BERLIN, 6. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Editage, die Vorzeigemarke von Cactus Communications (CACTUS), intensivierte den Austausch mit der deutschen Wissenschafts- und Forschungsgemeinschaft durch eine Reihe forschungsorientierter Initiativen an führenden Berliner Universitäten, darunter die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin und die Technische Universität Berlin. Die Initiative wurde ins Leben gerufen, um die Präsenz von Editage im deutschen Forschungsökosystem zu stärken, indem sie den direkten Austausch mit Forschenden, Studierenden und akademischen Gemeinschaften ermöglicht und zugleich Publikationsunterstützungslösungen vorstellt, die auf deren sich wandelnde Bedürfnisse zugeschnitten sind.

Im Rahmen dieser Initiative richtete Editage interaktive Aktionsflächen auf dem Campus ein, auf denen Forschende und Studierende an Live-Sitzungen zur Manuskriptbearbeitung, publikationsbezogenen Aktivitäten und Netzwerkformaten teilnahmen. Eine deutschsprachige Fachkraft für Lektorat führte Eins-zu-eins-Sitzungen zur Manuskriptprüfung in Echtzeit durch und stellte die Manuskriptprüfungslösungen von Editage vor, sodass Forschende sofort redaktionelles Feedback zu ihrer Arbeit erhalten konnten.
Die Campus-Tour, die in der dritten Maiwoche an drei aufeinanderfolgenden Tagen stattfanden, umfassten auch interaktive Aktivitäten vor Ort, die darauf abzielten, die Beteiligung der Forschenden und den Austausch innerhalb der Gemeinschaft zu fördern. Forschende und Studierende, die sich im Rahmen der Aktionen angemeldet hatten, wurden über weitere Möglichkeiten zum Austausch informiert, darunter Webinare und künftige Kontaktangebote. Im Rahmen der Veranstaltungen stellte Editage außerdem sein „Ambassador Program" (Botschafterprogramm) in Deutschland vor, um eine langfristige Gemeinschaft von Forschenden aufzubauen und eine von Fachleuten getragene Interessenvertretung innerhalb des akademischen Ökosystems zu fördern.
Akhilesh Ayer, Geschäftsführer von Cactus Communications, sagte: „Berlin hat weltweite Bedeutung in den Bereichen Wissenschaft und Hochschulbildung. Mit Initiativen wie diesen möchten wir enger mit der Forschungsgemeinschaft in Kontakt treten und Forschende dabei unterstützen, die Anforderungen des internationalen Publizierens zu meistern. Unser Ziel ist es, Forschenden in Deutschland als langfristiger Partner für Publikationsunterstützung zur Seite zu stehen, indem wir hochwertige redaktionelle und KI-gestützte Lösungen anbieten."
Ruchi Chauhan, Bereichsleiterin und Leiterin Marketing (ROW) bei Cactus Communications, fügte hinzu: „Der direkte Austausch mit Forschenden und Studierenden an den führenden Berliner Hochschulen hat uns wertvolle Einblicke in ihre Ziele und Herausforderungen verschafft. Die große Resonanz auf die Publikationsunterstützungslösungen von Editage unterstrich den wachsenden Bedarf an leicht zugänglicher, auf Forschende ausgerichteter Beratung, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei hilft, die Anforderungen des internationalen Publikationswesens zu meistern. Die Gespräche, die wir während der gesamten Tour geführt haben, haben deutlich gemacht, welchen Stellenwert Forschende leicht zugänglicher Publikationsunterstützung, fachkundiger Beratung und vertrauensvollen Partnerschaften beimessen."
Studien über deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die international publizieren, haben die Hindernisse aufgezeigt, mit denen Forschende, deren Muttersprache nicht Englisch ist, im globalen Publikationsumfeld konfrontiert sind. Mit seinen Berliner Campus-Initiativen wollte Editage diesen Herausforderungen begegnen, indem es direkt im akademischen Umfeld leicht zugängliche, menschlich betreute redaktionelle Unterstützung anbot.
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Die Schweiz stimmt an diesem Wochenende über eine der umstrittensten Initiativen der vergangenen Jahre ab: „Keine 10-Millionen-Schweiz!“. Der Vorstoß der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), auch bekannt als Schweizerische Volkspartei oder Swiss People's Party, sieht vor, die ständige Wohnbevölkerung des Landes bis 2050 auf maximal zehn Millionen Menschen zu begrenzen. Nach ersten Hochrechnungen tendieren die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dazu, die Initiative abzulehnen – ein Ergebnis, das im Vorfeld keineswegs sicher schien.
Die Initiative, die in der Verfassung verankert werden soll, würde den Bund verpflichten, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sobald die Bevölkerung 9,5 Millionen erreicht. Die Schweiz zählte Ende 2025 bereits gut 9,1 Millionen Einwohner – rund 1,7 Millionen mehr als 2002. Haupttreiber des Wachstums ist die Zuwanderung. Rund 28% der im Land lebenden Menschen besitzen keinen Schweizer Pass. Viele stammen aus EU-Staaten wie Italien, Deutschland und Portugal, hinzu kommen Personen aus Drittstaaten, darunter Asylsuchende.
Unterstützer der Initiative argumentieren, das Land stoße an seine Belastungsgrenzen. Sie verweisen auf steigende Mieten, überlastete Verkehrswege, Staus sowie eine als problematisch wahrgenommene Entwicklung bei Gewalt und Kriminalität, die sie mit einer höheren Zuwanderung verknüpfen. Ziel sei es laut Kampagnenmotto, „zu bewahren, was wir lieben“. Die SVP wirbt mit auffälligen Aufklebern, Fahnen und Plakaten in Nationalfarben, um eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums als Schutz der Lebensqualität zu präsentieren.
Gegen die Initiative stellen sich der Bundesrat, das Parlament, die Kantone sowie die meisten übrigen großen Parteien, gestützt von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften. Sie warnen, ein starres Bevölkerungs- und damit faktisches Zuwanderungslimit könne den bereits bestehenden Arbeitskräftemangel verschärfen. Laut Bundesamt für Statistik waren im ersten Quartal 2026 rund 1,87 Millionen ausländische Erwerbstätige in der Schweiz beschäftigt. Etwa vier von fünf kamen aus EU- oder EFTA-Staaten oder dem Vereinigten Königreich, der Rest aus Drittstaaten. Viele arbeiten in Bereichen wie Gesundheitswesen, Bau und Gastgewerbe – Sektoren, die stark auf Personal aus dem Ausland angewiesen sind.
Ein weiterer Konfliktpunkt ist das Verhältnis zur Europäischen Union. Die Initiative sieht vor, dass die Schweiz in letzter Konsequenz das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der EU kündigen müsste, sollte die Obergrenze sonst nicht zu halten sein. Gegner befürchten, dies könnte die bilateralen Beziehungen und den Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt belasten. Befürworter halten dem entgegen, nur mit klaren quantitativen Vorgaben lasse sich der Druck auf Wohnungsmarkt, Infrastruktur und öffentliche Dienste nachhaltig begrenzen.
Parallel zur Abstimmung über die 10-Millionen-Grenze entscheiden die Stimmberechtigten auch über eine Verschärfung des Zivildienstgesetzes. Im Fokus der innenpolitischen Debatte steht jedoch vor allem die Frage, wie die Schweiz Wachstum, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt künftig austarieren will. Das Ergebnis der Volksabstimmung dürfte zwar die Initiative selbst klären, die Grundsatzdiskussion über Zuwanderung, Arbeitskräftebedarf und Lebensqualität in der Alpenrepublik jedoch kaum beenden.