SEOUL, Südkorea, 26. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Die Korea International Trade Association (KITA) und die Korea Development Bank (KDB) haben die „NextRise 2026" in Seoul, Asiens führende Start-up-Messe, die vom 18. bis 19. Juni 2026 im COEX in Samseong-dong, Seoul, stattfand, erfolgreich abgeschlossen.
Die diesjährige Messe bot die größte Startup-Präsentation in der Geschichte der Veranstaltung mit mehr als 540 koreanischen und internationalen Startups, darunter rund 140 ausländische Startups aus 30 Ländern. Die teilnehmenden Unternehmen präsentierten neue Technologien an ihren Messeständen, während 23 weltweit tätige Konzerne, darunter LG, CJ, Hanwha Aerospace, Google Cloud und Renault, an der Messe teilnahmen, um Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Start-ups auszuloten.
Im Rahmen des 1-on-1-Business-Meetup-Programms, das zu den größten seiner Art in Asien zählt, fanden an über 170 Ständen mehr als 4.000 Beratungsgespräche statt, bei denen Start-ups mit großen globalen Unternehmen, Investoren und Partnern aus dem Venture-Ökosystem zusammengebracht wurden, um konkrete Möglichkeiten für geschäftliche Kooperationen und Investitionen zu identifizieren.
Im Rahmen des Konferenzprogramms wurden in mehr als 60 Fachvorträgen globale Trends und praktische Einblicke zu zukünftigen strategischen Branchen wie KI, Biotechnologie, Kreativwirtschaft und Verteidigung sowie Strategien für Start-ups, die eine Expansion ins Ausland anstreben, vermittelt. Zu den wichtigsten Vorträgen gehörten der Beitrag von Marc Manara, Leiter des Bereichs Startups bei OpenAI, über die nächste Ära der KI, der Vortrag von Robert Langer, MIT Institute Professor und Mitgründer von Moderna, über Bio-Innovation, der Vortrag von Hee-jun Lee von CJ CheilJedang über nachhaltiges Wachstum im Bereich „K-Food" sowie der Vortrag von KAIST-Professor Man-Ki Kim über Anwendungen von Dual-Use-Technologien.
Auf der NextRise 2026 wurden zudem neue Vor-Ort-Programme vorgestellt, die darauf abzielen, die Beteiligung am Venture-Ökosystem zu erweitern. Dazu gehörten Erlebnisbereiche, in denen Besucher Technologien zukünftiger „Unicorn"-Kandidaten kennenlernen konnten, wie beispielsweise humanoide Roboter, KI-Drohnen und Sicherheitslösungen, sowie Start-up- und Jobmessen sowie 1:1-Recruiting-Treffen, die Start-ups mit jungen KI-Entwicklern zusammenbrachten.
Insgesamt 32 Start-ups wurden als Preisträger der NextRise 2026 Awards ausgezeichnet, wie im Folgenden aufgeführt:
Ein Vertreter der Korea International Trade Association (KITA) erklärte: „In dieser entscheidenden Phase des tiefgreifenden Wandels, in der KI unsere Lebensweise und industrielle Paradigmen verändert, ist die Rolle von Startups mit innovativen Technologien wichtiger denn je", und fügte hinzu, „die KITA wird diese Innovationen aktiv unterstützen, damit sie die Barrieren zwischen der nationalen Regierung, den Branchen und den Unternehmen überwinden und zu greifbaren Ergebnissen führen können."
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Das GZO Spital Wetzikon erhält für seine Sanierungsbemühungen mehr Zeit: Das zuständige Nachlassgericht hat die definitive Nachlassstundung letztmals um sechs Monate bis zum 19. Dezember 2026 verlängert. Damit reagiert das Gericht auf ein Übernahmeangebot, das dem Spital Ende März zugegangen ist und derzeit vertieft geprüft wird. Die Sachwalter hatten die Fristverlängerung beantragt, um die laufenden Verhandlungen mit einer nicht namentlich genannten Interessentin fortführen zu können.
Das Kaufangebot ist an mehrere Bedingungen geknüpft. Zentral ist laut Mitteilungen von Spital und Sachwaltern die gesicherte Übertragung beziehungsweise Neuerteilung der kantonalen Leistungsaufträge an eine neue Betreiberin. Erst wenn diese und weitere Bedingungen erfüllt sind, kann ein Verkauf zustande kommen. In diesem Fall rechnen die Sachwalter damit, den Gläubigern einen angepassten Nachlassvertrag mit potenziell besseren Konditionen vorlegen zu können. Die ursprünglich für Mitte Mai geplante Gläubigerversammlung war deshalb bereits im April verschoben worden.
Nach Angaben des Sachwalters sind die Voraussetzungen für die definitive Nachlassstundung weiterhin gegeben. Der laufende Spitalbetrieb gilt als stabil, die während der Nachlassstundung neu eingegangenen Verbindlichkeiten kann das GZO den Angaben zufolge aus dem operativen Geschäft bedienen. Bis zum Ende der nun verlängerten Frist soll der Betrieb in Wetzikon regulär weitergeführt werden. GZO und Sachwalter stehen nach eigenen Aussagen in engem Kontakt mit der Interessentin und wollen über das weitere Verfahren und einen neuen Termin für die Gläubigerversammlung informieren, sobald der Stand der Verhandlungen dies zulässt.
Das Spital Wetzikon befindet sich seit bald zwei Jahren in einer existenziellen finanziellen Krise. Auslöser ist vor allem eine Anleihe über 170 Millionen Franken, die im Juni 2024 hätte zurückgezahlt werden müssen. Da die Mittel dafür fehlten, wurde das Nachlassverfahren eingeleitet. Mit der nun gewährten letzten Verlängerung der Nachlassstundung bleibt dem GZO ein begrenztes Zeitfenster, um den Verkauf abzuschliessen und eine für Gläubiger tragfähige Lösung zu finden. Eine weitere Erstreckung der Frist ist rechtlich nicht vorgesehen.