Die Aufsichtsbehörde blickt auf ein Jahr zurück, in dem der Schwerpunkt auf dem Aufbau von Vertrauen, der Stärkung der Widerstandsfähigkeit und der Gestaltung der Zukunft des maltesischen Finanzdienstleistungssektors lag
VALLETTA, Malta, 1. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Die Malta Financial Services Authority hat ihren Jahresbericht 2025 veröffentlicht, in dem die Arbeit der Behörde im vergangenen Jahr sowie ihre kontinuierlichen Fortschritte bei der Umsetzung ihrer strategischen Prioritäten für den maltesischen Finanzdienstleistungssektor dargelegt werden.

Unter den Leitmotiven „Vertrauen aufbauen", „Widerstandsfähigkeit stärken" und „die Zukunft gestalten" bietet der Bericht einen Überblick über die Aufsichts-, Regulierungs-, Durchsetzungs- und Organisationsarbeit der MFSA im Jahr 2025. Darin wird verdeutlicht, wie die Behörde ihre strategische Ausrichtung weiterhin in konkrete Ergebnisse umgesetzt hat und gleichzeitig auf eine sich wandelnde Finanzdienstleistungslandschaft reagiert hat, die durch technologischen Wandel, neu auftretende Risiken und zunehmende regulatorische Komplexität geprägt ist.
Der Umfang der Arbeit der Behörde im Laufe des Jahres spiegelt sich in den Kennzahlen des Berichts wider. Im Jahr 2025 führte die MFSA 1.849 Aufsichtsgespräche mit zugelassenen Unternehmen durch, erteilte 1.023 Zulassungen und verhängte Geldbußen in Höhe von insgesamt 570.673 €. Diese Zahlen unterstreichen, dass die Behörde ihren Fokus weiterhin auf eine wirksame Aufsicht, regulatorische Disziplin und eine strengere Einhaltung der Vorschriften im gesamten maltesischen Finanzdienstleistungssektor legt.
Der Jahresbericht spiegelt zudem die anhaltenden Investitionen der MFSA in ihre Mitarbeiter, Prozesse, Datenkapazitäten und die Einbindung von Interessengruppen wider und trägt dabei der Erkenntnis Rechnung, dass eine wirksame Regulierung nicht nur von soliden Rahmenbedingungen abhängt, sondern auch von der Fähigkeit, Veränderungen zu antizipieren und flexibel, konsequent und zielgerichtet darauf zu reagieren.
Anlässlich der Veröffentlichung des Berichts erklärte Kenneth Farrugia, Geschäftsführer der MFSA:
„Der Jahresbericht spiegelt ein Jahr wider, in dem die MFSA den Weg von der Strategie zur Umsetzung fortgesetzt und unsere Prioritäten in konkrete Maßnahmen in den Bereichen Aufsicht, Regulierung, Durchsetzung und Organisationsentwicklung umgesetzt hat. Während sich der Finanzdienstleistungssektor weiterentwickelt, liegt unser Fokus weiterhin ganz klar darauf, Vertrauen aufzubauen, die Widerstandsfähigkeit zu stärken und die Zukunft der maltesischen Finanzdienstleistungsbranche mitzugestalten. Dies erfordert eine Regulierungsbehörde, die zukunftsorientiert, effektiv und engagiert ist und gleichzeitig ihrem Auftrag im öffentlichen Interesse treu bleibt."
Der Bericht bietet zudem Einblicke in die Entwicklungen in den verschiedenen Bereichen des maltesischen Finanzdienstleistungssektors sowie in die laufenden Bemühungen der Behörde, zentrale Risiken anzugehen, Standards zu stärken und nachhaltiges Wachstum zu fördern.
Im Laufe des Jahres 2025 setzte die MFSA ihre Zusammenarbeit mit lokalen und internationalen Interessengruppen, anderen Aufsichtsbehörden und politischen Partnern fort. Dieses Engagement stand weiterhin im Mittelpunkt des Ansatzes der Behörde und stellte sicher, dass Malta weiterhin einen bedeutenden Beitrag zu den breiter angelegten europäischen und internationalen Regulierungsdiskussionen leistet.
Die Veröffentlichung des Jahresberichts unterstreicht das Bekenntnis der MFSA zu Transparenz und Rechenschaftspflicht und bietet den Interessengruppen gleichzeitig einen umfassenden Überblick über die Fortschritte, Prioritäten und Wirkungen der Behörde im Laufe des Jahres.
Der MFSA-Jahresbericht 2025 ist hier verfügbar: https://www.mfsa.mt/publications/corporate-publications/annual-reports/
Über die MFSA
Die Malta Financial Services Authority (MFSA) ist die einzige Aufsichtsbehörde für Finanzdienstleistungen in Malta. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.mfsa.mt/
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In der Schweiz entscheiden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am Sonntag über eine weitreichende Begrenzung der Bevölkerungszahl. Zur Abstimmung steht eine Volksinitiative der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), die den Bestand des Landes bis 2050 auf höchstens zehn Millionen Einwohner festschreiben will. Derzeit leben rund 9,1 Millionen Menschen in der Alpenrepublik, darunter etwa 340.000 Deutsche. Die Auszählung der Stimmen beginnt mittags um 12.00 Uhr, Beobachter rechnen mit einem knappen Resultat.
Die SVP, stärkste Kraft im Schweizer Parlament, vermarktet ihren Vorstoß als «Nachhaltigkeitsinitiative». Sie verspricht, mit einer Begrenzung der Zuwanderung Probleme wie Staus auf den Straßen, überfüllte Busse und Bahnen, Wohnungsknappheit, hohe Mieten und steigende Kriminalität in den Griff zu bekommen. Ab einer Schwelle von 9,5 Millionen Einwohnern müsste die Politik nach dem Willen der Initianten konkrete Maßnahmen ergreifen, etwa die Asylvergabe einschränken und den Familiennachzug begrenzen. Nach heutigen Prognosen könnte diese Marke in den 2030er-Jahren erreicht werden.
Reichen diese Einschränkungen nicht aus, sieht die Initiative als weitere Option die Kündigung der vertraglich geregelten Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union vor. Das Abkommen ermöglicht Bürgern aus EU-Staaten bislang einen vergleichsweise einfachen Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt. Eine Aufkündigung hätte nicht nur Konsequenzen für Fachkräfte aus der EU, sondern könnte auch das Verhältnis zum wichtigsten Handelspartner des Landes belasten. Für Deutsche würde ein Ja zur Initiative den Weg zum Arbeiten und Leben in der Schweiz deutlich verkomplizieren.
Bundesrat und Regierungsparteien – mit Ausnahme der SVP – lehnen die Vorlage geschlossen ab. Die Regierung warnt davor, dass ein starrer Bevölkerungsdeckel strukturelle Probleme wie Fachkräftemangel und gesellschaftliche Überalterung nicht löse. Justizminister Beat Jans bezeichnete die Initiative als «leeres Versprechen» und verwies darauf, dass sie neue Unsicherheiten schaffe, ohne die Ursachen von Engpässen auf dem Wohnungs- und Infrastrukturmarkt anzugehen. Umfragen signalisierten lange eine Mehrheit für die Vorlage, zuletzt deutete sich jedoch eine Trendwende an. Angesichts früherer Volksabstimmungen, bei denen die tatsächlichen Ergebnisse zum Teil deutlich von den Erhebungen abwichen, bleibt der Ausgang jedoch offen.