Der Siteimprove.ai-MCP-Server lässt sich jetzt in KI-Workflows von Kunden in Lovable, Anthropic Claude, VS Code und Figma einbinden und bringt Barrierefreiheit in jede Umgebung, in der digitale Erlebnisse entstehen

01.07.2026

Der neue MCP-Server erweitert die agentengestützte Barrierefreiheit im gesamten Ökosystem und hilft Kunden, nicht barrierefreie digitale Erlebnisse gar nicht erst entstehen zu lassen.

KOPENHAGEN, Dänemark, 1. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Siteimprove, ein führender Anbieter im Bereich agentengestützter Content Intelligence, gab heute den nächsten Entwicklungsschritt seiner agentengestützten Content-Intelligence-Plattform bekannt und stellte den Siteimprove.ai Model Context Protocol (MCP) Server mit Anbindungen an Anthropic Claude, Lovable, VS Code und Figma vor. Damit wird Barrierefreiheit bereits im Moment der Erstellung verankert, über KI-Entwicklungsumgebungen, Design-Tools, große Sprachmodelle sowie Veröffentlichungsplattformen hinweg.

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Dank KI kann heute praktisch jeder digitale Inhalte erstellen und veröffentlichen: Designer, Marketingfachleute, Produktmanager und Vibe-Coder. Tools wie Lovable, Cursor, Bolt.new, Replit sowie v0 haben den Weg von der Idee bis zur Produktivsetzung stark verkürzt. Und die Barrierefreiheit hat damit nicht Schritt gehalten. Das Ergebnis ist eine Content-Pipeline, die in großem Maßstab nicht barrierefreie digitale Erlebnisse erzeugt. Organisationen brauchen keine schnelleren Korrekturprozesse für nicht barrierefreie Inhalte. Sie müssen vielmehr verhindern, dass solche Inhalte überhaupt entstehen.

Mit der Verfügbarkeit des Siteimprove.ai-MCP-Servers verbindet sich der Accessibility Agent direkt mit Anthropic Claude, Lovable, VS Code und Figma und bringt den vollständigen Prüf- und Behebungsworkflow in von Menschen gesteuerte ebenso wie agentengestützte Erstellungsprozesse.

Der Siteimprove.ai-MCP-Server erweitert die agentengestützte Konnektivität über die bestehenden mehr als 40 Partnerintegrationen hinweg und deckt damit den gesamten Content-Workflow ab. Von KI-Entwicklungsumgebungen sowie Design-Tools bis hin zu CMS und DXP. Dazu gehören auch Agent-zu-Agent-Szenarien: Wenn beispielsweise ein KI-gestützter Vibe-Coding-Agent ein digitales Erlebnis erzeugt, prüft der Siteimprove.ai Accessibility Agent es autonom und behebt die gefundenen Probleme, bevor es in den Produktivbetrieb gelangt.

Neues bei Siteimprove.ai:

  • Siteimprove.ai-MCP-Server: Bindet den Siteimprove.ai Accessibility Agent direkt in KI-native Umgebungen wie Anthropic Claude, Lovable, VS Code, Figma und andere KI-gestützte Entwicklungstools ein. Der Siteimprove.ai Accessibility Agent prüft Inhalte, erkennt Barrierefreiheitsprobleme und behebt sie bereits während der Erstellung; er weist also nicht nur auf Verstöße hin, sondern beseitigt sie. Siteimprove.ai geht über die reine Erkennung hinaus; der Accessibility Agent schließt den Kreis.



  • Figma-Plug-in: Zeigt Barrierefreiheitsprobleme direkt in Figma an, noch während an dem Entwurf gearbeitet wird; also bevor ein Design in die Entwicklung gelangt. Das Plug-in geht über die reine Erkennung hinaus: Designer können vollständige Prüfberichte direkt auf der Figma-Arbeitsfläche speichern, einen Farbenblindheits-Explorer nutzen, Screenshots auf der Arbeitsfläche aufnehmen und speichern sowie auf mehr Barrierefreiheitsregeln zugreifen, als die meisten anderen Anbieter in Figma bereitstellen können. Diese umfassende und zugleich tiefgehende Abdeckung spiegelt das Branchenwissen und die Normenkompetenz von Siteimprove wider und bringt eine Barrierefreiheitsbewertung auf Unternehmensniveau direkt in die Entwurfsphase.

„Der Ausgangspunkt für die Erstellung von Inhalten hat sich verschoben. KI bietet heute allen die Möglichkeit, digitale Erlebnisse zu entwickeln. Claude, Lovable, Figma, VS Code – das sind die neuen Entwicklungsumgebungen. Der Siteimprove.ai-MCP-Server verbindet sich nun direkt mit diesen KI-nativen Tools und bringt Content-Compliance und Performance bereits in den Moment der Erstellung. Zugleich erweitert er unsere Agent-zu-Agent-Verbindungen auf über 40 Partner im Ökosystem." – Nayaki Nayyar, Geschäftsführerin von Siteimprove.

Die neuen Funktionen erweitern die einheitliche agentengestützte Content-Intelligence-Plattform von Siteimprove.ai über den gesamten Content-Lebenszyklus hinweg: von der ersten Designentscheidung bis zum veröffentlichten digitalen Erlebnis. Zusammen mit dem Accessibility Agent werden auch der Siteimprove.ai Search Agent und der Content Agent über dieselbe MCP-Ebene angebunden. So wird auf einer einzigen Plattform sichergestellt, dass jedes erstellte Erlebnis nicht nur barrierefrei, sondern auch für die Auffindbarkeit in der KI-Suche optimiert ist.

Unternehmen beheben Probleme nicht nur schneller. Sie sorgen dafür, dass nicht barrierefreie Inhalte gar nicht erst entstehen. 

Weitere Informationen finden Sie auf https://www.siteimprove.com/platform/accessibility/.

Informationen zu Siteimprove

Siteimprove wurde 2003 gegründet und gestaltet den Zugang zur digitalen Welt mit einer agentengestützten Content-Intelligence-Plattform neu, die digitale Barrierefreiheit, Analytics, SEO/AEO und Content-Strategie vereint. Heute verlassen sich Global-2000-Kunden aus den Bereichen Fertigung, Behörden, Hochschulwesen, Finanzdienstleistungen und Gesundheitswesen auf Siteimprove.ai, eine agentengestützte Content-Intelligence-Plattform, um performante und regelkonforme Inhalte bereitzustellen. Mit Standorten in Kopenhagen, Bellevue, Minneapolis und London ist Siteimprove für Content- und Entwicklungsteams für digitale Angebote in vielen der weltweit größten Unternehmen, Behörden und Bildungseinrichtungen eine zentrale, verlässliche und direkt nutzbare Informationsquelle. Siteimprove befindet sich mehrheitlich im Besitz von Nordic Capital.

Medienkontakt bei Siteimprove: edegnan@thebranded.agency

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Bundesrat zieht rote Linie im Schulunterricht: Landessprachen werden zur Bundesaufgabe

15.06.2026

Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.

Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.

Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».

Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.

Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.