Geely Auto Group feiert ihr Debüt auf dem Pariser Autosalon mit Geely Auto, Lynk & Co und Zeekr

13.10.2026
  • Die Geely Auto Group präsentiert sich erstmals als Konzern auf dem Pariser Autosalon und stellt dabei die Modelle Geely Monjaro EM-i, Lynk & Co 07GT und Zeekr 9X in den Mittelpunkt.
  • Der Messeauftritt steht damit für die Expansion der Gruppe in den Mainstream-, Premium- und Luxussegmenten – vom Hybrid-Familien-SUV bis hin zum luxuriösen Super-Hybrid-Flaggschiff.
  • Der Gesamtabsatz der drei Marken in Europa lag im September 2026 bei über 10.000 Einheiten, während der Ausbau der lokalen Vertriebs-, Service- und Produktentwicklungsaktivitäten weiter vorangetrieben wurde.

PARIS, 13. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Die Geely Auto Group präsentiert sich erstmals als Konzern auf dem Pariser Autosalon und stellt auf dem Gelände der Paris Expo Porte de Versailles seine Marken Geely Auto, Lynk & Co und Zeekr gemeinsam aus. Angeführt vom Geely Monjaro EM-i, dem Lynk & Co 07GT und dem Zeekr 9X unterstreicht die Premiere das vielseitige und differenzierte Produktangebot der Gruppe in den Segmenten Mainstream, Premium und Luxus.

Geely Booth at Paris Auto Show

Geely Auto bringt mit dem Geely Monjaro EM-i nun sein Flaggschiff unter den Hybrid-SUVs im D-Segment auch auf den europäischen Markt. Der Monjaro EM-i vereint starke Leistung, großzügigen Komfort, herausragende Effizienz und fortschrittliche Intelligenz und bietet Familien weltweit ein raffiniertes Hybrid-Fahrerlebnis.

Lynk & Co feiert mit dem Lynk & Co 07GT Europapremiere und erweitert damit die lokale Produktpalette der Marke um ihr erstes Plug-in-Hybrid-Modell in Sports-Tourer-Ausführung. Das Modell ist von der „The Next Day"Designphilosophie der Marke geprägt und verbindet die Eleganz eines Shooting Brake mit dem dynamischen Charakter eines leistungsorientierten Fastbacks.

Zeekr präsentiert auf der wichtigen europäischen Automobilmesse das Debüt des Zeekr 9X, eines Flaggschiffmodells für die Expansion des Unternehmens in das europäische Luxus-SUV-Segment. Der in Göteborg entworfene Sechssitzer-SUV verkörpert die „A New Class of Luxury"-Vision der Marke. Der Luxus-SUV kann ab sofort bestellt werden; die Auslieferung soll im Januar 2027 beginnen. Ebenfalls zu sehen ist der brandneue Zeekr 7X. Der Zeekr 7X ist ein wichtiger Motor für das Wachstum von Zeekr in Europa und gehört zu den beliebtesten Modellen der Marke in dieser Region. Die brandneue Version bietet Verbesserungen in den Bereichen Fahrerassistenz, Innenraum, Außendesign, Reichweite und Leistung. Die ersten Auslieferungen an Kunden sind für das erste Quartal 2027 geplant.

Im September 2026 erreichte die Gruppe zudem einen historischen Meilenstein: Der monatliche Gesamtabsatz der drei Marken überschritt in Europa erstmals die Schwelle von 10.000 Einheiten. Darüber hinaus verkaufte die Geely Auto Group von Januar bis September 2026 weltweit 2.235.481 Einheiten und verzeichnete damit sieben Monate in Folge sowohl ein Wachstum gegenüber dem Vorjahreszeitraum als auch gegenüber dem Vormonat. Der kumulierte Absatz außerhalb des chinesischen Festlands belief sich auf 797.670 Einheiten, was einem Anstieg von 169 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.

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Restrukturierung, Stellenabbau, Übernahme: Rieter vollzieht Personalwende im Top-Management

08.10.2026

Beim Winterthurer Textilmaschinenhersteller Rieter kommt es zu einem abrupten Führungswechsel. CEO und Verwaltungsratspräsident Thomas Oetterli gibt beide Ämter per Ende Oktober ab. An die Spitze der Geschäftsführung rückt Anfang November der Branchenkenner Daniel Lippuner, während Carl Illi mit sofortiger Wirkung das Präsidium des Verwaltungsrats übernimmt. Rieter begründet den Schritt damit, dass nach der Umsetzung zentraler strategischer Projekte nun der Zeitpunkt gekommen sei, die Verantwortung in neue Hände zu legen.

Lippuner gilt als ausgewiesener Experte für Spinnmaschinen, Garnverarbeitung und Textilkomponenten. Er leitete früher den Textilmaschinenhersteller Saurer und zuvor den Bereich Oerlikon Textile Components. Zudem ist er Verwaltungsratspräsident und Miteigentümer von Heberlein Technology und damit weiterhin eng in der Chemiefaserindustrie verankert. Illi gehört dem Rieter-Verwaltungsrat seit 2017 an und wird vom Unternehmen ebenfalls als Textilexperte charakterisiert. Er soll das Präsidium mindestens bis zur nächsten Generalversammlung führen.

Oetterli, Jahrgang 1969 und früher Chef des Lift- und Rolltreppenherstellers Schindler, war im März 2023 zu Rieter geholt worden, um den bereits damals kriselnden Maschinenbauer zu stabilisieren. Noch im selben Jahr lancierte er das Performance-Programm «Next Level», das ein massives Kostensenkungs- und Restrukturierungspaket umfasst. Der Plan sah unter anderem vor, bis 2025 rund 1400 Vollzeitstellen vorwiegend in Deutschland, der Schweiz und weiteren europäischen Ländern abzubauen und Standorte zu konsolidieren. Parallel dazu übernahm Rieter im Februar die Textilmaschinensparte Barmag von OC Oerlikon, was mit einem deutlichen Anstieg der Verschuldung einherging.

Trotz dieser einschneidenden Massnahmen blieb die erhoffte Trendwende aus. Die Amtszeit Oetterlis war von einem ausserordentlich schwachen Marktumfeld mit anhaltender Nachfrageschwäche geprägt. 2024 hatte er zusätzlich das Präsidium des Verwaltungsrats übernommen – ein Doppelmandat, das den Aktionären ursprünglich als Übergangslösung zur konsequenten Umsetzung von «Next Level» verkauft worden war. Grösster Anteilseigner bei Rieter ist der Schweizer Industrielle Peter Spuhler mit einem Anteil von 33,1 Prozent; er sitzt ebenfalls im Verwaltungsrat. Der Führungswechsel in Winterthur folgt zeitlich auf eine ebenfalls angekündigte Neubesetzung an der Spitze von Stadler Rail, einem weiteren Unternehmen, an dem Spuhler die Kontrolle hält.