Green Street integriert MyTraffic-Daten in Retail Database Pro, um europaweit Informationen zur Besucherfrequenz auf Objektebene bereitzustellen

11.06.2026

Eine neue Datenpartnerschaft ermöglicht Echtzeit-Besucherfrequenzanalysen für über 300 Einkaufszentren in fünf europäischen Kernmärkten

LONDON, 11. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Green Street, der führende Anbieter von Informationen, Daten und vorausschauenden Analysen zu Gewerbeimmobilien, gab heute die Integration der MyTraffic-Daten zur Besucherfrequenz in Retail Database Pro bekannt. Im Rahmen dieser Partnerschaft werden Besucherinformationen auf Objektebene direkt in die europäische Einzelhandelsanalyseplattform von Green Street integriert, die mehr als 300 Einkaufszentren im Vereinigten Königreich, in Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien abdeckt. MyTraffic nutzt anonymisierte GPS-Daten von Mobilgeräten, um die Zahl der eindeutigen Besucher eines Objekts täglich zu erfassen und zu einer jährlichen Besucherfrequenz zu aggregieren.

Green Street logo

„Die Besucherfrequenz ist einer der aussagekräftigsten Echtzeitindikatoren für die betriebliche Leistung", sagte Edoardo Gili, Analyst auf Senior-Ebene bei Green Street. „Mit der Integration der Daten von MyTraffic auf Objektebene in Retail Database Pro geben wir unseren Kunden einen weiteren wichtigen Leistungsindikator an die Hand, der unseren Bewertungsrahmen stützt – damit sie Objekte vergleichen, ihre Entwicklung verfolgen und auf fundierter Grundlage handeln können."

Die Integration ergänzt die Green-Street-Plattform direkt um eine leistungsstarke neue Ebene von Erkenntnissen zum Verbraucherverhalten. Kunden haben nun Zugriff auf:

  • Besucherfrequenz der jeweils letzten zwölf Monate, monatlich aktualisiert, um mit den sich wandelnden Verbrauchertrends Schritt zu halten
  • Veränderung der Besucherfrequenz gegenüber dem Vorjahr, damit Teams die direkten Auswirkungen der Mieterstruktur und von Vermietungsentscheidungen nachverfolgen können
  • Benchmarks zur Erholung gegenüber den Ausgangswerten von 2019 vor der Pandemie, die einen aussagekräftigen Kontext für die Objektperformance liefern

Die Objekte werden sowohl nach Land als auch nach Green Street Quality Grade eingestuft, sodass ein mehrdimensionaler Vergleich mit ähnlichen Objekten möglich ist. Die Daten sind in der Objekttabelle, den detaillierten Objektseiten und dem Modul für die nächstgelegenen Wettbewerber von Retail Database Pro integriert – so stehen die Besucherfrequenzdaten genau dort zur Verfügung, wo Entscheidungen getroffen werden.

„Unsere anonymisierte GPS-Methode liefert ein genaues und datenschutzkonformes Bild davon, wie Verbraucher mit dem stationären Einzelhandel interagieren. Durch die Integration in Green Streets Retail Database Pro machen wir diese Erkenntnisse in fünf großen europäischen Märkten im großen Maßstab nutzbar", sagte Pauline Paris, Marketingleiterin von MyTraffic.

Der stationäre Handel entwickelt sich rasant weiter, und Besucherfrequenzdaten sind unerlässlich, um zu verstehen, wohin er sich entwickelt. Durch die Partnerschaft mit Green Street werden diese Erkenntnisse zum zentralen Bestandteil der Bewertung und des Benchmarkings europäischer Einzelhandelsimmobilien.

Die MyTraffic-Integration steht ab sofort allen Kunden von Retail Database Pro zur Verfügung und markiert den jüngsten Schritt im kontinuierlichen Engagement von Green Street, seine Plattform mit erstklassigen Daten auf Objektebene anzureichern. Weitere Informationen und die Möglichkeit, eine Demo anzufordern, finden Sie auf eu.greenstreet.com.

Informationen zu Green Street

Green Street ist der weltweit führende Anbieter von entscheidungsrelevantem Research, Nachrichten, Daten, Analysen und Beratungsdienstleistungen für gewerbliche Real Assets. Seit über 40 Jahren liefert Green Street unvergleichliche Marktinformationen und zuverlässige Daten zu den öffentlichen und privaten Märkten für Real Assets und unterstützt damit Investoren, Banken, Kreditgeber und andere Branchenakteure bei der Optimierung ihrer Investitions- und Strategieentscheidungen. Das Unternehmen liefert exklusive Marktinformationen, Erkenntnisse mit klaren Schlussfolgerungen und vorausschauende Analysen. Heute unterstützt die integrierte Plattform von Green Street mehr als 4000 Unternehmen in Nordamerika, Europa, Australien und Asien.

Informationen zu MyTraffic

MyTraffic ist eine europäische Standortanalyseplattform zur Erfassung der tatsächlichen Besucherfrequenz in 18 Ländern. Die Plattform bündelt GPS-, Ausgaben- sowie demografische Daten, um Einblicke in Besucherfrequenz, Einzugsgebiete, Besucherprofile sowie Wettbewerbsbenchmarks zu liefern – und unterstützt so Einzelhändler, Restaurants, Immobilienunternehmen sowie andere Akteure bei Standortentscheidungen, Leistungsbewertungen und Marktvergleichen. Das KI-gestützte Tool Gini genießt das Vertrauen von mehr als 600 Unternehmen und macht diese Analysen dialogbasiert sowie zugänglich. Weitere Informationen finden Sie auf: https://hubs.ly/Q04jwVlW0

Medienkontakt:

Greenstreet@nextpr.com

 

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Schweiz stimmt über Bevölkerungsdeckel ab – Freizügigkeit mit der EU unter Druck

15.06.2026

In der Schweiz entscheiden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am Sonntag über eine weitreichende Begrenzung der Bevölkerungszahl. Zur Abstimmung steht eine Volksinitiative der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), die den Bestand des Landes bis 2050 auf höchstens zehn Millionen Einwohner festschreiben will. Derzeit leben rund 9,1 Millionen Menschen in der Alpenrepublik, darunter etwa 340.000 Deutsche. Die Auszählung der Stimmen beginnt mittags um 12.00 Uhr, Beobachter rechnen mit einem knappen Resultat.

Die SVP, stärkste Kraft im Schweizer Parlament, vermarktet ihren Vorstoß als «Nachhaltigkeitsinitiative». Sie verspricht, mit einer Begrenzung der Zuwanderung Probleme wie Staus auf den Straßen, überfüllte Busse und Bahnen, Wohnungsknappheit, hohe Mieten und steigende Kriminalität in den Griff zu bekommen. Ab einer Schwelle von 9,5 Millionen Einwohnern müsste die Politik nach dem Willen der Initianten konkrete Maßnahmen ergreifen, etwa die Asylvergabe einschränken und den Familiennachzug begrenzen. Nach heutigen Prognosen könnte diese Marke in den 2030er-Jahren erreicht werden.

Reichen diese Einschränkungen nicht aus, sieht die Initiative als weitere Option die Kündigung der vertraglich geregelten Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union vor. Das Abkommen ermöglicht Bürgern aus EU-Staaten bislang einen vergleichsweise einfachen Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt. Eine Aufkündigung hätte nicht nur Konsequenzen für Fachkräfte aus der EU, sondern könnte auch das Verhältnis zum wichtigsten Handelspartner des Landes belasten. Für Deutsche würde ein Ja zur Initiative den Weg zum Arbeiten und Leben in der Schweiz deutlich verkomplizieren.

Bundesrat und Regierungsparteien – mit Ausnahme der SVP – lehnen die Vorlage geschlossen ab. Die Regierung warnt davor, dass ein starrer Bevölkerungsdeckel strukturelle Probleme wie Fachkräftemangel und gesellschaftliche Überalterung nicht löse. Justizminister Beat Jans bezeichnete die Initiative als «leeres Versprechen» und verwies darauf, dass sie neue Unsicherheiten schaffe, ohne die Ursachen von Engpässen auf dem Wohnungs- und Infrastrukturmarkt anzugehen. Umfragen signalisierten lange eine Mehrheit für die Vorlage, zuletzt deutete sich jedoch eine Trendwende an. Angesichts früherer Volksabstimmungen, bei denen die tatsächlichen Ergebnisse zum Teil deutlich von den Erhebungen abwichen, bleibt der Ausgang jedoch offen.