von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften. Sie warnen, ein starres Bevölkerungs- und damit faktisches Zuwanderungslimit könne den bereits bestehenden Arbeitskräftemangel verschärfen. Laut Bundesamt für Statistik waren im ersten Quartal 2026 rund 1,87 Millionen ausländische Erwerbstätige in der Schweiz beschäftigt. Etwa vier von fünf kamen aus EU- oder EFTA-Staaten oder dem Vereinigten Königreich, der Rest aus Drittstaaten. Viele arbeiten in Bereichen wie Gesundheitswesen, Bau und Gastgewerbe – Sektoren, die stark auf Personal aus dem Ausland angewiesen sind.
Ein weiterer Konfliktpunkt ist das Verhältnis zur Europäischen Union. Die Initiative sieht vor, dass die Schweiz in letzter Konsequenz das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der EU kündigen müsste, sollte die Obergrenze sonst nicht zu halten sein. Gegner befürchten, dies könnte die bilateralen Beziehungen und den Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt belasten. Befürworter halten dem entgegen, nur mit klaren quantitativen Vorgaben lasse sich der Druck auf Wohnungsmarkt, Infrastruktur und öffentliche Dienste nachhaltig begrenzen.
Parallel zur Abstimmung über die 10-Millionen-Grenze entscheiden die Stimmberechtigten auch über eine Verschärfung des Zivildienstgesetzes. Im Fokus der innenpolitischen Debatte steht jedoch vor allem die Frage, wie die Schweiz Wachstum, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt künftig austarieren will. Das Ergebnis der Volksabstimmung dürfte zwar die Initiative selbst klären, die Grundsatzdiskussion über Zuwanderung, Arbeitskräftebedarf und Lebensqualität in der Alpenrepublik jedoch kaum beenden.