Globale Führungskräfte von KUKA besuchen Centron zum fachlichen Austausch über intelligente Montagetechnik

01.09.2026

Eine globale Führungsdelegation von KUKA unter der Leitung des Vizepräsidenten der Midea Group besuchte Centron, um sich vor Ort ein Bild zu machen und einen intensiven Austausch über die Entwicklung der intelligenten Montagefertigung sowie globale Markttrends zu führen.

WUXI, China, 1. September 2026 /PRNewswire/ -- Letzte Woche besuchte eine globale Führungsdelegation der KUKA Group unter der Leitung des Vizepräsidenten der Midea Group Centron. Die Delegation setzte sich aus Mitgliedern der Führungsriege der KUKA-Zentrale sowie Geschäftsleitern aus verschiedenen Ländern und Regionen zusammen.

Als weltweit führender Anbieter von Industrierobotern und Automatisierungslösungen spiegelt die Entscheidung von KUKA, eine Delegation dieser Ebene zu entsenden, das gemeinsame Interesse beider Seiten an den Entwicklungstrends der intelligenten Montagefertigung wider. Während des Besuchs führten beide Seiten einen intensiven Austausch über Branchenentwicklungen, Veränderungen auf den globalen Märkten und potenzielle Bereiche für zukünftige Synergien.

Die Delegation wurde von Jed Wang, CEO der Schwestermarke Leetx, Ouyang Su, Geschäftsführer der Centron-Produktlinie, Mike Wang, Geschäftsführer des Centron-Geschäftsbereichs, und Samuel Chen, Vertriebsleiter für das Auslandsgeschäft, empfangen. Das KUKA-Führungsteam besichtigte die Produktionsstätte von Centron und verschaffte sich einen direkten Einblick in das Produktportfolio sowie die Fertigungskapazitäten von Centron in den Bereichen Präzisionsdosierung, Verguss und Tröpfchenimprägnierung. Zudem erhielt es eine Einweisung in die Positionierung von Leetx im Bereich intelligenter Montagetechnologien, darunter Verschraubung, Einpressen und automatische Schraubenzuführung.

Im anschließenden Austausch nutzten beide Seiten ihre jeweiligen globalen Geschäftserfahrungen, um Beobachtungen zu teilen und Meinungen über das Entwicklungstempo auf dem chinesischen Markt, die sich wandelnden Fertigungsanforderungen im Ausland, die zukünftige Ausrichtung der intelligenten Montageindustrie sowie die Technologie-Roadmaps für Prozessanlagen und Roboterplattformen auszutauschen.

Jed Wang, CEO von Leetx, kommentierte: „Wir legen großen Wert auf den Austausch mit weltweit führenden Automatisierungsunternehmen wie KUKA. Dieser Besuch des globalen Führungsteams von KUKA bot beiden Seiten eine wertvolle Gelegenheit, das gegenseitige Verständnis zu vertiefen, Erfahrungen auf dem globalen Markt auszutauschen und Wege für eine mögliche zukünftige Zusammenarbeit zu erkunden. Da sich die intelligente Fertigung ständig weiterentwickelt, werden ein offener Dialog und branchenweite Synergien neue Möglichkeiten für Innovationen in der gesamten Branche eröffnen."

Dieser hochrangige Besuch spiegelt auch einen breiteren Branchentrend wider: die sich beschleunigende Konvergenz von Industrierobotik, Präzisionsdosierung und intelligenten Montagetechnologien. Da die Elektrifizierung von Fahrzeugen weiter voranschreitet und der Automatisierungsgrad in der Fahrzeugmontage, der Produktion von Antriebsbatterien und der Fertigung von Automobilkomponenten stetig zunimmt, wird die Koordination zwischen Roboterplattformen und Prozessanlagen zu einer immer wichtigeren Grundlage für die Verbesserung der Produktionsqualität, der Fertigungseffizienz und der Prozesskonsistenz. Angesichts dieses Trends wird Centron weiterhin eine offene Kommunikation mit Partnern entlang der gesamten Wertschöpfungskette pflegen und die sich abzeichnenden Chancen im Bereich der intelligenten Montagefertigung aufmerksam verfolgen.

Informationen zu Centron

Centron ist ein Hightech-Unternehmen, das Forschung und Entwicklung, Fertigung, Vertrieb und Kundenservice unter einem Dach vereint und sich der Bereitstellung fortschrittlicher, zuverlässiger und präziser Lösungen für das Dosieren, Vergießen und die Tröpfchenimprägnierung in den Bereichen Automobil, E-Mobilität, Energiespeicherbatterien und industrielle Fertigung verschrieben hat. Aufbauend auf seinen kontinuierlichen Investitionen in Prozessautomatisierung und digitale Rückverfolgbarkeit unterstützt Centron seine Kunden dabei, eine gleichbleibende Qualitätsleistung und effiziente Abläufe in großem Maßstab zu erzielen.

www.centronsys.com/en/

 

 

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Hormus-Blockade vor möglichem Ende – Branche bleibt dennoch skeptisch

15.06.2026

Die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs sorgt in der Handelsschifffahrt für vorsichtige Erleichterung. Besonders im Fokus steht die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Seepassagen für den weltweiten Öl- und Flüssiggas-Handel. Seit Beginn des Konflikts Ende Februar ist die Meerenge weitgehend blockiert, zahlreiche Handelsschiffe sitzen im Persischen Golf fest. Nun soll die Passage nach der geplanten Unterzeichnung des Abkommens wieder geöffnet werden.

US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass die Straße von Hormus nach dem Abschluss der Vereinbarung wieder für den Verkehr freigegeben werden solle. Die Unterzeichnung ist für Freitag in Genf vorgesehen. Für die deutsche Handelsschifffahrt wäre dies ein entscheidender Schritt zur Normalisierung. „Die Signale aus den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran machen auch der Schifffahrt Hoffnung“, sagte Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR). Zugleich mahnte er, es müsse sich erst zeigen, ob die Passage dauerhaft sicher befahrbar sein werde. Man sei „vorsichtig optimistisch“.

Die Branche hat allen Grund, auf rasche Entspannung zu hoffen. Nach Angaben des VDR sitzen aktuell noch 46 Schiffe deutscher Reedereien mit rund 1.000 Seeleuten im Persischen Golf fest. Die Blockade der Meerenge trifft nicht nur die Reedereien, sondern bremst den globalen Energiehandel. Die UN-Sonderorganisation für Seeschifffahrt (IMO) begrüßte die Einigung ausdrücklich. Seit Ausbruch des Konflikts wurden der IMO zufolge 46 Angriffe auf Handelsschiffe in der Region bestätigt, bei denen 14 Seeleute ums Leben kamen.

Trotz der diplomatischen Fortschritte sehen Branchenverbände die Lage in der Region weiter kritisch. Der internationale Schifffahrtsverband Bimco bewertet die Sicherheitslage in der Straße von Hormus auch nach Bekanntwerden des Rahmenabkommens als instabil. Eine Durchfahrt bleibe sehr riskant, heißt es aus dem Verband. Für Reeder und Charterer stellt sich damit die Frage, wie schnell und in welchem Umfang sie ihre Routen wieder über die Meerenge führen können – oder ob Ausweichrouten zumindest mittelfristig bestehen bleiben müssen.

Für den Moment überwiegt in der Schifffahrt die Hoffnung, dass die geplante Vereinbarung in Genf die Voraussetzungen für eine nachhaltige Entspannung an einem der neuralgischsten Punkte des globalen Seehandels schafft. Ob und wie schnell sich die Zahl der festliegenden Schiffe reduziert und sich die Risikoeinschätzungen der Versicherer und Verbände anpassen, dürfte entscheidend dafür sein, wann sich der Verkehr durch die Straße von Hormus wieder weitgehend normalisiert.