Die Stadtverwaltung von Tokio veranstaltet am 6. Oktober das „TIME TO ACT FORUM 2026: The Climate Crisis and the Energy Frontier -- Building a Resilient and Sustainable City --"

02.10.2026

TOKIO, 2. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Die Stadtverwaltung von Tokio (TMG) veranstaltet am Dienstag, dem 6. Oktober, von 17:30 bis 19:30 Uhr das „TIME TO ACT FORUM 2026: The Climate Crisis and the Energy Frontier -- Building a Resilient and Sustainable City --". Die TMG fördert die Aktionsbewegung „TIME TO ACT" zur Bekämpfung der Klimakrise, um wirksame Maßnahmen zur Dekarbonisierung voranzutreiben. Das diesjährige Thema lautet „The Climate Crisis and the Energy Frontier -- Building a Resilient and Sustainable City" (Die Klimakrise und die Energiezukunft – Aufbau einer widerstandsfähigen und nachhaltigen Stadt). An dem Forum nehmen Vertreter von Städten und Ländern teil, die bei Klimaschutzmaßnahmen eine Vorreiterrolle einnehmen, sowie internationale Organisationen, die globale Diskussionen anführen.

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Das Forum findet zudem im Rahmen einer „Town Hall COP" statt, einer Initiative, die die Stimmen der Städte in die UNFCCC-COP (Konferenz der Vertragsparteien der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen) einbringt. In einer Zeit, in der die Rolle der Städte wichtiger denn je ist, wird das Forum Wissen mit einem globalen Publikum teilen und zu konkreten Maßnahmen aufrufen.

Details

1. Veranstaltungsname

„TIME TO ACT FORUM 2026: The Climate Crisis and the Energy Frontier -- Building a Resilient and Sustainable City --"

2. Datum und Uhrzeit

Dienstag, 6. Oktober 2026, 17:30–19:30 Uhr (japanische Standardzeit)

3.

Format und Teilnahme: Hybridformat, das eine Präsenzveranstaltung mit Online-Teilnahme kombiniert (Live-Streaming geplant)

https://www.kankyo.metro.tokyo.lg.jp/time-to-act-climate-action

* Es wird eine Simultanverdolmetschung zwischen Japanisch und Englisch angeboten.

Die Veranstaltung kann von jedermann über die Website der Klimaschutzbewegung „TIME TO ACT" verfolgt werden, auf der auch Informationen zu früheren Foren bereitgestellt werden.

QR-Code zur Website der Klimaschutzbewegung „TIME TO ACT": https://cdn.kyodonewsprwire.jp/prwfile/release/M109211/202609286705/_prw_PI7fl_55vmw562.jpg 

4. Programm (vorläufig)

Grundsatzreden, Podiumsdiskussionen usw.

Aktuelle Informationen finden Sie auf der Website.

5. Unterstützt von

C40 (C40 Cities Climate Leadership Group Inc.)

ICLEI – Local Governments for Sustainability

6. Sonstiges:

Der am Veranstaltungsort verbrauchte Strom wird aus erneuerbaren Energien bezogen.

Quelle

Informationen zu „TIME TO ACT"

Seit 2021 fördert die TMG unter dem Motto „TIME TO ACT" eine von Tokio angeführte Klimaschutzbewegung. Indem sie Tokios Einfluss und seine Verbindungen zu Städten auf der ganzen Welt voll ausschöpft, ruft sie weltweit zu Klimaschutzmaßnahmen auf und treibt wirksame Initiativen voran.

Informationen zu Town Hall COP

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Town Hall COP ist ein von ICLEI ins Leben gerufenes Rahmenwerk für Klimadialogveranstaltungen, die von lokalen Gemeinschaften und Kommunalverwaltungen ausgerichtet werden. Es wird seit April 2025 weltweit umgesetzt. Die Ergebnisse dieser Veranstaltungen werden über ICLEI in Diskussionen auf nationaler Ebene und im Rahmen der COP eingebracht, wodurch lokale Stimmen in nationale und internationale Prozesse einfließen können.

ICLEI fungiert zudem als offizielle Anlaufstelle für die Interessengruppe der Kommunalverwaltungen und Stadtverwaltungen (LGMA) bei der UNFCCC-COP.

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Diese Initiative ist Teil der Bemühungen zur Umsetzung der „Tokio-2050-Strategie" zur Erreichung von Strategie 20: Null-Emissionen – „Schaffung der Grundlagen zur Unterstützung der Verwirklichung der Grünen Transformation (GX)".

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Restrukturierung, Stellenabbau, Übernahme: Rieter vollzieht Personalwende im Top-Management

08.10.2026

Beim Winterthurer Textilmaschinenhersteller Rieter kommt es zu einem abrupten Führungswechsel. CEO und Verwaltungsratspräsident Thomas Oetterli gibt beide Ämter per Ende Oktober ab. An die Spitze der Geschäftsführung rückt Anfang November der Branchenkenner Daniel Lippuner, während Carl Illi mit sofortiger Wirkung das Präsidium des Verwaltungsrats übernimmt. Rieter begründet den Schritt damit, dass nach der Umsetzung zentraler strategischer Projekte nun der Zeitpunkt gekommen sei, die Verantwortung in neue Hände zu legen.

Lippuner gilt als ausgewiesener Experte für Spinnmaschinen, Garnverarbeitung und Textilkomponenten. Er leitete früher den Textilmaschinenhersteller Saurer und zuvor den Bereich Oerlikon Textile Components. Zudem ist er Verwaltungsratspräsident und Miteigentümer von Heberlein Technology und damit weiterhin eng in der Chemiefaserindustrie verankert. Illi gehört dem Rieter-Verwaltungsrat seit 2017 an und wird vom Unternehmen ebenfalls als Textilexperte charakterisiert. Er soll das Präsidium mindestens bis zur nächsten Generalversammlung führen.

Oetterli, Jahrgang 1969 und früher Chef des Lift- und Rolltreppenherstellers Schindler, war im März 2023 zu Rieter geholt worden, um den bereits damals kriselnden Maschinenbauer zu stabilisieren. Noch im selben Jahr lancierte er das Performance-Programm «Next Level», das ein massives Kostensenkungs- und Restrukturierungspaket umfasst. Der Plan sah unter anderem vor, bis 2025 rund 1400 Vollzeitstellen vorwiegend in Deutschland, der Schweiz und weiteren europäischen Ländern abzubauen und Standorte zu konsolidieren. Parallel dazu übernahm Rieter im Februar die Textilmaschinensparte Barmag von OC Oerlikon, was mit einem deutlichen Anstieg der Verschuldung einherging.

Trotz dieser einschneidenden Massnahmen blieb die erhoffte Trendwende aus. Die Amtszeit Oetterlis war von einem ausserordentlich schwachen Marktumfeld mit anhaltender Nachfrageschwäche geprägt. 2024 hatte er zusätzlich das Präsidium des Verwaltungsrats übernommen – ein Doppelmandat, das den Aktionären ursprünglich als Übergangslösung zur konsequenten Umsetzung von «Next Level» verkauft worden war. Grösster Anteilseigner bei Rieter ist der Schweizer Industrielle Peter Spuhler mit einem Anteil von 33,1 Prozent; er sitzt ebenfalls im Verwaltungsrat. Der Führungswechsel in Winterthur folgt zeitlich auf eine ebenfalls angekündigte Neubesetzung an der Spitze von Stadler Rail, einem weiteren Unternehmen, an dem Spuhler die Kontrolle hält.