HANGZHOU, China, 13. August 2026 /PRNewswire/ -- Die Farizon New Energy Commercial Vehicle Group veranstaltete in ihrem Werk in Ma'anshan eine Feier zum 10-jährigen Jubiläum, bei der die Mitarbeitenden vor Ort miterleben konnten, wie das 600.000ste Fahrzeug – ein Homtruck-Schwerlast-Lkw, der den EU-Vorschriften und den lokalen Anforderungen an den Flottenbetrieb entspricht – vom Band lief. Dieser Meilenstein festigt Farizons Position als weltweit erster Hersteller von Nutzfahrzeugen mit neuer Antriebstechnologie, der diese kumulierte Produktionsmarke erreicht hat.

Als Farizons Flaggschiff unter den elektrischen Fernverkehrs-Sattelzugmaschinen vereint der Homtruck die fortschrittlichste Kernsystemtechnologie der Marke, die speziell für den europäischen Logistikbetrieb entwickelt wurde. Ausgestattet mit einem 600-kWh-Akku, der eine Reichweite von 500 Kilometern ermöglicht, zwei Schnellladeanschlüssen und einer B10-Lebensdauer von 1,5 Millionen Kilometern verbessert der Lkw die betriebliche Effizienz, die Betriebskostenbilanz und die Sicherheit. Er setzt neue Branchenstandards beim Energieverbrauch und wird dazu beitragen, die Elektrifizierung von Schwerlast-Lkw in ganz Europa voranzutreiben. Der speziell auf die Anforderungen des europäischen Marktes zugeschnittene Homtruck wird in Kürze in Europa erhältlich sein.
Der Meilenstein von 600.000 Einheiten steht für zehn Jahre solides industrielles Wachstum und stärkt die globale Wettbewerbsposition von Farizon. Auch in Zukunft wird die Marke die weltweite Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen durch verbesserte Technologie und umfassenden, lokal angepassten Kundensupport vorantreiben.
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Die Schweizer Stimmberechtigten haben einer Verschärfung des Zivildienstgesetzes zugestimmt. Laut definitiven Ergebnissen votierten 52,5 Prozent für die Reform, rund 47,5 Prozent dagegen. Damit setzte sich der Kurs von Bundesrat und Parlament durch, den Zivildienst wieder klar als Ausnahme und nicht als gleichwertige Alternative zum obligatorischen Militärdienst zu definieren. Die Stimmbeteiligung lag mit rund 58 Prozent vergleichsweise hoch; 1'690'343 Personen legten ein Ja in die Urne, 1'531'878 stimmten Nein.
Das Ergebnis offenbart deutliche regionale Bruchlinien. Während viele deutschsprachige Kantone die Reform klar unterstützten – etwa Aargau mit 56,2 Prozent, St. Gallen mit 58,9 Prozent, Graubünden mit 59,3 Prozent und Luzern mit 56,9 Prozent Ja – fiel das Verdikt in der Romandie gespalten aus. Genf, Waadt, Neuenburg und Jura lehnten die Vorlage ab, mit Nein-Anteilen von bis zu gut 60 Prozent im Jura. Basel-Stadt stellte sich ebenfalls gegen die Verschärfung, und der Kanton Zürich kippte nach Auszählung der städtischen Stimmen knapp ins Nein-Lager. Demgegenüber sagten Wallis (57,1 Prozent), Freiburg (50,2 Prozent) und das Tessin (53,9 Prozent) Ja zur Reform.
Kern der Vorlage ist ein Paket von sechs Massnahmen, die den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst deutlich unattraktiver machen sollen. Künftig müssen alle, die in den Zivildienst wechseln, mindestens 150 Diensttage leisten – unabhängig davon, wie viele Tage im Militär noch offen wären. Für Unteroffiziere und Offiziere gilt damit neu derselbe Umrechnungsfaktor von 1,5 Zivildiensttagen pro verbleibendem Militärdiensttag wie für einfache Soldaten. Wer alle Armee-Ausbildungstage bereits absolviert hat, kann künftig nicht mehr in den Zivildienst wechseln, um der Schiesspflicht zu entgehen.
Zusätzlich werden der zeitliche Rahmen und die Einsatzmöglichkeiten enger gezogen. Zivildienstleistende müssen ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle vorgeschriebenen Tage erfüllt sind. Wer vor oder während der Rekrutenschule ein Gesuch stellt, muss den langen Anfangseinsatz von 180 Tagen bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. Einsätze, die ein begonnenes Medizinstudium voraussetzen, werden gestrichen – offiziell, weil der Armee medizinisches Personal fehlt. Bürgerliche Parteien werteten das Ja als Bestätigung, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleiben solle; die links-grüne Nein-Allianz verweist angesichts des knappen Resultats auf die breite gesellschaftliche Unterstützung für den Zivildienst und kündigt an, weitere Verschärfungen bekämpfen zu wollen.