KUALA LUMPUR, Malaysia, 7. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Gravity Game Unite (GGU), die malaysische Tochtergesellschaft des weltweit tätigen Spieleunternehmens Gravity, hat den 2. offenen Beta-Test (OBT2) für das PC-MMORPG Ragnarok Zero: Global offiziell gestartet.

Der zweite OBT läuft vom 7. Juli 2026 um 9:00 AM bis zum 15. Juli 2026 um 7:59 AM (malaysische Zeit) und steht Spielern in Südostasien, Europa und Ozeanien zur Verfügung. Dieser Test baut auf dem Feedback aus dem ersten OBT auf und enthält bemerkenswerte Verbesserungen hinsichtlich der inhaltlichen Qualität, der Lokalisierung und der Servicestabilität.
In dieser Phase können die Spieler mehrere wichtige neue Funktionen testen, darunter:
Get Poring stößt weiterhin auf großes Interesse; das Spiel verzeichnet eine hohe Anzahl an Anfragen von Spielern, die gespannt darauf sind, das neue Erlebnis mit Begleittieren zu entdecken. Auch für RO Factory gab es eine extrem starke Nachfrage, sodass die ursprüngliche Teilnehmerkapazität von 100 Plätzen fast unmittelbar nach Beginn der Anmeldephase erreicht war. Gravity Game Unite arbeitet derzeit intensiv daran, so schnell wie möglich weitere Plätze freizugeben, um der überwältigenden Resonanz gerecht zu werden.
Zur Feier des 2. OBT wurden zudem verschiedene Gemeinschaftsveranstaltungen vorbereitet:
Spieler können sofort teilnehmen, indem sie sich auf der offiziellen Website registrieren und den PC-Client herunterladen. Die Vorregistrierung für das Spiel ist ebenfalls möglich.
Offizielle Links:

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Logo – https://mma.prnewswire.com/media/2926713/GGU_Logo.jpg
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Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.
Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.
Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.
Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.