1,000th T150 turbojet engine produced in 2026 at Destinus' Hengelo facility, marking a propulsion milestone for scalable cruise missile manufacturing.
AMSTERDAM, June 18, 2026 /PRNewswire/ -- Destinus has reached a significant production milestone, completing its 1,000th T150 turbojet engine in 2026. Developed and manufactured in-house in Europe, the T150 powers the Ruta B1 and Ruta B2 cruise missile family, supporting serial production and operational deployment. The milestone strengthens Europe's ability to produce cruise-class propulsion at an industrial scale.
Propulsion remains a critical bottleneck in scalable cruise missile production. The T150 program directly addresses this constraint with a turbojet engine developed from scratch by Destinus and manufactured on a European production line built for repeatable, qualification-driven output. The engine supports current Ruta output and provides a scalable propulsion base for continued production ramp-up.
"Producing one engine is engineering. Producing a thousand is industrial capability," said Sidney Berndt, Destinus' Chief Manufacturing Officer. "The T150 was built from scratch. The design, tooling, test infrastructure, supply chain and quality control were all developed and are owned by Destinus. What you see here is not a prototype line. It is a European production system that can sustain the production of thousands of missile systems per year."
Destinus' vertically integrated approach to propulsion is central to its industrial model. By controlling engine design and manufacturing in-house, Destinus reduces dependency on external propulsion suppliers, which has historically limited European cruise missile production rates. The T150 production line is designed for continuous ramp-up, supporting both current Ruta output and planned capacity expansion, including through the Rheinmetall Destinus Strike Systems joint venture.
The production of the 1,000th engine follows Destinus' recent announcement of Ruta B3, a long-range strike system with a range of 2,000 km, powered by the next-generation T220 turbojet engine, also being developed in-house. The T150 and T220 together form a propulsion family designed to power key parts of Destinus' cruise missile portfolio.
A video marking this milestone featuring Destinus Chief Manufacturing Officer Sidney Bernt at the production facility is available at [link].
About Destinus
Destinus builds Europe's capacity to strike, defend, and replenish at scale. We design and manufacture cruise missiles, guided rockets, ballistic systems, and interceptors in Europe for European and allied armed forces. Behind these systems sits a vertically integrated base of propulsion, warheads, autonomy, and critical manufacturing. Destinus turns European engineering into sovereign military capability. Produced across Europe. Owned in Europe. Made for Europe.
Media contact
FTI Consulting: destinus@fticonsulting.com
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Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.
Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.
Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».
Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.
Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.