Guide bringt MobIR 3.0 auf den Markt und macht professionelle Wärmebildtechnik für Smartphones zugänglich

19.08.2026

WUHAN, China, 19. August 2026 /PRNewswire/ -- Guide, ein weltweit führender Anbieter von Infrarot-Wärmebildtechnologie, gab die Markteinführung von MobIR 3.0 bekannt, einer Dual-Vision-Wärmebildkamera der neuen Generation, die mit iOS- und Android-Smartphones kompatibel ist. Dank der ApexVision Ultra-Clarity Imaging Technology von Guide (NETD ≤ 15 mK) erfasst MobIR 3.0 selbst kleinste Temperaturunterschiede und feinste Details. Ihre Dual-Vision-Funktion hilft Anwendern dabei, Hotspots schnell zu lokalisieren, während ein integrierter KI-Assistent intelligente Anleitungen für ein Inspektionserlebnis der nächsten Generation bietet. Durch die Kombination von professionellen Wärmebildfunktionen mit der Mobilität eines Smartphones ermöglicht MobIR 3.0 schnellere, intelligentere und effizientere Inspektionen – jederzeit und überall.

Guide MobIR 3.0 Thermal Camera for Smartphone

Die MobIR 3.0-Serie umfasst drei Modelle, die alle mit der Real-Time-Super-Resolution-Technologie ausgestattet sind, um die Schärfe der Wärmebilder zu verbessern und mehr Details sichtbar zu machen:

  • ES2+ Dual-Vision: 256×192, erweitert auf 512×384, mit einer 800×600-Kamera für sichtbares Licht.
  • ES2 Single-Vision: 256×192, erweitert auf 512×384.
  • ES1 Single-Vision: 120×90, erweitert auf 480×360.

Zu den wichtigsten Merkmalen von MobIR 3.0 gehören:

  • Ultraklare Bildgebung: Die ApexVision-Technologie von Guide liefert einen NETD-Wert von ≤15 mK und ist in der Lage, selbst geringfügige Temperaturschwankungen von nur 0,015 °C sichtbar zu machen und potenzielle thermische Anomalien zu identifizieren.
  • Dual-Vision-Fusion: Das Modell ES2+ kombiniert synchronisierte Wärmebild- und Sichtbildaufnahmen mit den Bildmodi IR, VIS, PIP und MIF, wodurch sich die Problemstelle leichter lokalisieren lässt.
  • Plug-and-Play: Die USB-C-Kompatibilität mit iOS- und Android-Smartphones ermöglicht den direkten Zugriff auf die Wärmebildaufnahme ohne Gerätebeschränkungen, während eine Startzeit von 5 Sekunden eine schnelle Inspektion ermöglicht.
  • Professionelle Inspektionsleistung: Der in seiner Klasse branchenführende Temperaturmessbereich von –20 °C bis 550 °C, eine Genauigkeit von ±2 °C (vergleichbar mit professionellen Hand-Wärmebildkameras) und ein weites Sichtfeld von 56° × 42° (zur schnellen Inspektion größerer Objekte) unterstützen Gebäude- und HLK-Inspektionen, die Fehlersuche in der Elektrotechnik, die Kfz-Diagnostik, die PCBA-Prüfung sowie Anwendungen im Außenbereich.
  • Robuste Bauweise:Ein Metallgehäuse in Luft- und Raumfahrtqualität, eine Fallfestigkeit von 2 Metern und Schutz vor Staub und Wasser gemäß Schutzklasse IP54 sorgen für Langlebigkeit in anspruchsvollen Inspektionsumgebungen.

Angetrieben von der FocusIR-App verwandelt MobIR 3.0 ein Smartphone in eine mobile Wärmebild-Workstation und bietet professionelle Bildgebung, Temperaturmessung, Analyse sowie Workflow-Tools. Ein integrierter mehrsprachiger KI-Assistent bietet eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Inspektion und hilft sowohl Erstnutzern als auch erfahrenen Fachleuten, effizienter zu arbeiten.

MobIR 3.0 spiegelt das Engagement von Guide wider, professionelle Wärmebildtechnologie einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Durch die Kombination von Präzision in Industriequalität mit der Mobilität und Benutzerfreundlichkeit eines Smartphones macht die neue Serie die leistungsstarke thermische Inspektion für die tägliche Diagnose vor Ort mobiler, zugänglicher und praktischer und schließt damit die Lücke zwischen professionellen Infrarotfunktionen und ihrer breiten Anwendung.

Weitere Produktinformationen finden Sie auf unsere Website: https://www.guideir.com/products/mobile-accessories

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Hormus-Blockade vor möglichem Ende – Branche bleibt dennoch skeptisch

15.06.2026

Die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs sorgt in der Handelsschifffahrt für vorsichtige Erleichterung. Besonders im Fokus steht die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Seepassagen für den weltweiten Öl- und Flüssiggas-Handel. Seit Beginn des Konflikts Ende Februar ist die Meerenge weitgehend blockiert, zahlreiche Handelsschiffe sitzen im Persischen Golf fest. Nun soll die Passage nach der geplanten Unterzeichnung des Abkommens wieder geöffnet werden.

US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass die Straße von Hormus nach dem Abschluss der Vereinbarung wieder für den Verkehr freigegeben werden solle. Die Unterzeichnung ist für Freitag in Genf vorgesehen. Für die deutsche Handelsschifffahrt wäre dies ein entscheidender Schritt zur Normalisierung. „Die Signale aus den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran machen auch der Schifffahrt Hoffnung“, sagte Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR). Zugleich mahnte er, es müsse sich erst zeigen, ob die Passage dauerhaft sicher befahrbar sein werde. Man sei „vorsichtig optimistisch“.

Die Branche hat allen Grund, auf rasche Entspannung zu hoffen. Nach Angaben des VDR sitzen aktuell noch 46 Schiffe deutscher Reedereien mit rund 1.000 Seeleuten im Persischen Golf fest. Die Blockade der Meerenge trifft nicht nur die Reedereien, sondern bremst den globalen Energiehandel. Die UN-Sonderorganisation für Seeschifffahrt (IMO) begrüßte die Einigung ausdrücklich. Seit Ausbruch des Konflikts wurden der IMO zufolge 46 Angriffe auf Handelsschiffe in der Region bestätigt, bei denen 14 Seeleute ums Leben kamen.

Trotz der diplomatischen Fortschritte sehen Branchenverbände die Lage in der Region weiter kritisch. Der internationale Schifffahrtsverband Bimco bewertet die Sicherheitslage in der Straße von Hormus auch nach Bekanntwerden des Rahmenabkommens als instabil. Eine Durchfahrt bleibe sehr riskant, heißt es aus dem Verband. Für Reeder und Charterer stellt sich damit die Frage, wie schnell und in welchem Umfang sie ihre Routen wieder über die Meerenge führen können – oder ob Ausweichrouten zumindest mittelfristig bestehen bleiben müssen.

Für den Moment überwiegt in der Schifffahrt die Hoffnung, dass die geplante Vereinbarung in Genf die Voraussetzungen für eine nachhaltige Entspannung an einem der neuralgischsten Punkte des globalen Seehandels schafft. Ob und wie schnell sich die Zahl der festliegenden Schiffe reduziert und sich die Risikoeinschätzungen der Versicherer und Verbände anpassen, dürfte entscheidend dafür sein, wann sich der Verkehr durch die Straße von Hormus wieder weitgehend normalisiert.