AMSTERDAM, 1. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- FORCYD freut sich, seine Expansion in die Schweiz mit einer Niederlassung in Zürich und der Ernennung von Bob Dillen zum Partner sowie Leiter des Schweizer Geschäfts bekannt zu geben.
In den letzten Jahren haben wir uns bei FORCYD als eines der führenden europäischen Beratungsunternehmen für eDiscovery, Investigations sowie Computer- und Cyberforensik etabliert und sind von Amsterdam nach Brüssel, London, Frankfurt, Paris und Madrid expandiert. Die aufgebauten Beziehungen und Standards spiegeln unser Bekenntnis zu Qualität wider: Man zieht uns hinzu, wenn viel auf dem Spiel steht und der Fall komplex ist.
Mit unserer Niederlassung in Zürich betreuen wir Mandanten in der DACH-Region besser vor Ort und bieten weiterhin grenzüberschreitende Expertise bei komplexen rechtlichen und regulatorischen Angelegenheiten.
Die Schweiz ist Sitz vieler internationaler Organisationen in stark regulierten, datenintensiven Geschäftsfeldern. Das neue Büro reagiert auf die wachsende Nachfrage nach Spezialwissen im Umgang mit digitalen Informationen in Rechtsstreitigkeiten, Untersuchungen und Regulierungsverfahren.
Bob Dillen verfügt über mehr als zwanzig Jahre internationale Erfahrung in forensischer Technologie, eDiscovery und Untersuchungen. Branchenübergreifend beriet er Organisationen bei Schieds- und Streitverfahren, regulatorischen Fragen sowie globalen Großuntersuchungen.
Bas Sluijsmans, Partner und Mitbegründer von FORCYD, erklärt:
„Wir freuen uns, Bob bei FORCYD willkommen zu heißen und unser neues Büro in Zürich zu eröffnen. Bob genießt im Markt höchstes Ansehen und hat Organisationen jahrzehntelang bei Untersuchungen, Rechtsstreitigkeiten und regulatorischen Herausforderungen begleitet. Ebenso wichtig: Wir teilen denselben Anspruch an Qualität, Unabhängigkeit und Kundenservice. Bob wird eine Schlüsselrolle bei unserem weiteren Wachstum spielen, und wir freuen uns darauf, gemeinsam unser Schweizer Geschäft und unser globales Untersuchungsangebot aufzubauen."
Bob Dillen ergänzt:
„Ich habe meine Laufbahn der Begleitung von Organisationen bei komplexen Untersuchungen, Streitigkeiten und regulatorischen Fragen gewidmet und dabei aus erster Hand erlebt, wie wertvoll Spezialwissen in Verbindung mit einem praxisnahen Ansatz ist. FORCYD teilt diese Haltung, und ich freue mich, dem Unternehmen beizutreten und die Schweizer Praxis zu leiten."
Informationen zu FORCYD
FORCYD bietet hochwertige Beratung und Lösungen in den Bereichen eDiscovery, Computer- und Cyberforensik sowie Untersuchungen. Als unabhängiges, global tätiges Beratungsunternehmen mit europaweiten Niederlassungen unterstützt FORCYD Organisationen und ihre Berater dabei, Sachverhalte aufzuklären und souverän auf Fehlverhalten, Rechtsstreitigkeiten, Datenschutzverletzungen und andere komplexe rechtliche und regulatorische Herausforderungen zu reagieren. Wenn viel auf dem Spiel steht und die Zeit drängt, sind wir der vertrauenswürdige Berater unserer Kunden und ihrer Rechtsvertreter.
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Beim Winterthurer Textilmaschinenhersteller Rieter kommt es zu einem abrupten Führungswechsel. CEO und Verwaltungsratspräsident Thomas Oetterli gibt beide Ämter per Ende Oktober ab. An die Spitze der Geschäftsführung rückt Anfang November der Branchenkenner Daniel Lippuner, während Carl Illi mit sofortiger Wirkung das Präsidium des Verwaltungsrats übernimmt. Rieter begründet den Schritt damit, dass nach der Umsetzung zentraler strategischer Projekte nun der Zeitpunkt gekommen sei, die Verantwortung in neue Hände zu legen.
Lippuner gilt als ausgewiesener Experte für Spinnmaschinen, Garnverarbeitung und Textilkomponenten. Er leitete früher den Textilmaschinenhersteller Saurer und zuvor den Bereich Oerlikon Textile Components. Zudem ist er Verwaltungsratspräsident und Miteigentümer von Heberlein Technology und damit weiterhin eng in der Chemiefaserindustrie verankert. Illi gehört dem Rieter-Verwaltungsrat seit 2017 an und wird vom Unternehmen ebenfalls als Textilexperte charakterisiert. Er soll das Präsidium mindestens bis zur nächsten Generalversammlung führen.
Oetterli, Jahrgang 1969 und früher Chef des Lift- und Rolltreppenherstellers Schindler, war im März 2023 zu Rieter geholt worden, um den bereits damals kriselnden Maschinenbauer zu stabilisieren. Noch im selben Jahr lancierte er das Performance-Programm «Next Level», das ein massives Kostensenkungs- und Restrukturierungspaket umfasst. Der Plan sah unter anderem vor, bis 2025 rund 1400 Vollzeitstellen vorwiegend in Deutschland, der Schweiz und weiteren europäischen Ländern abzubauen und Standorte zu konsolidieren. Parallel dazu übernahm Rieter im Februar die Textilmaschinensparte Barmag von OC Oerlikon, was mit einem deutlichen Anstieg der Verschuldung einherging.
Trotz dieser einschneidenden Massnahmen blieb die erhoffte Trendwende aus. Die Amtszeit Oetterlis war von einem ausserordentlich schwachen Marktumfeld mit anhaltender Nachfrageschwäche geprägt. 2024 hatte er zusätzlich das Präsidium des Verwaltungsrats übernommen – ein Doppelmandat, das den Aktionären ursprünglich als Übergangslösung zur konsequenten Umsetzung von «Next Level» verkauft worden war. Grösster Anteilseigner bei Rieter ist der Schweizer Industrielle Peter Spuhler mit einem Anteil von 33,1 Prozent; er sitzt ebenfalls im Verwaltungsrat. Der Führungswechsel in Winterthur folgt zeitlich auf eine ebenfalls angekündigte Neubesetzung an der Spitze von Stadler Rail, einem weiteren Unternehmen, an dem Spuhler die Kontrolle hält.