LEVALLOIS-PERRET, Frankreich, 22. Juni 2026 /PRNewswire/ -- GROUPAUTO International (GAI) gab heute die Übernahme der restlichen Anteile an Softeca, dem in Burgos ansässigen Softwareentwickler, bekannt und markierte damit die vollständige Integration des Unternehmens. Dieser strategische Schritt baut auf der ersten 33-prozentigen Beteiligung von GAI an Softeca im Jahr 2022 auf und bekräftigt sein Engagement, die digitale Transformation des Kfz-Ersatzteilmarkts anzuführen.

Gleichzeitig verschafft die Investition Softeca eine solide finanzielle Basis, um die Innovation weiter voranzutreiben, das Produktportfolio für bestehende und neue Kunden aus verschiedenen Branchen zu diversifizieren und die Grundlage für ein nachhaltiges internationales Wachstum zu schaffen.
Seit 2022 arbeiten GAI und Softeca gemeinsam an GNM Systems, einer modularen Plattform für Ersatzteilhändler und Werkstätten, sowie an GPS, einem datengestützten Tool für Rabatte und Prognosen – beides zentrale Elemente der digitalen Transformation von GAI. Die vollständige Übernahme von Softeca ermöglicht es GAI, sein digitales Ökosystem um neue Tools für seine weltweiten Mitglieder zu erweitern.
Günter Weber, Präsident und CEO von GAI, erklärte: „Als Reaktion auf die sich wandelnde Marktdynamik sorgt die 100-prozentige Übernahme von Softeca für Stabilität und Unabhängigkeit von Drittanbietern und beschleunigt gleichzeitig die Entwicklung der GROUPAUTO-Systeme. Dies steht im Einklang mit unserer Strategie, den Wandel im Independent Aftermarket (IAM) voranzutreiben und unsere globale Reichweite über Europa hinaus auszubauen."
Ignacio Cantera, Gründer und CEO von Softeca, erklärte: „Mit dieser Übernahme können wir uns nun voll und ganz darauf konzentrieren, das digitale GROUPAUTO-Ökosystem zu stärken, GAI und seine Marktakteure miteinander zu vernetzen und Innovationen voranzutreiben. Softeca bleibt der Kern der Lösung, und durch die Zusammenarbeit mit Start-ups, die sich auf Digitalisierung, KI und andere fortschrittliche Technologien spezialisiert haben, bereiten wir uns auf zukünftige Marktanforderungen vor und schaffen einen Wettbewerbsvorteil. Gleichzeitig streben wir ein globales, nachhaltiges Wachstum in unseren Zielmärkten an – und schaffen durch modernste Technologie und außergewöhnlichen Kundenservice einen geschäftlichen Mehrwert sowohl für bestehende als auch für neue Kunden."
GAI wird weiterhin in KI und fortschrittliche Technologien investieren, um seine Mitglieder und Lieferanten zu stärken und sicherzustellen, dass sie in einer zunehmend digitalisierten Branche wettbewerbsfähig bleiben.
Informationen zu GROUPAUTO International
GROUPAUTO International ist eine führende internationale Handelsgruppe im Kfz-Ersatzteilmarkt, die 1990 gegründet wurde.
Unser umfangreiches Netzwerk aus Händlern, Dienstleistern und Reparaturspezialisten für Pkw und Nutzfahrzeuge erstreckt sich über fünf Kontinente und 117 Länder.
Wir bieten Unternehmen, Fuhrparks und privaten Fahrzeughaltern eine echte Alternative zu den Servicenetzwerken der Automobilhersteller – mit gleichwertiger Qualität, schneller Verfügbarkeit und zu geringeren Kosten.
Mit über 67 Premium-Lieferantenpartnern bieten wir Ersatzteile in OE-Qualität (Originalausstattung) für alle Marktsegmente an und gewährleisten so Zuverlässigkeit, Leistung und weltweite Einheitlichkeit.
Informationen zu Softeca
Softeca ist ein Technologieunternehmen mit über 22 Jahren Erfahrung, das sich auf die Bereitstellung wertorientierter digitaler Lösungen spezialisiert hat, um Geschäftsprozesse zu optimieren, Wachstum voranzutreiben und Daten für strategische Entscheidungen zu nutzen. Mit einem Team von mehr als 80 Fachleuten und mehr als 350 Projekten entwickelt Softeca maßgeschneiderte Software für Branchen wie die Automobilindustrie, die Lebensmittelindustrie, das Gesundheitswesen, die Versicherungsbranche und das Baugewerbe, darunter Lösungen wie Carplace (Online-Fahrzeugmarktplatz), Autogest (Werkstattmanagement) und KI-gesteuerte Plattformen. Der Fokus liegt auf kollaborativer Innovation, wobei eng mit den Kunden zusammengearbeitet wird, um Spitzentechnologie bereitzustellen, die die digitale Transformation menschlicher gestaltet.
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Die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs sorgt in der Handelsschifffahrt für vorsichtige Erleichterung. Besonders im Fokus steht die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Seepassagen für den weltweiten Öl- und Flüssiggas-Handel. Seit Beginn des Konflikts Ende Februar ist die Meerenge weitgehend blockiert, zahlreiche Handelsschiffe sitzen im Persischen Golf fest. Nun soll die Passage nach der geplanten Unterzeichnung des Abkommens wieder geöffnet werden.
US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass die Straße von Hormus nach dem Abschluss der Vereinbarung wieder für den Verkehr freigegeben werden solle. Die Unterzeichnung ist für Freitag in Genf vorgesehen. Für die deutsche Handelsschifffahrt wäre dies ein entscheidender Schritt zur Normalisierung. „Die Signale aus den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran machen auch der Schifffahrt Hoffnung“, sagte Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR). Zugleich mahnte er, es müsse sich erst zeigen, ob die Passage dauerhaft sicher befahrbar sein werde. Man sei „vorsichtig optimistisch“.
Die Branche hat allen Grund, auf rasche Entspannung zu hoffen. Nach Angaben des VDR sitzen aktuell noch 46 Schiffe deutscher Reedereien mit rund 1.000 Seeleuten im Persischen Golf fest. Die Blockade der Meerenge trifft nicht nur die Reedereien, sondern bremst den globalen Energiehandel. Die UN-Sonderorganisation für Seeschifffahrt (IMO) begrüßte die Einigung ausdrücklich. Seit Ausbruch des Konflikts wurden der IMO zufolge 46 Angriffe auf Handelsschiffe in der Region bestätigt, bei denen 14 Seeleute ums Leben kamen.
Trotz der diplomatischen Fortschritte sehen Branchenverbände die Lage in der Region weiter kritisch. Der internationale Schifffahrtsverband Bimco bewertet die Sicherheitslage in der Straße von Hormus auch nach Bekanntwerden des Rahmenabkommens als instabil. Eine Durchfahrt bleibe sehr riskant, heißt es aus dem Verband. Für Reeder und Charterer stellt sich damit die Frage, wie schnell und in welchem Umfang sie ihre Routen wieder über die Meerenge führen können – oder ob Ausweichrouten zumindest mittelfristig bestehen bleiben müssen.
Für den Moment überwiegt in der Schifffahrt die Hoffnung, dass die geplante Vereinbarung in Genf die Voraussetzungen für eine nachhaltige Entspannung an einem der neuralgischsten Punkte des globalen Seehandels schafft. Ob und wie schnell sich die Zahl der festliegenden Schiffe reduziert und sich die Risikoeinschätzungen der Versicherer und Verbände anpassen, dürfte entscheidend dafür sein, wann sich der Verkehr durch die Straße von Hormus wieder weitgehend normalisiert.